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BeitragVerfasst: 07.01.2010, 05:57 
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Der Hof Artus nennt sich „Camelot“ wobei Geoffrey von Monmouth diesen Hof „Caerleon“ nennt, ich behaupte nicht, dass meine Sicht die Richtige ist, jedoch ergeben sich in Folge ein paar schöne Zufälle. Ich denke, dass die Gnosis so funktioniert, also man kann sich nicht an einem Wort festbeissen, so viele Information stecken in einem Wort, vielleicht legt man es auch selber hinein, womit diese Information ein Unbewusstes Wissen wird.

Artus Sohn Ilinot, der Vetter von Gawan (Artus Sohn), trägt als Wappen ein Chameleon- frz. Cameleon. Ein Cameleon ist ein Erdlöwe. Cameleon könnte man auch so schreiben „Sameleon“ was „Gleicher Löwe“ heisst, nun gut, denk nach einmal Radix…überleg einmal: „Löwe“, ah jetzt ja, Richardt Löwenherz aber wie ich lesen muss ganz eigentlich „Richardt Plantagenêt“ aus dem Hause Plantagenet.
Planta könnte für Pflanze sehr wohl aber auch für „Eben“(egalite=ig.al=Ich alles=Gleich) stehen.
Genet könnte einmal Abstammung heissen, sehr wohl könnte man es aber auch „Ginet“ lesen.
Aber nur die Ruhe, es heisst ja, Plantagenet käme vom Ginster. Also betrachten wir den Ginster…Gin.ster so würde ich es jetzt mal versilben. Gin ist ein alkoholisches Getränk und hiess eigentlich einmal Genever….potz Blitz, Genevere war die Frau von Artus!
Der Ginster ist ein Bramstrauch also engl.Broom zu deutsch Brom(beere) also ein „Dornenbusch“ (Gott offenbarte sich doch in so einem)es ist mir ein wenig unverständlich warum der Ginster im engl.Broom heisst, aber die Brombeere „Bramble“?! Nun der engl. Gin ist der deutsche Wacholder, wieder so ein seltsames Wort welches aber mit dem Plantagenet zusammen geht. Denn wenn Plant = Pflanze im Sinne von Wachsen ist, so age = Older. Das Net wäre wohl ein noch unbekanntes Netz.
Der Wacholder steht aber auch für den Baum des Lebens!
Folglich könnte das Netz im Sinne von „mit Tau benetzt“ stehen.
Cameleon als Sameleon geschrieben ist gar nicht so abwegig wenn man es als „ewiges Leben“ also Gleich = eben = ever --everleva sieht, denn dafür steht doch jenes Tier, wir würden ewig leben wäre es ein wenig schneller, so die Mythologie.
Der Wacholder heisst im Lat. Juniperus, also wo schaue ich nach bei der Göttin Juno: hier kann man an der Verwandschaft erkennen, dass es parallel läuft, diese Juno ist der persönliche Schutzgeist der Frauen, also der Genius des lunaren (das ist im Übrigen auch der goldene (solar) und silberne (lunar) Schlüssel in der Papstheraldik)also Genevere …Gene =Geni und vere = fere (tragen) also Genifere ja das ist doch ein Knaller Genifer = Jenifer ----das sagt wiki über Jennifer: Jennifer ist die kornische Version des walisischen Namens Gwenhwyfar. Der Name setzt sich zusammen aus den Wörtern: gwen = weiß, schön und hwyfar = glatt, weich, bedeutet also schönes Gesicht, weiße Wange. Ende Wiki
Geht man direkt auf Genevere so steht dort auch „weisser Geist“ was eben diesen lunare Genius ausdrückt. Zudem trägt der Juni die Sonnenwende. Tatsächlich müsste Genevere die Trägerin des Lunaren sein.

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BeitragVerfasst: 09.01.2010, 04:53 
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Laut Eschenbach (Trevrizent klärt Parzival auf )bezieht der Gral seine Macht von einer Taube die leuchtend weiss vom Himmel steigt und eine Oblate auf den Gral legt, dies geschieht jeden Karfreitag.

