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BeitragVerfasst: 21.05.2006, 17:35 
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diana hat geschrieben:
Also,ich mach da einen Unterschied zwischen Hass und Wut.Meine Tochter wurde sexuell belästigt,und als sie mir das sagte,da stieg ein Gefühl auf,das war echt krass.Als ob so eine " schwarze Wolke " um mich wäre,unter der ich GAR NICHTS mehr gefühlt habe.Ich glaube,hätte das Schwein vor mir gestanden,ich hätte den ohne Regung abgestochen.
Seitdem bin ich mir nicht mehr sicher,ob Hass nicht bedeutet,daß man eben nichts mehr fühlt.So als Gegenteil von Liebe vielleicht?


Hass ist ein Gefühl wie Liebe und genau so anziehend.
Ich würde als geeignetes Wort "verachten" benutzen. Wenn ich jemanden hasse, dann denke ich an ihn, will etwas von ihm.
Wenn ich jemanden verachte dann fühle ich nichts mehr. Dann existiert nur die pure Verachtung mit dem Ziel die Person die sie betrifft zu terminieren.

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war is peace
freedom is slavery
ignorance is strength
-> 1984 ist kein Howto


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BeitragVerfasst: 21.05.2006, 17:43 
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Zitat:
Hass ist ein Gefühl wie Liebe und genau so anziehend.


Ich "hasse" den hass und "liebe" die liebe.
Wer einem anderen eine grube graebt faellt selbst hinein.

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Pimmel, alles andere ist blanke ironie.

[quote=onkelzinfiziert1981]lasst uns weiter der stachel im arsch der nation sein... [quote]


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BeitragVerfasst: 28.05.2006, 20:28 
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hass ist zwar ein gefühl , aber keins wie liebe , nie im leben .
hass ist etwas anderes als liebe nicht das gegenteil sondern eher etwas ähnliches , den wer hasst kann auch gleichzeitig lieben .
Der Mensch ist aber nicht so gegensätzlich , hass ist eher was man beschreiben kann , liebe nicht ...


mfg

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Coz i luv u


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BeitragVerfasst: 28.05.2006, 20:45 
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Es ist ein sehr schweres Thema, was der Weidner sich vorgenommen hat zu definieren und es ist nicht leicht über solch eine Materie klare Gedanken in Worte zu fassen.


Hass ist immer vorhanden und er prodelt in jedem(ich erlebe es jeden Tag am eigenen Leibe), dennoch sollte man versuchen den Hass nicht Herr über sich werden zu lassen, sondern ihn bekämpfen und ihn so gering zu halten, damit andere Menschen nicht durch den Hass zu Schaden kommen.
Ich weiß, dass solch eine Foderung sehr hoch gesteckt ist, aber ich bin der Meinung man sollte es wenigstens versuchen.

