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 Betreff des Beitrags: Wie steht ihr zu Kindern?
BeitragVerfasst: 08.05.2009, 23:20 
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komische Frage vielleicht auf den ersten blick!? ich meine es in dem sinne, ob ihr welche wollt/habt oder plant kinder zu kriegen.

ich hab in unserem freundes- und bekanntenkreis und überhaupt im näheren umfeld immer mehr das gefühl, dass kinder zu haben gar nicht mehr so wichtig ist.
für viele stehen reisen, selbstverwirklichung im beruf oder auch im privaten bereich an erster stelle und der kinderwunsch ist gar nicht so präsent.

für mich war eigentlich schon immer und relativ früh klar, dass ich gerne mal kinder haben wollen würde, wenn ich denn "den richtigen" mann gefunden hätte.

tja, der ist mir zum glück auch mit anfang 20 über den weg gelaufen und nach 4 jahren beziehung war uns beiden klar, dass wir uns auch gemeinsame kinder wünschen. unser erster sohn kam dann auch recht fix zur welt und 3 jahre später haben wir noch einen jungen bekommen. beide waren absolute wunschkinder und ich kann mir ein leben ohne gar nicht mehr vorstellen.
mittlerweile bin ich knapp 30;-) und mein freund 35. der freundeskreis ist im ähnlichen alter und wir sind die EINZIGEN mit nachwuchs.

es wird zwar ausgiebig und auch sehr liebevoll mit unseren kurzen getobt und gespielt, aber eigene kinder will keiner, weil die einen ja "einschränken". klar, in einem gewissen maße tun sie das sicher, aber ich empfinde sie schon als riesige bereicherung und finde es wunderschön sie aufwachsen zu sehen und mit ihnen zu leben.

wie schauts bei euch denn so aus?


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BeitragVerfasst: 09.05.2009, 13:34 
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Mein Kinderwunsch is erst mit meinem Ex entstanden weil ich mir nix schöneres vorstellen konnte/kann als eine Familie mit dem zu gründen!
davor wollt ich eigentlich keine Kinder wär ab.auch nicht reif genug dafür gewesen
meine arbeitskollegin hingegen is auch anfang 30 u. möchte auf gar keinen Fall!Sie is zu sehr mit ihrem Leben beschäfftigt meinte sie

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...wenn du willst fang neu an, und schmeiß alles hin...


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BeitragVerfasst: 09.05.2009, 16:57 
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hab zwei töchter, die nun schon erwachsen sind.eine ist zwanzig und die andere 17. für mich war frühzeitig klar,das ich kinder will und ich habe es nie bereut. klar war es nicht immer einfach,vor allem die vielbeschriebene pubertät hat uns einiges abverlangt,aber wenn man immer am ball bleibt,kriegt man auch das hin.heute sind wir ein absolutes dream-team, unser vertrauen zueinander ist riesengroß und ich bin stolz auf meine mädels!

jeder,der sich für kinder entscheidet wird die bereicherung in seinem leben spüren.
ich würde die beiden für nichts in der welt wieder her geben!
und ganz nebenbei,unser musikgeschmack ist komplett identisch,die onkelz gabs schon mit der muttermilch und das hat nicht geschadet und der W. gehört jetzt natürlich auch dazu!

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BeitragVerfasst: 10.05.2009, 13:21 
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also kinder kann ich mir in meinem leben auch nicht vorstellen. jetzt bin ich 26, und irgendwie hat sich diese einstellung nie geändert.
die argumente hast du eigentlich schon genannt. karriere, die einschränkung ist zu groß, wobei es sicher interessant wäre, aber der rest ist mir wichtiger

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KIKA sagt:
Aber was gibt es schöneres, als mit seiner Traumfrau und nem Bier in der Hand in ner Gasse zu stehen, währen 50m vor einem die Polizei per Lautsprecher durchgibt "Bitte unterlassen Sie die Gewalttätigkeiten"


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BeitragVerfasst: 10.05.2009, 16:39 
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ich finde es gut, wenn man der meinung ist,keine kinder zu kriegen, dies konsequent zu vertreten. in der heutigen zeit kann man das ja planen.
schlimm finde ich kinder in die welt zu setzen und diese dann vernachlässigen und sich selbst überlassen.was dabei raus kommt, sieht man jeden tag in den medien,leider.