Nun habe ich ein Reimgebet gefunden das wie folgt geht:
Sei gegrüßt, wahrer Leib, geboren aus Maria der Jungfrau. Wahrhaft hat er gelitten, geopfert wurde er am Kreuz für den Menschen. Seine Seite wurde durchbohrt und floss wirklich von Blut. Er muss uns ein Vorgeschmack in der Prüfung des Todes sein. Anonymes Reimgebet um 1300

Nun genau wie Jesus ist Amfortas tot, wenn man so will, denn hätte er nicht immer den Gral geschaut, so wäre er Amfortas eben tot. Ich möchte das gerne weiter ausführen auch wenn es nicht direkt etwas mit Worten zu tun hat.

Amfortas ist im Minnedienst um Orgeluse so böse an der Scham verletzt worden, ich gehe mal davon aus dass es im Reich Logroys passiert ist, der Gegner war ein Heide aus dem Land „Etnhise“ (wo der Tigris aus dem Paradies emporströmt), dieser war hinter dem Gral her.

Orge = Gerste ; luse könnte lose sein … also salopp: Verlust durch den Speer, oder Himmelskorn.

Amfortas: Fortas = Stark= Starc heisst angeblich urspl.(laut wiki) schwer zu ertragen bzw. steif, starr.

Logroys: Log.roys = königlicher Klotz oder Baumstamm ( Logroys hat ein wenig was vom Paradies.)

Man könnte sich fragen und diese Frage brennt mir ein wenig, wer war der Gegner Anfortas ?
Vielleicht erwähnt Eschenbach ihn, jedoch muss man ihn mit klaren Augen lesen, da Parzival ein einziger Kontext ist, ich weiss es nicht und bilde mir ein dass auf dem Speer der Name Sargon steht.
Dieser Sargon steht im direkten Verhältnis zu Lugh dem König der Tuatha de danann, seine Mutter, also die von Lugh hiess Ethne und jetzt haltet euch fest, die Mutter von Sargon hiess: (laut wiki) Die Charakterisierung der Mutter wird freilich in der Regel anders übersetzt, so dass sie eine Priesterin war. Die akkadische Vokabel (e-ni-tu oder en-né-tu) ist aber nicht ganz klar. Somit bekommt das Mysterium einen ganz neuen Anstrich. Denn Gerste heisst im engl. Barley also Bar.ley und das könnte Tafelfels heissen oder Tafelberg. Ich kann aus Respekt nicht weiter darauf eingehen.

Ein paar Kontexte hätte ich aber noch:
Schastel Marveile = Kastel Marvel (also Wunderschloss ) und darine liegt das Lit Marveile (Wuderbett) dieser Teil Parzivals, ist in der Geschichte „Wasser des Lebens“ von Grimm wiedergegeben, wenn auch nicht 100%, aber wer hat denn die Echtheit inne?
Der Name Lugdunum geht auf Lugh zurück, der Name Anschewin geht wohl auf Anjou zurück, man betrachte die Heraldik beider Stätte. Die drei Lilien könnten sehr wohl bei Artur stilisierte Krönen sein, ich denke bei Parzival waren es Anker. ( Man betrachte nur : http://de.wikipedia.org/wiki/Triest wie schnell das geht.)

Noch eine Sache zum Papst: Belakane die Mohrin, ist die Oma von Johannes dem Priesterkönig: Also Parzivals Neffe.