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BeitragVerfasst: 28.05.2006, 22:03 
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Ich gebe jedem Recht, der sagt Hass sowie irgendeiene andere Emotion sei schwer zu beschreiben!..Das ist es in der Tat, allerdings denke ich, wie manch andere auch, dass Hass das Gegenstück zu Liebe darstellt.
Denn niemand, der noch nicht gehasst hat , sei es auch nur im Geringsten, kann Liebe für einen anderen Menschen empfinden. Genauso wie niemand wüsste was Fröhlichkeit oder Glück wäre wenn es nicht auch Trauer und Pech geben würde. Wir Menschen würden warscheinlich alle mit Gleichgültigkeit durch das Leben gehen und das Leben selber keines Blickes würdigen!...Ich denke dass Hass in dem Leben jeden Menschens eine sehr große Rolle spielt und auch den Lebensweg jedes Einzelnen prägt.Jeder Mensch empfindet irgendwann einmal Hass entweder gegen jemanden, einen Zustand, eine Institution oder aber auch gegen sich selbst. Und dass ist auch gut so, denn jemand der Gefühlskalt durch die Welt stampft wird es niemals verstehen warum man lebt. Hass ist eine der , meiner Meinung nach, am schwierigsten einzustufenden Emotionen jedes Menschen. Wir kennen sie alle...ist sie Notwendig? vielleicht sogar gut? Wer hat es verdient gehasst zu werden? Soll man lieber alles in sich 'reinfressen' oder alles rauslassen? Das alles sind Fragen die mich beschäftigen wenn ich an Hass denke...durch Hass wurden Kriege gefochten, Hass kann durch Vorurteile zustande kommen...Wenn man allerdings sachlich an jede Situation herangeht und auch einmal 'hinter die Kulissen' blickt denke ich dass weder Hass noch Euphorie entsteht. wenn man jemandem böse ist sollte man das demjenigen direkt sagen, ich gebe zu dass das oft verdammt schwer fällt aber wenn man es in sich 'reinfrisst' und immer alles akzeptiert, dann wird der Hass sich häufen , steigern und irgendwann explodieren, und das möchte glaube ich Niemand erleben. also denke ich dass Hass irgendwie zu jedem menschen dazugehört und auch irgendwie wichtig für den eigenen Lebensweg und notwendig dafür ist, dass man lieben kann. Aber dass Hass wenn man falsch mit ihm umgeht eine schlechte Emotion sein kann die unteranderem und schlimmstenfalls Kriege auslösen kann. Jeder muss einen eigen Weg für dich finden damit fertig zu werden, denn es gibt keine Anleitung für das Leben ;) In dem Sinne Macht das Beste draus!


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BeitragVerfasst: 28.05.2006, 22:41 
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Du hast eine schwierge Situation gut beschrieben.Rauslassen oder platzen,das ist echt so `ne Sache.Vor allem,wenn man den Menschen,der vor einem steht,gern hat.Wenn ich weiß,daß ich ihn verletze,ist es dann richtig,die Gefühle `raus zu lassen?


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BeitragVerfasst: 28.05.2006, 23:18 
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Dies is eine weitere schwere Frage, die auf jeden im Leben irgendwann einmal zu kommt.
Ich denke, dass man den Menschen, die man besonders gern hat direkt sagt, wenn einem etwas nicht passt. Ansonsten würdest du dich verstellen und nicht du selbst sein. Denn die Menschen, die einem wichtig sind wissen, wie du bist, wenn du normal bist. Guten Freunden kannst du nichts vormachen. Denk daran.

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BeitragVerfasst: 28.05.2006, 23:24 
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Weatherman hat geschrieben:
also denke ich dass Hass irgendwie zu jedem menschen dazugehört und auch irgendwie wichtig für den eigenen Lebensweg und notwendig dafür ist, dass man lieben kann. Aber dass Hass wenn man falsch mit ihm umgeht eine schlechte Emotion sein kann die unteranderem und schlimmstenfalls Kriege auslösen kann. Jeder muss einen eigen Weg für dich finden damit fertig zu werden, denn es gibt keine Anleitung für das Leben ;) In dem Sinne Macht das Beste draus!


Der Ansatz ist gut, jedoch sollte man mehr ins Detail gehen und sich damit auseinandersetzen welchen wirklichen Nutzen die Emotion Hass hat. Ich denke das Hass ein negatives Gefühl ist und man muss, wie du schon sagtes, versuchen mit ihm umzugehen. Hass ist ein Symtom, welches aus der Angst resultiert. Der Mensch muss die Angst besiegen, um Macht über sich selbst und seine Gefühle zu bekommen. Wenn er diese Macht besitzt ist kein Hass mehr nötig, wozu auch er kann ja alles "lieben". Das ist jetzt keine Anleitung zum Leben, aber ich denke das der Mensch einige "Pflichen" hat mit denen er Leben muss. Wünsche allen eine gute n8 und viel Liebe :)


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BeitragVerfasst: 28.05.2006, 23:24 
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diana hat geschrieben:
Du hast eine schwierge Situation gut beschrieben.Rauslassen oder platzen,das ist echt so `ne Sache.Vor allem,wenn man den Menschen,der vor einem steht,gern hat.Wenn ich weiß,daß ich ihn verletze,ist es dann richtig,die Gefühle `raus zu lassen?


