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 Betreff des Beitrags: Gedanken-buch...
BeitragVerfasst: 17.10.2009, 16:40 
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.... is mir gerade nach, wenn's nicht passt oder so, schliesst den thread einfach. ich ejakulier mal willkürlich ;-)

bewusst sein, bewusstsein, ich lebe bewusst. so bewusst es mir möglich ist. und täusche ich mich selbst? dann falle ich automatisch wieder in den schatten. doch da fällt mir dann wenigstens der versperrte blick in die sonne auf.und ich suche danach, was ich nicht sah.
ein griff zur flasche. wiedermal. einmal. was zieht mich dazu, etwas zu tun, was ich nicht wirklich will. ich denke ... denke ich oder denkt der, den ihr aus mir gemacht habt. ihr wieder, immer wieder ihr.
ihr seid schuld!
wodran? an mir. seid ihr fähig mit dem zu leben, was ihr erschafft. niemals. doch ihr habt etwas erschaffen. leugnen gildet nicht. erschaffen ohne bewusstsein.
mir wird es bewusst. wiedermal.
und nun?
erschaffe ich mich selber. ohne rücksicht? doch mit respekt. ich bin ich, nicht du. aber das willst du ja auch gar nicht. denn du weisst doch gar nicht was du willst. du bist auchnur ein produkt. ein produkt aus vergangenen tagen gepaart mit ängsten zweifeln, und, soweit du es zulässt hoffnung und glaube.
die ewige suche. sie hat mich wieder. ich suche und finde nichts, weil es nichts zu finden gibt. ich bin ja schliesslich schon da. stehe genau hier und sehe ...
mach die augen auf! sieh hin und zweifle nicht an dir. du bist das, was die wirklichkeit ausmacht. einzig und allein du.
also, seid ihr nicht schuld!
schuldig, solange bis eure schuld erkannt ist. ab sofort trage ich die verantwortung ganz alleine. für mich. für diese welt. denn sie ist mein. ich bin, darum bist du.
manchmal könnt ich echt abdrehen, wenn ich diese ganze ignoranz spüre. ach gott, dann ignorier weiter das, was dich dir näher bringt, weil du angst davor hast, dich vollends zu verlassen.
ignoranz die auf angst basiert.
eigentlich basiert eh alles auf angst. angst nicht du selbst zu sein. doch was du als dich ansiehst, bist du nicht.
nur ein gedankenkonstrukt.
gedanken. sie basieren auf gefühlen. fühlst du dich gut, denkst du gut. denkst du schlecht, fühlst du dich schlecht.
hey, irgendjand hat mal gesagt, du bist ein arschloch. jeden tag, tag ein tag aus, stunde um stunde, minute um minute. also wurdest du mehr und mehr zu dem, für dich. du fängst an dich schlecht zu fühlen, zu zweifeln. gedanken kreisen.... gut so.
obwohl, besser nicht. denk nicht, was ich von dir will. ich will nichts von dir. wie sollte ich auch. wenn ich was von dir will, will ich was von mir. du bist ein teil von mir. eigentlich bist du ich.
warum also immer nach draussen schauen? etwas von anderen wollen. nach irgendetwas irgendwo suchen. ich stehe hier, ich bin die antwort auf alles. sei dir bewusst. ich bin mir bewusst. bewusst, dass alles nichts ist und doch irgendwie vorhanden.
weil ich es so will.
hör nur hin, warum. warum sind die dinge wie sie sind?


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 Betreff des Beitrags: the difference is different
BeitragVerfasst: 19.10.2009, 01:22 
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Ist einen kleinen Klick wert

Lemmi, ich hatte schon ähnliche G-Punkt-Danken, ohne sie zu bitten mich zu beqlücken.
Die Uhrzeit Deines Posts hat mich aber etwas ernüchtert.

Wenn Du noch genügend Fassung besitzt wäre ich froh von dieser Reise mehr zu erfahren.

Let there be rock!i!

