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BeitragVerfasst: 24.07.2014, 16:23 
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http://www.mz-web.de/politik/gesetzesae ... 99846.html


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BeitragVerfasst: 24.07.2014, 16:53 
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W-Dianerin Anis hat geschrieben:
Was spricht dafür und was dagegen?
http://organspenden.eu/organspende-pro-und-contra/

die angeführten contras finde ich etwas eigenartig. warum zb sollte ich, nur weil ich einen organspendeausweis habe, das gefühl haben dass jemand auf meinen Tod wartet? umgekehrt, wenn ich auf eine spende angewiesen bin, dann kann ich mir gut vorstellen dass es ein ungutes gefühl ist, auf den Tod eines anderen menschen zu warten.
und auch dass die Lebensqualität des Empfängers nach einer spende sinkt, ist höchst seltsam. klar dass so ein eingriff kein kindergeburtstag ist, aber das wird das leben vor der spende auch nicht unbedingt sein.


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BeitragVerfasst: 24.07.2014, 17:11 
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Nexus hat geschrieben:
W-Dianerin Anis hat geschrieben:
Was spricht dafür und was dagegen?
http://organspenden.eu/organspende-pro-und-contra/

die angeführten contras finde ich etwas eigenartig. warum zb sollte ich, nur weil ich einen organspendeausweis habe, das gefühl haben dass jemand auf meinen Tod wartet? umgekehrt, wenn ich auf eine spende angewiesen bin, dann kann ich mir gut vorstellen dass es ein ungutes gefühl ist, auf den Tod eines anderen menschen zu warten.
und auch dass die Lebensqualität des Empfängers nach einer spende sinkt, ist höchst seltsam. klar dass so ein eingriff kein kindergeburtstag ist, aber das wird das leben vor der spende auch nicht unbedingt sein.


Dann kannste ja zwei Contras streichen ;)
Möglich, dass manche das Gefühl haben... so dumm kann man manchmal gar nicht denken. Ich hab´s nicht.

Vielleicht meinen sie damit, dass man das Leiden des Empfängers damit, unter Umständen, verlängert. Mmh...


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BeitragVerfasst: 24.07.2014, 21:58 
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W-Dianerin Anis hat geschrieben:
Das mit der "Überversorgung" hast du noch auf das Thema Patientenverfügung bezogen, oder?


Ja, da is mir die Zeile verrutscht, Sorry.


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BeitragVerfasst: 27.07.2014, 13:20 
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Nochmal ein Aufruf von Stephan zum Thema DKMS. Das nenn ich mal Zufall.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Off-Topic Stammtisch
BeitragVerfasst: 27.07.2014, 13:28 
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W-Dianerin Anis hat geschrieben:

Die Methoden werden als völlig harmlos dargestellt, man müsse nur noch Blut entnehmen, sollte es zu einer Spende kommen. Zumindest in 80% der Fälle, was aber mit einer 5 tägigen Hormonkur + 4 h Blut abnehmen (und Stammzellen rausfiltern) einhergeht.
Die anderen 20 % werden direkt entnommen, also Knochenmark aus dem Beckenkamm, was Narkose und 2 bis 3 Tage KH + 1-2 Wochen Ruhe für den Spender bedeutet.
Ersteres klingt mir jetzt auch nicht unbedingt"einfach" aber irgendwie ok, Zweiteres würde ich für mich fast ausschließen.
Ich weiß nun allerdings nicht, ob man das von Anfang an ausschließen kann, denn was macht man, wenn es wirklich soweit kommen würde und nur die eine Methode in Frage käme? Dann kann man ja schlecht "Ach nee, doch nicht." sagen.


Habe die Antwort auf meine Frage gefunden.


"Kann man sich die Methode der Stammzellspende aussuchen?

Natürlich versuchen wir, Ihre Wünsche zu berücksichtigen. Jedoch kann abhängig von der Situation des Patienten eine Methode aus medizinischen Gründen ausgeschlossen oder bevorzugt werden. Grundsätzlich sollten Sie zu beiden Methoden bereit sein."