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BeitragVerfasst: 09.01.2010, 14:55 
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BeitragVerfasst: 14.02.2010, 01:18 
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Also die Eingansfrage: „Können Wörter die Welt verändern?“ ist doch wesentlich tief greifender, als es den Anschein hat. Denn wie es Ferdinand Ebner so präknant sagte: „ Das Geheimnis des Wortes ist das Geheimnis des Geistes.“ Bei dieser Eingangsfrage treffen wahrlich Weltanschauungen aufeinander, so jener Zweig der Nativisten eines Noam Chomsky, der eine Universalgrammatik postuliert, die eben Angeboren wäre. Weiter Ferdinand Ebner der das Wort im „Ego Du“ also Gott sieht, als Gott das erste mal zu uns sprach, da hat der Mensch gedacht. Ganz ähnlich sieht es Wilhelm von Humboldt, nur eben nicht so extrem. Wollte man davon ausgehen, dass das Wort nicht mehr und nicht weniger sei, als ein effizientes Ausdrucksmittel, so müsste man gleichfalls davon ausgehen, dass jenes Verständnis des Wortes, nach dem Verständnis der Zeit begann, da Effizients ja nicht mehr ist, als die bestmögliche Einsparung der Zeit. Was aber ist Zeit ? Ein Gefühl, ein innerer Sinn ? Ganz egal, beides ist nicht möglich ohne Zahlwörter !
Daraus ergibt sich folgende Frage: „ Ist das Wort die Vergeistigung der Materie, oder ist die Materie das Ausdrucksmittel des Geistes ? Im ersten Falle wäre wie gesagt Effizients der Ausschlag gebende Grund, was nicht möglich erscheint und da wir es hier ja mit Extremen zu tun haben, müsste die zweite Falle eben darum gleichfalls falsch sein.
Es sei denn, denken ist ohne Wort möglich, wobei das enk in denken ein deutscher Dualis ist!
Demnach hätten wir , wegen dem Wort ganz einfach verlernt, bildlich zu denken, hier sei aber angemerkt, das Zahlwörter eben auch Wörter sind. Wie aber denkt man Zeit in Bildern ?

Was ist die Welt, in dieser Eingansfrage ?

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BeitragVerfasst: 04.03.2010, 00:32 
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Mich fasziniert die Unlogik der Zeit! Der Lösungsweg verschluckt z.B Zeit und bringt doch kein Lösen, während die zum Erlösen zündende Idee immer plötzlich einfach da is...egal ob's was Banales wie der Name der letzten Bettpleite is, oder zündene Geistesblitzte auf Fragen, warum es überhaupt etwas gibt und nicht nichts
Die Erkenntnis selbst nimmt keinerlei Zeit in Anspruch, sie ist unmittelbar da, ganz gleich wie umfangreich die in ihr enthaltene Information ist. Der vorrausgehende Erfahrungsraum ist quasi Vorbereitungsrahmen(Zeit), damit erfassen von Wissen greifen kann.
Zeit geht einher mit dem Ablauf der Reihenfolge von Entwicklungsprozessen.
Zeit ist somit für mich auch individuelles Geschehen. Bei dem Einen läuft der Reifeprozess schneller ab, als beim Anderen...er kann folglich ne viel höhere Datenmenge empfangen und verarbeiten, hat somit viel mehr „Zeit“ innerhalb seiner „60 Sekunden“.

Was genau ist Denken? Wenn es die Bezeichnung für Erkennen von Prozessabfolgen sein soll, dann kann/muss sich „denken“ ohne Worte abspielen können, da Formulierungen (verbales Denken)viel zu langsam sind und einseitig ist. Der innere Dialog ( was für mich denken bedeutet), wenn ich mir selbst beim Denken zuhöre, steht dem Erfassen gegenüber was direkt geschieht und viel umfassender ist! Und natürlich kann man in Bildern, Farben, Tönen, Gerüchen, Gefühlen „denken“!

In der formalen Logik sind Worte zu Platzhaltern verkommen, die richtig formuliert beliebig mit Inhalten gefüllt werden können ohne das Geringste über seinen Wahrheitsgehalt auszusagen. Eine abstrakte Form ohne Gehalt!
Wittgenstein:
"Der Gedanke ist der sinnvolle Satz. Die Gesamtheit der Sätze ist die Sprache. Der Mensch besitzt die Fähigkeit Sprachen zu bauen, womit sich jeder Sinn ausdrücken läßt, ohne eine Ahnung davon zu haben, wie und was jedes Wort bedeutet. – Wie man auch spricht, ohne zu wissen, wie die einzelnen Worte hervorgebracht werden."