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 21.10.2009, 16:59 
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es tut mir leid - in mir. ich verzeihe dir - in mir. ich liebe dich - in mir.....
es tut mir leid, dass du so ein egozentrischer mensch voller unsicherheit, ängste und zweifel bist. ich verzeihe dir, dass du immer nur dich selber siehst und dabei nicht erkennst, dass du die anderen, denen du wichtig bist, verletzt. ich liebe dich, weil ich hinter allem dein wahres gesicht erkenne .....
es tut mir leid, ich verzeihe dir, ich liebe dich, es tut mir leid, ich verzeihe dir ....
warum tu ich das? was wäre, wärst du nicht genau dieser? mein ego würde aufblühen, ich würde mich mit dingen beschäftigen, die mich nicht interessieren und ich würde handeln, wie ich nicht handeln will. du wärst perfekt und ich meilenweit von dem entfernt, der ich wirklich bin.
eigentlich bist du genau das, was ich haben will. will ich dich haben? ja, auch wenn ich dabei kotzen möchte. immer wieder dieses hin und her zwischen verständnis und wut. ich will doch nur meine ruhe haben
meine ruhe.
ruhe.
vor was eigentlich?
ruhe vor mir?
ich will frieden in mir. doch steh ich mir dabei immer wieder selber im weg rum. das ist mir klar. seit langer zeit schon.
irgendwann einmal bin ich losgegangen. einer der auszog die angst zu besiegen. einer der auszog sich selbst zu besiegen. doch wie soll ich etwas ablegen, was ich nicht sehe?
also brauche ich situationen, die mir mein ego offen darlegen. alles was ich nicht bin, kommt an die oberfläche, dadurch dass du bist.
du bist.
du bist wie du bist, weil ich es so will. weil ich dich brauche, so wie du bist. auf meinem weg ....
es tut mir leid, dass du dein ganzes unglück ertragen musst, damit ich erkenne wer ich bin.
ich verzeihe dir all dein zerstörerisches verhalten, weil ich weiss, dass du mir hilfst. ich mir helfe. ich es bin.
ich liebe dich .... ich liebe mich, ich liebe diese schöpfung und jede sekunde dieses lebens, egal ob ich durchs dunkle oder licht laufe. denn, ich spüre die dunkelheit, spüre das licht und spüre, wie ich laufe. bewusst.
verzeih mir meine fehler, denn ich hab sie dir gegeben.
doch sei dir gewiss, ich werd sie dir auch wieder nehmen.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 26.10.2009, 13:56 
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................
du bist unglücklich... einerseits.. bist du das ?
du bist egoistisch... einerseits... bist du das ? du benutzt sie,ihr, von dir angegebenes fehlverhalten ... um zu finden.. ?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 27.10.2009, 19:13 
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komm raus!WEr ist da?..es pocht unentwegt, klopf drängt hinausaus..der Schmerz zerrt in mir, reißt, zerreisst Haut und Knochen auf..auf welcher Seite steht der Wärter? Er weiß nicht mehr raus...nur noch Stäbe vor der Sicht..wachs ich oder schrumft der Käfig? KAlter Stahl in der Haut, mein inneres Gerüst?WEite eingesperrt auf engstem Raum...es tut mir leid! Verzeihe mir! Das SCHlüsselloch irgendwo in mir, überwuchert vonder eigenen Haut...der Wärter weiß nicht ein noch aus.. passender Schlüssel? was hilft's? Das Tor springt von außen doch nicht auf..verzeihe mir..ich weiß nicht zu helfen...weder dir, nicht mir
Es tut mir leid, verzeihe mir dafür dich vergessen zu haben!es tut mir leid! Ich liebe dich! Stück für Stück komm zurück! ins Licht, ich sehe dich, dein Gesicht, mein Gesicht? Ist hässlich, der Anblick ist so widerlich, verstecke, verdecke..werd wieder nice looking alroundlieblich.
verzeih mir meine Wichtigkeit, es tut mir leid wenn ich stur festhalte, Vorgaben mache, breche, mich verrechne und glaube, morgen reche ich schlauer...es tut mir leid eine Enttäuschung zu sein, wieso kannst du nicht drauflos schreien? Wie wie wie kann ich dir, mir, gerecht sein? Indem ich sage: morgen versuchs ichs nocheinmal?
Erinnere Dich! AN mich! Ich verzeihe denn ich liebe dich, .

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Ahab (oder auch Ishmael):
"Wenn der Mensch zuschlagen möchte muss er durch die Maske schlagen! (...) Manchmal denke ich, dahinter ist vielleicht nix. Aber das genügt mir"
Melville, Moby Dick


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 Betreff des Beitrags: Geh bitte, Ge-Danke
BeitragVerfasst: 28.10.2009, 03:09 
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Einen Schritt zur Seite Realität, ich kann nichts sehen. Nur weil ich der ewige Verlierer im russischen Roulette bin, ist es noch lange kein Grund mir zu servieren was mir ohnehin nicht bekommt.