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BeitragVerfasst: 27.07.2014, 13:45 
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Ich habe mich vor meiner Typisierung über die Methoden informiert,
klar, ist beides nicht ganz ohne Risiko und angenehm ist es sicher auch nicht.
Man muss eben selbst entscheiden, ob man im Fall der Fälle dazu bereit wäre
und da hab ich mir gesagt:
Wenn alles gut läuft, rettest du damit ein Menschenleben.
Da ist jemand, der ist krank und muss ohne diese Spende wahrscheinlich sterben,
du hast das Glück gesund sein und zufällig kannst du ihm helfen....
Das ist was anderes als Blutspenden, das kann jeder , man braucht nur die passende Blutgruppe,
hier muss man den "genetischen Zwilling" finden und das ist wohl sehr selten.

_________________
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BeitragVerfasst: 27.07.2014, 21:13 
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generell zur o-spende meine ich:

wer gibt, kann auch nehmen!

alle anderen haben kein recht darauf. kinder und kranke natürlich ausgenommen.


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BeitragVerfasst: 27.07.2014, 22:58 
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Jetzt mal bitte Fakten auf den Tisch: Wer von euch spendet (un/regelmäßg) Blut? Wenn nein, warum?

Auf meine Frage, wer denn schon Blut gespendet hat, hatte bis dato "nur" W-Dianerin Anis drauf geantwortet...

Ich bin gespannt auf Antworten!


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BeitragVerfasst: 27.07.2014, 23:21 
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Blutspende: ja, viele Jahre sehr regelmäßig, in den letzten Jahren etwas unregelmäßig.

DKMS: ja

Organspende: nein

_________________
Gib mir Liebe oder Hass, nur nicht irgendwas…


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BeitragVerfasst: 28.07.2014, 12:44 
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Es gibt keinerlei Gründe oder Ausreden, warum man nicht bei der DKMS registriert sein sollte. Die Typisierung geht einfacher und schneller als Zähneputzen, leichter wird man nie wieder möglicherweise Leben retten können.


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BeitragVerfasst: 28.07.2014, 18:51 
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Marky hat geschrieben:
Es gibt keinerlei Gründe oder Ausreden, warum man nicht bei der DKMS registriert sein sollte. Die Typisierung geht einfacher und schneller als Zähneputzen, leichter wird man nie wieder möglicherweise Leben retten können.


Na ja, die Typisierung schon aber die Stammzellenspende an sich nicht ganz, zumindest die eine Art nicht.
Warst du schon Spender?


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BeitragVerfasst: 28.07.2014, 22:01 
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dkms: ja
o-spende: ja
blutspende: nein. warum? keine ahnung. irgendwie dachte ich immer, es sei nicht so wichtig. wobei das natürlich totaler unsinn ist. :-(


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BeitragVerfasst: 28.07.2014, 23:33 
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hutze hat geschrieben:
Jetzt mal bitte Fakten auf den Tisch: Wer von euch spendet (un/regelmäßg) Blut? Wenn nein, warum?

Auf meine Frage, wer denn schon Blut gespendet hat, hatte bis dato "nur" W-Dianerin Anis drauf geantwortet...

Ich bin gespannt auf Antworten!

Ich besitze einen Bluspendeausweis ;)

_________________
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BeitragVerfasst: 30.07.2014, 08:37 
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hab mich jetzt mal etwas schlau gemacht, wie das hier bei uns so abläuft. äußerst interessant finde ich dass, unter anderem, personen von der spende ausgeschlossen sind, die unter depressionen leider oder litten. ob das mit dem eingriff zu tun hat? also so "larifari" dürften beide eingriffe nicht sein. wobei natürlich die stammzellenspende die etwas weniger risikoreiche ist da die vollnarkose ausfällt. ich muss gestehen, ich muss da noch weiter drüber nachdenken ob ich mich typisieren lasse.
"Komplikationen bei und nach der Spende sind extrem selten und sind nur in Ausnahmefällen beobachtet worden. Dennoch wird für alle Spender für die Spende eine extra Unfall-Versicherung abgeschlossen, die das minimale Risiko einer ernsten Komplikation abdeckt."
bin mir auch nicht sicher, ob mich die extra Versicherung beruhigt oder verunsichert.


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