Das Denken wurde so einerseits immer logischer und intelligenter, andererseits immer Wirklichkeitsferner
Worte stellen für mich hauptsächlich eine Ausdrucksform des Geistes dar, ein Mittel, um das was ich wahrnehme, dem Denker in mir und in anderen mitzuteilen, sodass auch er versteht.
Sprache ist für mich als universeller Ausdruck umfassender.
Nur mit einem lebendigen Sprachempfinden lässt sich seelisches erfassen.
Abstraktion, Logik der Wortgebilde sind blasse Schemata, tote Gedankenkonstrukte. Sie vermögen kaum das Wesen im Außen zu erfassen und lassen das eigene Seelenleben vertrocknen!

Ich finde deine Entweder-oder-Frage und Begründung beschränkt.
Und Dali lässt uns z.B seine Gedanken zur Zeit sehen.

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"Wenn der Mensch zuschlagen möchte muss er durch die Maske schlagen! (...) Manchmal denke ich, dahinter ist vielleicht nix. Aber das genügt mir"
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BeitragVerfasst: 04.03.2010, 01:26 
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Du meinst, wenn ich dich richtig verstehe, das Erfassen gleich Erkenntnis ist, denn du sagst ja: „Die Erkenntnis selbst nimmt keinerlei Zeit in Anspruch….. damit erfassen von Wissen greifen kann.“
Also ist das Erfassen von Wissen, Erkenntnis ?
Aber wenn dieses Erfassen dem Zuhören deiner Gedanken gegenüber steht, für was überhaupt zuhören ? Hab ich dich falsch verstanden ? Warum ist Erkenntnis ohne Zeit möglich, warum ist sie unmittelbar ? Wenn doch die Ausdrucksform das Mittel ist ohne die der Zweck des Verständnises fehlt. In wie fern ist in deinen Augen Erkenntnis und Verständnis verschieden ?


>Ich finde deine Entweder-oder-Frage und Begründung beschränkt.

Ich ehrlich gesagt auch, war auch mehr dazu gedacht, um zum Dialog anzuregen.

Ich bin auch der Meinung, dass man in allen Sinnenskategorien denken kann.

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BeitragVerfasst: 07.03.2010, 23:53 
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Es kommt mehr auf den Kontext an, was diese abstrakten Begriffe bedeuten.
Verständnis kann auch heißen, Raum zu geben für Infos. Ich kann mich nicht mit Inhalten füllen, wenn ich mich nicht zuvor öffne und unvoreingenommen dem was ich erfassen will gegenüber bin, also Verständis zeige. Dann können Infos erst einfließen, auch (oder vor allem solche) vom Verstand...Dateneinspeisung...was gibt es alles bereits über das Gebiet, worüber ich Erkenntnis erlangen möchte. Was zeigt vergangene Erfahrung, was sagen Experten, die sich speziell damit beschäftigen? Gedankenprozesse finden statt...das Instrument Verstand spielt mit Interpretationen; wo sind Unstimmigkeiten, wird was ausgeklammert, außer Betracht gelassen usw...es ist schon gut sich beim Denken zuzuhören, damit man auch weiß wo man gerade steht! Neues erschließt sich nicht einfach so, ohne eine gewisse Konzentration auf das zu legen, was man möchte!
Das Verständis liefert auch Platz zum Reifenlassen und Ausbreiten aller alten und bereits vorhandenen Daten. Wenn Weisheit und Verständnis zusammenfließen entsteht Wissen...und Neues kann daraus entehen, wenn man damit was anfängt. Dies kann nicht nicht vom Vertand kommen, denn woher soll er das haben? Er beschäftigt sich mit dem was er kennt.
Beim Begreifen, Erfassen, Erkennen, nenn es wie du willst, verändest du dich und du weißt einfach die Wahrheit, bist fest gegründet..die Fragen verschwinden, neue Ideen entstehen.
Nur weil man zuvor bereits etwas mitm Kopp verstanden hat, hat man es noch lange net begriffen. Kennen wir doch alle..Rauchen setzt dem Körper Gift zu, wissen alle...und? Hilft's???
Warum Erkenntnis zeitlos ist, ist halt so (jedenfalls bei mir, dann wird’s auch bei anderen so sein) Du kannst ja auch das 1x1 ohne Rechnen zu müssen. Die Entwicklungszeit ist abgeschlossen! Zeit ist für mich der Reifeprozess selbst!
Extremfall Sarvents! Die wissen ohne überlegen zu müssen!
Nur um Wissen anderen zugänglich zu machen, sprich sich auszudrücken, wird wieder Zeit benötigt. Worte manifestieren sich, um die geistige Information zu vermitteln.