Da die Welt auf dem Kopf steht, wird mein Lächeln oftmals fehlinterpretiert. Ist kein ernstzunehmendes Drama wenn Informationen, die wahr sind, in ihrem Wert gespiegelt werden. Denn der Inhalt bleibt an sich der Gleiche.

Ich fürchte mich vor, mhhhm, was eigentlich?

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BeitragVerfasst: 29.10.2009, 10:33 
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so viel seelenleid,demütigungen,so viel pein,so viele schmerzen.. wer kann einem kleinen kind soetwas antun?
belastet es diesen heute?
kann er friedvoll schlafen?
oder schämt er,dem ebensolches wiederfahren ist + dem deshalb vom kind verziehen wurde,sich so sehr, wie das kind sich heute schämt,weil es damit nicht zurecht kam,nicht wusste,was richtig war + nun auch seine leichen im keller liegen hat.
leichen,von denen 2,oder 3 tot sind,definitiv nicht wiederzubeleben sind,denn ihre körper sind bereits verrottet.
es redet nicht gern darüber.
sie liegen da unten + es wird sie mit ins grab nehmen,in ein gemeinschaftsgrab.
das wird ein wiedersehen! ein freudiges.
es wird schön werden,denn sie lieben sich,die leichen.
sie nehmen sich das morden nicht krumm,denn sie wissen,es war nicht aus bosheit.es war doch nur versehendlich.
aus reiner unzulänglichkeit.

tja.... gelernt hat es das kind...am eigenen leid + an dem,was es anderen angetan hat.
weil es klug war + das leid genutzt hat für seine lehren.
es weiss heute sogar,was liebe ist.
.....aber eher theoretisch.praktisch bemüht es sich.

das kind des kindes.
die frage ist nun: konnte die kette unterbrochen werden,ist sie zerrissen ?
oder wird das grab der leichen,die sich morden,verzeihen + lieben noch größer ?


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 Betreff des Beitrags: Was bleibt?
BeitragVerfasst: 29.10.2009, 14:55 
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Registriert: 27.05.2006, 03:24
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Ich werde es wohl nie verstehen, wie Du es schaffen konntest der Leere Deine Form zu geben. Sicher habe ich ein ganzes Arsenal an Erklärungsmustern parat, aber jedes dreht sich vielmehr um den Prozess als Tatsächlich um die Entstehung des Umstands.

Diese Leere fülle ich mit süßen Träumen und so einem Zeug, das der Realität in etwa so fern ist, wie Du mir in diesen Tagen.
Ich meine das wir nun getrennt sind und Du aus mir herausgeschnitten wurdest, hört sich in etwa so an als hätte ich das Entfernen eines Tumors nicht über das Herz gebracht und traure diesem jetzt nach.
Generell scheint wohl die Trennung und das Gefühl danach der wesentliche Unterschied von Krebs und Liebe zu sein.

Hast Du Liebe in Dir, dann sind da Schmetterlinge, faszinierende Strukturen in den Schneeflocken, eine Unmenge an Kitsch und Plüsch-und es fühlt sich nicht mal peinlich an, ja und überhaupt sollte es am Besten für immer so sein und die Zeit einfach stehen bleiben usw. .

Hast Du Krebs dann schaust Du Dir die Schmetterlinge mal genauer an, klar die Flügel sind interessant, aber ansonsten ist es ein wirklich hässliches Geschöpf. Die Faszination an der Schneeflockenkonstruktion weicht dem Fakt, dass es erbärmlich kalt ist. Plüsch und Kitsch weisen Dich nur darauf hin, wie weit Du von dieser lebenswerten Welt entfernt bist, aber die Zeit arbeitet ja nun für Dich, gegen Dich... .

Naja, da Liebe in sterilisierter Form nicht schmerzt ist der Vergleich womöglich etwas finster, doch wann ist Liebe wirklich das was wir Liebe nennen?

Auf Anhieb würde ich die Liebe eines Stalkers als sehr intensiv beschreiben, das heimliche Begehren des Schüchternen als inkonsequent und all die Schattierungen dazwischen irgendwie als Zeitverschwendung.

Denn mal ehrlich, Liebe kennt kein "happy end". Liebst Du Deinen Partner bis ans Ende seiner Tage, dann stehst Du am Ende echt beschissen da. Andersherum genau so blöd steht der Überlebende Partner da, wenn Du das Zeitliche segnest.