ich denke schon, denn wenn man lernt das kontinuierlich zu machen, werden solche momente auch weniger. wenn du versucht, deine gefühle die nunmal da sind auf längere zeit zu unterdrücken, ob es aus rücksicht oder sonstwas ist und egal ob das liebe, geilheit, trauer, hass oder was anderes ist, werden sie ja trotzdem gespeichert, wollen irgendwann raus und das schaffen sie dann mit dem einen oder anderen großen knall meist ganz gut ;-)

und ich glaube nicht, dass es wirklich gegensätze gibt, auch nicht bei gefühlen. wir schaffen uns gerne diese gegensätze, um einen anderen punkt zu haben, an dem wir uns orientieren können.

_________________
we are all homeless
the homeless never die
they just go home

Lucien Zell


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BeitragVerfasst: 29.05.2006, 11:28 
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Wahrscheinlich hast du recht,wenn man ständig die Gefühle unterdrückt,verliert man sich noch selbst dabei.Vielleicht sind Rücksichtsnahme und Nettsein in manchen Fällen nichts anderes als die Angst vor Auseinandersetzungen,das "Selbstbelügen" klappt oft ganz hervorragend.....


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BeitragVerfasst: 29.05.2006, 14:27 
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diana hat geschrieben:
Wahrscheinlich hast du recht,wenn man ständig die Gefühle unterdrückt,verliert man sich noch selbst dabei.Vielleicht sind Rücksichtsnahme und Nettsein in manchen Fällen nichts anderes als die Angst vor Auseinandersetzungen,das "Selbstbelügen" klappt oft ganz hervorragend.....


*zustimm*
man sollte nie am Rand gehen sondern immer mittendurch, das ist oft der beste Weg

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Die Frage ist nicht, ob DU paranoid bist, die Frage ist, ob Du paranoid genug bist.....


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BeitragVerfasst: 29.05.2006, 14:58 
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Der best schon,aber leider auch der schwerste.Ich hoffe,daß ich im Laufe der Zeit ein dickeres Fell kriege,dann fällt es leichter,nach "dem Bauch" zu handeln.Glaub ich zumindest,an irgendwas muß man sich ja hochziehen :-)


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BeitragVerfasst: 29.05.2006, 17:46 
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schaffst des schon;) Mir geht es oft genauso...mein Exfreund ist mit mir ziemlich 'beschissen' um es nett zu formulieren umgegangen (details gehen nur mich was an!)..daher kenne ich das gefühl Hass verdammt gut... und es fällt mir verdammt schwer seit dem einfach mal zu sagen was ich denke und fühle obwohl es richtig ist...Aber Freunde und mein jetziger Freund geben mir den Halt den ich brauche um wieder aus mir rauszukommen und zu sagen was ich denke...so was braucht Zeit aber irgendwann kann jeder über seine Gefühle reden!


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BeitragVerfasst: 29.05.2006, 17:57 
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Hass kommt und geht.
doch wer sich ewig selber hasst hatt verloren!!!!!

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VERLANGE NIE NACH ETWAS WAS DU SELBER NICHT EINHALTEN KANNST =)


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BeitragVerfasst: 29.05.2006, 18:43 
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Weatherman hat geschrieben:
schaffst des schon;) Mir geht es oft genauso...mein Exfreund ist mit mir ziemlich 'beschissen' um es nett zu formulieren umgegangen (details gehen nur mich was an!)..daher kenne ich das gefühl Hass verdammt gut... und es fällt mir verdammt schwer seit dem einfach mal zu sagen was ich denke und fühle obwohl es richtig ist...Aber Freunde und mein jetziger Freund geben mir den Halt den ich brauche um wieder aus mir rauszukommen und zu sagen was ich denke...so was braucht Zeit aber irgendwann kann jeder über seine Gefühle reden!


Jetzt fühl ich mich "erwischt"!! Hab mich grad von meinem Mann getrennt und arbeite hart daran,wieder mal aus mir `rauszukommen und zu "leben".Meine Gefühle wieder zulassen,auch die negativen,fällt mir halt schwer.Aber ich versuch`s !!!!!


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