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BeitragVerfasst: 09.03.2010, 07:19 
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Es kommt mehr auf den Kontext an, was diese abstrakten Begriffe bedeuten.
Verständnis kann auch heißen, Raum zu geben für Infos. Ich kann mich nicht mit Inhalten füllen, wenn ich mich nicht zuvor öffne und unvoreingenommen dem was ich erfassen will gegenüber bin, also Verständis zeige.

--------Also Interesse ?

Dann können Infos erst einfließen, auch (oder vor allem solche) vom Verstand...Dateneinspeisung...was gibt es alles bereits über das Gebiet, worüber ich Erkenntnis erlangen möchte. Was zeigt vergangene Erfahrung, was sagen Experten, die sich speziell damit beschäftigen?

----------Wieder Interesse ?

Wenn Weisheit und Verständnis zusammenfließen entsteht Wissen...und Neues kann daraus entehen, wenn man damit was anfängt. Dies kann nicht nicht vom Vertand kommen, denn woher soll er das haben? Er beschäftigt sich mit dem was er kennt.

-------Ich bin der Meinung, Wissen entsteht nicht, wissen ist. Jenes was du da als entstehen bezeichnest ist das werden der Interpretation. Also subjektiv und seit wann ist Wissen subjektiv ? Ich glaube die Mayas haben nur über hundert Jährigen Weisheit zugesprochen. Meinst du nicht dass das Wort Verständnis irgendwie etwas mit Verstand zu tun hat ?

Beim Begreifen, Erfassen, Erkennen, nenn es wie du willst

--------Diese Wörter sind für mich keine Synonyme.

verändest du dich und du weißt einfach die Wahrheit, bist fest gegründet..die Fragen verschwinden, neue Ideen entstehen.

----------Was ist Wahrheit ? (Ich ziehe die Frage zurück)

Nur weil man zuvor bereits etwas mitm Kopp verstanden hat, hat man es noch lange net begriffen. Kennen wir doch alle..Rauchen setzt dem Körper Gift zu, wissen alle...und? Hilft's???

-------------Begreifen und Taten sind doch wieder etwas anderes.

Warum Erkenntnis zeitlos ist, ist halt so (jedenfalls bei mir, dann wird’s auch bei anderen so sein)

-----------------Das ist wahre Objektivität ;-/

Du kannst ja auch das 1x1 ohne Rechnen zu müssen.

-----------------Nein das kann ich nicht.

Extremfall Sarvents! Die wissen ohne überlegen zu müssen!

--------------Savants wissen überhaupt nichts, diese Menschen können etwas Spezieles ohne darüber auch nur den Hauch einer Ahnung zu haben, was sie da eigentlich tun.

Nur um Wissen anderen zugänglich zu machen, sprich sich auszudrücken, wird wieder Zeit benötigt. Worte manifestieren sich, um die geistige Information zu vermitteln.

----------Dafür bräuchten sie laut dir Weisheit, was ein Gut ist, welches ich nicht habe.