Nun, da ist frisch verliebt und aus heiteren Himmel heraus zu sterben, -aber nur wenn Beide mitmachen- die einzige Option, die annähernd so etwas wie schmerzlose Trennung bedeutet.

Gut, die Angst spielt da schon extrem böse mit, wenn etwas erst gar nicht begonnen wird, da die Konsequenzen mit hoher Wahrscheinlichkeit schmerzhaft sind, aber immer noch besser wie diesen Zustand zu ignorieren und halbherzig zu überspielen.

Keine Angst zu haben und die Angst einfach zu ignorieren sieht von Außen fast schon identisch aus. Doch auch der Umweg in sich ist unbefriedigend. Es kostet zu viel Kraft die Angst zu beruhigen, anstatt sich seiner Sache sicher zu sein. Und da hilft einfach nur üben, üben, nochmals üben.

Notiz an mich: Beginne eine Beziehung deren Ende dich zerstört, und beende sie. Wiederhole diesen Vorgang so oft, bis du bemerkst wie dämlich der Gedanke daran überhaupt war... .

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BeitragVerfasst: 30.10.2009, 12:19 
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du siehst nicht gut aus,echt nicht !
man sieht dir an,dass du's nicht mehr lange machst + ich muss dir sagen,ich hab mich leicht erschrocken,als ich dich gestern im krankenhaus besucht habe: "ui ! " hab ich gedacht.
du bist in tränen ausgebrochen,als du mich gesehen hast.warum ?
freude? aus schwäche,wegen der schmerzen? schamgefühle? schauspiel?...denn darin bist du ein meister.
ich tippe auf depressionen.
du fängst an nachzudenken,nicht wahr?du beginnst damit,ein resümee zu erstellen...jetzt,am ende deines lebens.
sie überfallen dich,all diese gedanken + du kannst jetzt nichts dagegen tun.
ich kann erahnen,wie schlimm das jetzt für dich ist + ich möchte nicht in deiner haut stecken.du tust mir ehrlich leid,aber ich kann dir nichts abnehmen,nichts zurecht,oder gut reden,denn es ist so wie es ist + war.
ein lebenlang hast du es vermieden zu denken.
du hast gelebt,ja,existiert,im hier + jetzt.
du hast für nichts sorge getragen,keine konsequenzen gezogen,auch nicht, für die wesen,die in dir gewachsen sind,denn sie sind ja eigendlich versehendlich entstanden,unfälle.
sieben mal hast du hier,da + dort etwas verloren,etwas,was dir unangenehm war,etwas,was dich angewidert + genervt das gesicht verziehen lassen hat,wenn es geweint hat,weil es hungrig war,oder einfach nur lieblos da lag.etwas,was dich am lachen + feiern gehindert hat.
was soll dieses etwas jetzt empfinden ? wie soll es reagieren?... auf dein sterben. was wünscht du dir?
ich will nicht,dass es dir schlecht geht + ich möchte auch nicht,dass du leidest,aber sterben,müssen wir alle mal.
so ist der lauf der dinge.
ich wünsche mir von herzen,dass du es schaffst deine gedanken abzustellen,denn es ist nicht mehr von belang.
ich möchte,dass du so blind stirbst,wie du gelebt hast !
ich hab dich lieb muddas ! mein herz ist schwer + ich fühle mit dir,ganz doll !

meinen segen hast du,den,meiner geschwister leider nicht,aber reden wir nicht darüber.
warum sollten wir jetzt noch damit anfangen?