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BeitragVerfasst: 11.05.2009, 08:28 
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Ich bin erst 19 und mein Freund 24 wir lassen uns zeit mit Kindern.


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BeitragVerfasst: 11.05.2009, 21:37 
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Ja sicher, wer keine kinder bekommen möchte, sollte das auch nicht tun, da bin ich ganz deiner meinung. dementsprechende vorkehrungen zu treffen ist ja auch kein problem heutzutage;-).
und gesellschaftliche zwänge, dass frau nix ist,wenn sie keine mutter ist, haben wir wohl auch mittlerweile hinter uns gelassen...

aber ich muss wirklich sagen, dass ich deutschland nicht sehr kinderfreundlich finde. wir haben mehrere monate mit den kindern in italien und den staaten gelebt und da merkte man schon große unterschiede. es war alles natürlicher und selbstverständlicher und kinder waren einmal zahlreicher vorhanden und konnten auch wirklich überallhin problemlos mitgenommen werden.
ich denke, wir versuchen schon auch die bedürfnisse unserer mitmenschen zu respektieren und wir haben auch schon restaurants aus rücksichtsnahme verlassen als unser kleinster einen schlechten tag hatte und die örtlichkeiten zusammen schrie...keine frage, ich erwarte nicht, dass man alles aktzeptieren soll, aber ein bißchen mehr toleranz und aktzeptanz familien gegenüber fände ich sehr,sehr nett:-).


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BeitragVerfasst: 12.05.2009, 08:45 
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das sehe ich genauso, eltern wird es hier nicht leicht gemacht.auch die betreuungsmöglichkeiten müssen besser werden. hätte ich meine eltern nicht gehabt,wäre es schwierig gewesen, wieder arbeiten zu gehen. ein verdiener in der familie reicht nicht mehr aus.
die geburtenrate geht zurück und das sollte zu denken geben,das hier im land einiges mehr für familien getan werden muß. ohne kinder gehts irgendwann nicht mehr weiter!

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BeitragVerfasst: 12.05.2009, 09:44 
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ich denke, die intoleranz bei kindern, liegt auch oft an den erfahrungen mit anderen eltern.
ich ziehe z.b. nirgendwo mehr ein, wo kinder im haus leben, und hoffe, es kommen keine dazu. da mögen sich einige eltern angegriffen fühlen, aber das ist reine erfahrung, und schont meine nerven.
ich lebte 2 jahre lang, neben einem antiautoritär erzogenen schreikind, und einer weiteren familie mit 3 mädels, im grundschulalter. das baby / kleinkind lebte direkt neben mir, schrie nur, mit vorliebe im hausflur, weil es da so schön hallt, bis runter in den betonhof, wo es noch mehr hallte.. hämmerte den rest der zeit gegen alles was lärm macht, heizung, toilette, tür, und die mutter fand das alles ganz toll.
die 3 kinder brüllten und spielten den ganzen tag ball, im hof, unter der garageneinfahrt, damit man auch schön lärm macht. die mutter lag den ganzen tag auf dem balkon, anstatt mit denen mal auf den spielplatz zu gehen, der direkt gegenüber war....
damals hab ich 14 stunden am tag gearbeitet oder anderweitig zu tun gehabt, die einzige erholung war abends 2 stunden ausruhen und am we, und dann hast du diese blagen am hals, die sich gegenseitig übertönen wollen. irgendwann war ich nurnoch ein nervliches wrack, hab rumgeschrien, deren ball in die mülltonne geschmissen, und mir überlegt wann ich simon, das schreikind, die treppen runtertrete...

dazu kommt noch meine arbeit als erzieherin, die einiges an furchtbaren eltern, und damit auch kindern, zeigte.

ich denke, wenn eltern lernen ihre kinder richtig zu erziehen, und diesen auch gerecht werden, wird die toleranz auch wieder zu nehmen.

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BeitragVerfasst: 12.05.2009, 11:51 
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wow, harte worte?
aber wo sollen deiner meinung nach familien mit kindern wohnen,im wald? so können sie dann niemanden belästigen.

das du einen harten arbeitstag hast,dafür können diese kinder nichts.
das du logischerweise kaputt bist, dafür können sie auch nichts.
das ihre mutter sich nicht mit ihnen beschäftigt, auch dafür können sie nichts,sie wünschten es sich auch sicher anders.
in dieser situation kann man nur mit der mutter reden, um eine lösung zu finden,die es sicher gibt.

in meinem haus wohnt übrigens über mir eine frau mit hund,das ist ein dauerbeller und nervt mich viel mehr als die kinder die um mich herum wohnen.

aber leute mit hunden kriegen viel einfacher eine wohnung,als familien mit kindern.
so läuft doch was falsch, denke ich.