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BeitragVerfasst: 09.03.2010, 13:09 
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"Denn eben, wo Begriffe fehlen, da stellt ein Wort zur rechten Zeit sich ein. Mit Worten lässt sich trefflich streiten, mit Worten ein System bereiten"

Konrintenkakergehäcksel echt! Wenn du es so willst, was geht dann schon ohne Interesse? Dann kannste dich gleich aufs Sterbebett legen! Ich kann auch sagen: Ich hab Interesse meinen Fuss aufm Boden hintereinanderzusetzten, um am Kühlschrank meinen leeren Magen zu füllen, damit er aufhört sich zu melden...
Auf diese Tour, wo kommen wir da an? Beim OM oder was?

„Ich bin der Meinung, Wissen entsteht nicht, wissen ist.“
Mag ja sein, es muss sich dir trotzdem erst erschließen.

„Meinst du nicht dass das Wort Verständnis irgendwie etwas mit Verstand zu tun hat ?“
Muss es nicht zwangsläufig! Wenn ich einen brutalen Mörder verstehe, oder Verständnis für ihn habe, hat das Nichts mit der Logik des Verstandes zu tun!

Auch wenns mit Zahlen bei dir net so rundläuft, kannst auch du mittlerweile z.B laufen, Radfahren, Sprechen ohne zu überlegen! Das ist Wissen, wenn man was soweit verinnerlicht hat, ohne sich noch darum kümmern zu müssen! Es ist scheißegal, ob Sarvants (auf ihrem Spezialgebiet) ne Ahnung haben, was sie da eigentlich tun! Es ist Seinsinhalt und damit Wissen, Wahrheit ihres Seins, pur. Es ist furchtbar egal, ob ich die chemischen und physikalischen Geschehnisse kenne, die mir das Laufen ermöglichen, was zählt ist doch, dass ich es kann und mache!
Somit wird verständlich, dass meiner Meinung nach etwas zu Begreifen eine Integration bedeutet, nicht bloß kapieren! Lernen geht mit Verhaltensänderung einher, also ist die Tat inklusiviert!
Subjektiv-Objektiv...was soll das???Naturgesetzte müssten eigentlich objektiv sein, oder? Oder glaubst du bei mir könnte sich ein zerbrochenes Glas beim Zusammenkehren wieder herstellen? Die Wahrnehmung läuft aber über ein Subjekt...hmm...was haben wir dann? Subjektive Objektivität oder wie?
Ist nicht das Prinzip überall das Selbe? Und bloß die Ausdrucksform dieses Prinzips zeigt sich in aberunendlichmilliarden individuellen Wegen? Eine Schneeflocke so einzigartig sie auch sein mag ist und bleibt ne Schneeflocke!

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BeitragVerfasst: 09.03.2010, 13:59 
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Radix hat geschrieben:
Wenn Weisheit und Verständnis zusammenfließen entsteht Wissen...und Neues kann daraus entehen, wenn man damit was anfängt. Dies kann nicht nicht vom Vertand kommen, denn woher soll er das haben? Er beschäftigt sich mit dem was er kennt.

ich würd dann eher sagen:
der verstand erfasst wissen.
zur weisheit wird wissen jedoch erst,wenn es durchs herz gesprochen wird.

und auch hier kack ich ma ne korinthe :o).

Radix hat geschrieben:
„Meinst du nicht dass das Wort Verständnis irgendwie etwas mit Verstand zu tun hat ?“
anina hat geschrieben:
Muss es nicht zwangsläufig! Wenn ich einen brutalen Mörder verstehe, oder Verständnis für ihn habe, hat das Nichts mit der Logik des Verstandes zu tun!
der verstand eines jeden menschen ist doch nicht zwangläufig logisch ^^

wenn ich einen brutalen mörder verstehen kann,mein verstand seine denkweise erfassen kann,dann verwende ich lieber das wort "nachvollziehen",denn gerade diesbezüglich entstehen schnell diskrepanzen.