werde ich weinen ? keine ahnung,ich vermute nicht,aber tut ja auch nicht zur sache.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03.11.2009, 17:55 
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und ich steige herab. in den kaninchenbau.
alles ist auf einmal anders. die welt verändert sich und umso tiefer ich steige, desto eingeschränkter wird mein blick. ich sehe nur noch das, das was ich denke zu sehen. denn erkennen kann man in der dunkelheit nichts mehr so richtig.
denken zu sehen.
denken...
wieso tust du mir das an? wieso?
ich weiss.
ich weiss dass ich dinge sehe. dinge die nicht immer so sind aber sein könnten. könnten? werden! wenn ich sie nicht abstelle.
also lass mich. lass mich in ruhe!
ich will doch nur gutes.
ich will da sein. helfen. lieben. ... und du, du zerstörst alles.
nein! ich zerstöre alles! diese gedanken zerstören alles.
bitte hilf mir. hol mich da raus. ich sehe keinen weg, wie du es machen sollst, aber tu es bitte! ich vertraue dir. ich weiss, dass alles gut ist. gut wird. ich weiss, dass du es kannst. ich weiss, dass es so sein wird...
nur nicht warum.
spielt das warum eine rolle? es ist nicht die absicht. du hilfst mir. das ist mein warum.
warum du es tust, ist doch egal.
ist es das wirklich?
verdammte scheisse. du hilfst mir, in dem du tötest was du liebst? du hilfst mir dadurch genauso wie ich es wollte. ich wusste nur nicht wie. aber das spielt ja auch keine rolle. wie.
ich fühle mich, als wär ich täter und opfer.
irgendwie bin ich auch beides, obwohl ich es nicht und nie so wollte. nur das resultat....
das produkt von a und b.
bitte gib mir ein c, wie ist mir egal. wums. da ist es und ich stecke tiefer drin als mir lieb ist.
tja, und nun?
ein vermeindlicher weg durchs licht führte mich geradewegs in dessen schattenseiten.
doch was soll's.
schlimm wärs wirklich, wenn ich nicht wüsste, was geschah. ich habs gewusst. bewusst.
und die reise war unterhaltsam. für meine seele. ist es nicht das was zählt?
ich habe gelernt. gelernt, dass nicht so ist, wie es scheint. dass ich immer wieder wege sehe, die ich nicht gehen will. aber sie sind auf einmal so verlockend, und so einfach, und sehen ganz anders aus. und ich marschier munter drauf los ...
warum liegt das einfache immer auf der dunklen seite?
wahrscheinlich, weil man dort das schwierige nicht sieht. das gute. und man fängt an zu denken, denn es ist ja dunkel...


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 15.11.2009, 14:34 
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ich sitze hier und warte.... warte darauf, dass es passiert. doch wird es heute passieren? alle zeichen sprechen dagegen,
und doch weiss ich, dass es ein gutes ende nehmen wird. alles wird so, wie ich es will.
doch nur irgendwann.
reicht es auch aus für heute?
es muss heute sein, verdammt, ich will dass es jetzt gleich passiert, weil ..... weil, was weiss ich weil, keine ahnung was passieren wird, wenn es erst morgen kommt, oder übermorgen oder oder oder.
ich habe nur gehört, gesehen und erlebt wie es sein kann, wenn es nicht passiert. mein verstand erinnert sich.
und ich weiss, wie es sein kann, wenn es passiert. allerdings muss es nicht so sein, wenn es denn nun heute doch kommt.
aber ich bau mir was zusammen, in meinem kopf, in meinem verstand, aus dem was war und dem was sein könnte und bekomme angst.
angst davor, dass es genau heute soweit ist.
also los, mach, mach es dass es jetzt passiert. jetzt, verdammt, nicht erst morgen oder nächstes jahr.

oder leg ich jetzt einfach die füsse hoch und schau mal was passiert? eier bewahren und cool bleiben. was kann es im schlimmsten falle sein? dass die planung nicht läuft, mein plan für meinen tag. doch planen kann man eh nix. es kommt doch irgendwie eh immer anders. und reicht nicht die gewissheit aus, dass es passiert, egal wann? und passiert es denn dann doch nicht, ist es egal, weil sich die umstände geändert haben, aufgrund dessen, was heute passiert?!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 16.11.2009, 08:57 
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Der Verstand ist wie ein Schlüssel, oder gar wie eine Socke, ja er ist etwas wichtiges, etwas was nicht da ist wenn man es braucht, man sucht, man schaut an allen Ecken und Kanten drei, ja vier mal und, nun es ist nicht da, ich bin mir verflucht noch mal tausendprozentig sicher, dass es eben noch nicht da war, ich hätte ein Foto machen sollen, dann hättest du mir geglaubt, ich hatte aber leider keinen Fotoapparat und somit habe ich kein Foto machen können, von was hätte ich auch ein Foto machen sollen ? Jetzt ist er da, ja, aber eben war er noch nicht da, eben wollte ich ja auch noch ein Foto von einem Schlüssel machen der nicht da ist. Blöder Schlüssel.

Das nächste mal mache ich ein Foto.