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BeitragVerfasst: 12.05.2009, 13:17 
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nein, sicher können sie leben wo sie wollen. ich schaue nur für mich, wo welche sind. in meinem jetzigen haus, lebe ich 4 jahre. hier gab/gibt es keine kinder oder tiere, auch in den nachbarhäusern nicht, und ich kanns verstehen, weil das hier altbauten sind, und man jedes wort, des nachbarn hört, und somit der geräuschpegel ohnehin schon höher ist, als in normalen wohnungen. meine alte wohung war übrigens auch altbau.

der arbeitstag an sich, war nicht das problem, damit komm ich gut klar, mein problem, waren wirklich die kinder bzw eltern, weil nie ruhe war. jeden tag und jede nacht rumgeschreie

natürlich können die kurzen meist nichts dafür, deswegen sagte ich ja. wenn eltern ihre kinder mal richtig erziehen, und denen auch gerecht werden, wird die toleranz auch da sein, und es für familien einfacher werden.

bellende hunde nerven mich auch, da kann man nur hoffen, das die besitzer nicht auch noch kinder bekommen, denn auch das bellen, ist reine erziehungssache, und wenn man da schon versagt, sollte man sich nicht an einem kind probieren.

leute mit hunden bekommen nicht unbedingt leichter eine wohung. denke es ist gleich schwer, da eben auch die meisten hunde schlecht erzogen sind

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BeitragVerfasst: 12.05.2009, 21:00 
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uiuii,amaya, das hört sich ja echt nach einer menge zorn an. arbeitest du in einer kita? wie hälst du das aus,wenn dich die nachbarskinder schon so auf die palme gebracht haben?!
klar, deine nachbarskinder konnten nichts dazu, wenn ihr eltern sich nicht mit ihnen beschäftigt haben und sie sich selbst überlassen waren. und sicher spielt auch die erziehung eine rolle, wie "verträglich" kinder auch für die kinderlosen mitmenschen sind. aber dass kinder auch mal laut sind und krach machen und spielen, das finde ich ganz normal und auch in ordnung, denn es sind nun mal kleine menschen und keine geräte mit an- und ausschalter;-).
kläffende hunde haben wir hier auch, aber ich muss ehrlich sagen, dass mich auch das nicht sonderlich stört. und wenn es mal wirklich im argen liegt und man fürchterlich genervt sein sollte, kann ein freundliches wort bestimmt viel ausrichten. leben und leben lassen...

dass du im privaten vor kindern flüchtest ist natürlich deine entscheidung, aber ein bißchen schade finde ich das schon. wie kam es dass du dich für den beruf der erzieherin entschieden hast? (ist nicht provokativ gemeint, interessiert mich wirklich)


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BeitragVerfasst: 12.05.2009, 21:51 
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also ich arbeite nicht als erzieherin, ich habe nur die ausbildung angefangen, und abgebrochen. einmal aus finanzieller hinsicht (kein geld/bafög bekommen) und dann auch, weil es mich recht frustriert hat. man versucht kinder zur selbstständigkeit etc zu erziehen, und sobald sie längere zeit zu hause sind, war alles für die katz.
einige beispiele:
nach jedem we, haben die meisten kinder probleme sich selbst anzuziehen, oder schuhe zuzubinden. in der kita machen das alle selbst (ab nem bestimmten alter), bei kleineren mit hilfe. zu hause, machen es meist die eltern, weil es schneller geht.
montags sind horrortage im kindergarten. die meisten kinder sind nicht ausgelastet und hocken am we die meiste zeit vorm fernseher, oder zumindest drinnen. sie können nicht still sitzen, zb beim essen. was bedeutet montags wird fast nur draußen gespielt. da viele beim spielen untereinander defizite haben, muss man als erzieher, den antreiber spielen. schlecht nur, wenn winter ist. die räume sind klein, es sind mind. 16 kinder unter aufsicht von einem erzieher.
mittagsschlaf gibt es oft nicht mehr zu hause, obwohl viele es brauchen, dadurch sind kinder noch aktiver, weil sie übermüdet sind.