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 Betreff des Beitrags: Sam´s tag
BeitragVerfasst: 18.11.2009, 01:03 
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Seit ich von einem Mörder anheuernden Labrador gelesen habe, halte ich Kaninchen für überbewertet(Harvey, nein, damit will ich Dir nicht meine Liebe gestehen, aber der Teufel ist ein Eichhörnchen ... ).

Schwarze Katzen haben einen scheiß Ruf, schwarze Schafe auch, und die, die so wie so(?). Aber ein weißes Kaninchen... , ok von Monty Python´s "Ritter der Kokosnuss" abgesehen ... .
Naja, nicht alles was sich aus einen Zylinder zerren lässt, ist blumig. Power und manchmal auch Flower-Power, lassen einen auf der Hut sein, so dass man schnell zum Hutmacher wird, der Acht gibt. Aber dann wirst Du für Verrückt erklärt und die Sonne dreht sich weiterhin nur um Dich, damit Dein Schatten was zu tun hat.

Der Slogan: "schickt die Christen zum Exorzisten" windet sich unaufhörlich durch mein Hirn, wie eine zu fest gestoßene Kugel beim Billard, die von der Bande abprallt und sich bedrohlich dem Loch nähert. Nur hier waren keine Löcher und auch die (8) wurde in der Spielanleitung unerwähnt missachtet.

Was sollte ich dann noch hier?
Egal, Rauchen... .
Warum "schwarzer Krauser"? Heute das erste mal nach 3 Jahren wieder diese Sorte gekauft, Negrophobie, oder was. Hmmm, ein Glück keine Angst vor´m schwarzen Mann. Negrophil schimpft sich das dann wohl. Nein nicht mit "K" und auch nicht mit 3 davon.

Ob "Lewis Caroll" also known as >Der Typ wo "Alice im Wunderland" geschrieben hat< pädophile Neigungen hatte ist nicht unumstritten. Tja.

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 Betreff des Beitrags: Was für Tage
BeitragVerfasst: 18.11.2009, 18:18 
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3 mal Himmel und 3 mal Hölle. Ich frage mich immer, was denn am Ende für ein Ergebnis steht.
Eine Null ist es jedenfalls nicht, dafür ist "ES" zu Groß. Aber ich kann es einfach nicht zuordnen.

Wenn ich daran zurück denke und nur die schönen Momente Revue passieren lassen mag, spielt im Hintergrund diese kalte Melodie, die gelegentlich apokalyptisch mit Gleichgültigkeit vermengt.

Will ich mich aber in den finsteren Gedankengängen verlaufen, dann stehst plötzlich Du da und willst mir den Weg hinaus zeigen. Fällt mir aber schwer zu ignorieren, dass ich Deinetwegen erst hier gelandet bin.
Klar, wenn ich Dir nachlaufe, brauche ich mich nicht zu wundern, dass die Umgebung eventuell nicht meiner Vorstellung von "angenehmes Ambiente" entspricht.
Doch ich wollte keine Besichtigungstour starten, sondern bei Dir sein.
Ich fühle mich egoistisch, denn grundlos bist Du wohl nicht weggelaufen.

Wie dem auch sei, ich kann diese Gründe und das was darauf aufbaut nicht so hinnehmen wie die Gebilde meiner Realität. Klar versuche ich mir die Ursachen und Einflüsse in das Bewusstsein zu rufen, doch wenn schwarz und weiß nicht einfach grau ergibt, dann ist es grausam.

Generell ist das alles andere als blass. Obwohl hier keine Farben sind, wird mir das alles zu bunt.Ich suche nach einem Schuldigen. Wäre mir scheißegal ob Du oder ich, oder ein anderer, der Andere oder wer auch immer.Einfach etwas "einfacher" wenn es einen Schuldigen gibt. Aber ich weiß das es ihn nicht gibt. Nicht die Option einen Holzpflock in sein Herz zu hämmern, etwas Weihwasser und alles wird gut. Fuck.

Vielleicht wächst aber die tiefe Intensität aus eben diesem beständigen Wechsel. Wenn ich ausgehungert und appetitlos in die Leere starre, dann eröffnest Du mir zu Ehren ein sinnliches Bankett. Ich bin satt und kriege dennoch nicht genug.
Selbst wenn alles vergiftet wäre, ich würde weiter verzehren was Du mir servierst, denn ein Leben ohne Deine Liebe lässt mich den Tod schmecken, der Tod wird mir aber kaum in Erinnerung schicken, wie es war, Deine Liebe zu verlieren.
In solchen Angelegenheiten lässt er es sich nicht nehmen als Erlöser daher zu kommen.

Das liest sich wie die Memorien eines Stalkers, doch das ist nur die halbe Wahrheit, wenn es so etwas überhaupt gibt,befreit von Perspektive und Betrachter. Ich weiß das Du ohne mich nicht wirklich glücklich bist. Ich laufe vor Dir weg und verstecke mich. Dann suchst Du mich, und damit meine ich nicht nur Deine Auftritte in meinen Träumen, rufst nach mir.
Ich will mich Dir entziehen. Fühle mich mindestens total bescheuert dem Ruf nicht zu folgen. Verweile einen Augenblick zu lange im Tümpel des Zweifelns und stecke fest, bemerke ich zumindest als ich Dir dann doch wieder hinterher laufen will.

Ich weiß und Du weißt es, es ist nicht vorbei. Das ist es nie, wenn es soviel Kraft kostet zwanghaft vergessen zu wollen.
Eine Zeit lang kann ein anderer Akteur zwar meine Rolle spielen, doch Du wirst Dir bald wieder im Klaren sein, dass es nicht das Gleiche ist.

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18.11.2009, 21:33 
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Demokratie, D-e-m-o—k-r-at-i-e, Demo-kratie, ohh Kratie heisst Macht und nicht Herrschen, es ist nur zu dumm, dass die Regtion beherrschen heisst, ja da spricht der Rex Mundi, der das Monster gesehen hat, jenes, de monstrare, den Leviathan, ohh Hiob welche Botschaft hast du uns hinterlassen ? So tragen wir sein Zeichen und laufen blind herum, verstehen die eigene Sprache nicht mehr, blicken mit verwässerten Augen auf die Römer, alles ein wenig verzerrt, aber, wir haben einen Grund, zumindest einen an dem man sich festklammert, draufzeigen kann, ja die spinnen die Römer, und wir verfangen uns in diesen klebrigen Fäden, nun stellen wir fest, wir sind im Netz einer Witwe, doch müssen wir uns nicht sorgen, sind wir doch Kinder dieser Spinne, oder trügt der Schein, so wie alles glänzt was Gold ist ? Achhh hättet ihr doch diesen verdammten Turm nicht gebaut, Tag und Nacht bei Sonne und Mond, da sprach Sol o mon, „Gebt jener das lebende Kind, und tötet es nicht; denn sie ist seine Mutter.“ Ohh welch ein Urteil, wer hätte weiser sprechen können ? Ist dieser Satz denn so weise ? Hätte es nicht gereicht zu sagen: „Gibt jener das Kind, und tötet es nicht..“ ? Was mag aus diesem Kind geworen sein ? Mist, ich hab den Faden verloren, doch ich hänge noch so fest im Netz, ja natürlich winde ich mich, doch nützen tut dies wenig, aber, ich weiss das ich kein Kind dieser Spinne bin,

Und doch, warum sich beklagen? Was, obwohl sich fügten zärtliche Hoffnungen,
hat die grünen Pfade des Lebens mit der Düsterkeit überdacht ?
Die weiche Musik des Inhalts ist nicht allen ungeklungen:
Es gibt eine Stimme, süßer Vogel, die süßer als du ein Lied hat gesungen
in meinem bescheidenen Hause hat sie mich glücklich gemacht;
Es gibt ein Auge mit der hellen Hingabe der Liebe,
die Finsternis der Existenz zu beleuchten.
Warum sich dann beklagen? Wenn der Tod seine Fäule schiebe
Über den Geist, ausruhen soll sich dann mein kaltes Gebein
Unter diesen Bäumen; und von deinem herrlichen Sein,
lass erklingen dein Lied, auf dass die lichte Flut über sie fliesse.

So wusste schon Agatha Christie, „Alter schützt vor Scharfsinn nicht“ mahnt sie doch:

Durchziehe sie nicht, o Karawane.
Solltest du es dennoch tun, so singe keine Lieder.
Kennst du jenes Schweigen, in dem alle Vögel tot sind
– und dennoch ist da etwas, das wie ein Vogel zwitschert?

Kennst du es ? Kenn ich es ? Ich weiss es nicht, ich hänge hier und höre soviel, soviel will ich gar nicht hören, aber wer weiss, was manches mal im Kopfe mir herumgezwitschert.

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