spezielle beispiele
in einer gruppe, war zb ein 6 jähriges mädchen, das damals jeden samstag, nachts, south park guckte. da ich das auch schaute, konnte ich gut überprüfen ob es wahr ist, und sie hat mir wirklich jede folge erzählt..
eine andere sache war ein 5 jähriger sehr netter junge, er blieb jeden tag 10 stunden im kindergarten, das ist die max zeit, die ein kind dort sein darf. die eltern waren arbeitslos, und hatten keine lust auf ihn. er musste die erzieher aber immer anlügen, das sie arbeiten wären.
ein anderes kind, konnte mit 6 jahren immernoch nicht laufen, krabbelte immer durch die gegend. ein ganz normales kind, ohne behinderung o.ä.. der grund war, das die eltern ihm keine sicherheit geben konnten. er hat sich nicht getraut zu laufen, weil er immer angst hatte, das er umfällt. das war ein mehrmonatiges programm, bis er stand und gegangen ist.
usw

und ja, kinder toben und schreien, und das sollen und müssen sie auch, aber es gibt einen unterschied zwischen toben und schreien, des spiels wegen, oder toben/schreien weil man unglücklich ist.

im privaten flüchte ich eigentlich nicht vor kindern. ich hab durchaus kinder im umfeld, die ich sehr mag und schätze, spiel auch mal babysitter. ich lehne kinder, im privaten, nicht ab. ich möchte nur keine kinder mehr von fremden menschen/nachbarn um mich herum haben.

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BeitragVerfasst: 13.05.2009, 20:42 
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Registriert: 29.04.2009, 21:11
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ich stelle mir die arbeit im kindergarten auch sehr nervenaufreibend vor und könnte da wahrscheinlich auch nicht arbeiten (einfach auch wegen der masse der kleenen und dem geräuschpegel und und und....). da hast du aber auch tragische fälle miterlebt...
in manchen sachen erkenne ich mich aber auch wieder, *lach*, z.b. mal eben schnell kinder anziehen und schuhe binden, weil man es ach so eilig hat am morgen...da sollte man sich schon mehr zeit nehmen, das stimmt wohl...

und ja, kinder brauchen viel auslauf. ich bin sicher, dass viele kinder heute "adhs" und was weiß ich nicht haben, weil sie zu viel auf dem hintern vor glotze und spielkonsole hocken und nicht genügend draußen sind und rumtoben dürfen. ich glaube, dass durch diesen ganzen interaktiven kram sehr viel potential bei den kleinen verloren geht. man muss nichts mehr selbst ausprobieren und erleben, alles gibt es häppchenweise vorm tv oder der konsole serviert.

ich bin in der kindheit ab ca. 2 jahren mit meinen älteren brüdern auf die straße spielen gegangen. wir haben baumbuden gebaut, auch mal mist gemacht, aber wir haben immer zusammen gehalten und hatten viel spaß. an sommertagen sind wir abends bis 10,11 irgendwo draußen gewesen, ohne dass alle verrückt vor sorge waren. irgendwann kamen wir ja wieder...

ich würde meinen kleinen mit 3 noch nicht alleine rauslassen, auch aus der angst heraus, dass er von irgendeinem perversen mitgeschleppt werden könnte, denn er ist ein sehr zutrauliches kerlchen. ich glaube, da haben sich die zeiten einfach geändert. ich fand das als kind sehr schön, soviel freiheit zu haben, aber hätte jetzt selbst ein problem, meinen kindern das so zu erlauben...


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BeitragVerfasst: 13.05.2009, 21:02 
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Beiträge: 3
hi erstmal,
also ich möchte schon irgendwann Kinder haben, allerdings muss dafür ja auch immer der richtige Partner an der Seite sein, finde ich! Und da muss ich wohl leider noch nen bisschen suchen bis ich den gefunden habe.
Auf Arbeit jedenfalls( ich arbeite ebenfalls im Kindergarten) stelle ich immer mehr fest das Kinder bekommen schnell als "unzumutbar" dargestellt wird. Leider sehen es tatsächlich viele Leute so das man mit einem Kind seine Unabhängigkeit verliert. Da kann ich nur sagen, dass man seine Kinder zwar behüten aber nicht überbeschützen sollte! Auch die Kleinen bekommen schon genug mit.

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Überzeugung ist, wenn jemand mit seiner Meinung zu mir kommt und mit meiner Meinung wieder geht!


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