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BeitragVerfasst: 10.03.2010, 07:14 
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Subjektiv-Objektiv...was soll das???

-------Diese beiden Begriffe bilden für mich, das Fundament der Philosophie.

Naturgesetzte müssten eigentlich objektiv sein, oder?

--------Nenne mir doch mal ein Naturgesetz, es gibt keines welches der Zeit stand hält.

Oder glaubst du bei mir könnte sich ein zerbrochenes Glas beim Zusammenkehren wieder herstellen?

--------Warum sollte ich denn so etwas glauben ?

Die Wahrnehmung läuft aber über ein Subjekt...hmm...was haben wir dann? Subjektive Objektivität oder wie?

------Hier darfst du ganz frei entscheiden und dir deine Welt basteln wie du sie gerne hättest. Ich für meinen Teil glaube:

-------1. Philosophisch: dass der Mensch eine mediane Stellung einimmt und beide Extreme, wie ein Fluss, eine dritte Komponente erzeugen, welche sich in der Erfahrungswelt zeigt. So sehe ich es mit allen Dualitäten.

-------2. Religiös: Ich glaube dass ich mein Leben nur Träume und in den Armen einer Frau liege, welche mein wahrer Pendant ist.

Ist nicht das Prinzip überall das Selbe?

-------Ich denke schon…

Und bloß die Ausdrucksform dieses Prinzips zeigt sich in aberunendlichmilliarden individuellen Wegen?

--------So sehe ich es, ich betrachte bspw. das Streben von Geburt hin zum Tode, als eine Art Spiegelung oder Projektion des sich ständig erneuernden Jetzt’s, jenes welches einem ständig durch die Finger gleitet um von einem neuen abgelöst zu werden und sich in die Abgründe der Vergangenheit zu stürzen. ( Also so wie im grossen so im kleinen)



-----Radix

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BeitragVerfasst: 19.03.2010, 20:33 
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Wohnort: Frankfurt/Main
ania schreibt:
Radix hat geschrieben:
„Meinst du nicht dass das Wort Verständnis irgendwie etwas mit Verstand zu tun hat ?“
anina hat geschrieben:
Muss es nicht zwangsläufig! Wenn ich einen brutalen Mörder verstehe, oder Verständnis für ihn habe, hat das Nichts mit der Logik des Verstandes zu tun!
der verstand eines jeden menschen ist doch nicht zwangläufig logisch ^^

wenn ich einen brutalen mörder verstehen kann,mein verstand seine denkweise erfassen kann,dann verwende ich lieber das wort "nachvollziehen",denn gerade diesbezüglich entstehen schnell diskrepanzen.[/quote]


@ania:
:-) Aber der Verstand hält sich selbst für logisch, oder?
Ich finde den Spruch von Descartes ganz treffend, der in ewa lauet:
„Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand, jederman glaubt er habe genug davon!“

Zu dem Anderen:
Als ich schrieb:
„In der formalen Logik sind Worte zu Platzhaltern verkommen, die richtig formuliert beliebig mit Inhalten gefüllt werden können ohne das Geringste über seinen Wahrheitsgehalt auszusagen. Eine abstrakte Form ohne Gehalt! „
mein ich u.a sowas! Mir geht’s jetzt nicht so sehr darum, welches Wort die sprachlich treffensde Bezeichnung für irgendwas ist. Mir geht’s um den Inhalt, der mitm bissl Sprachauffassungsgabe
auch verstanden werden kann, obwohl ich kein Goethe bin!
Nachvollziehen, Verständnis, Mitgefühl, Emphathie, Einfühlungsvermögen...in einen anderen Menschen hineinversetzten
Das Volk bracht gar nicht so aufkreischen...(du erwähntest Disrepanzen)...woher nehmen die eigentlich ihre sichere Gewissheit moralisch so völlig erhaben über Grausamkeiten zu stehen?
Ich kann nicht wissen, ob ich als Mensch mit den selben Erbgutanlagen, Wachstumsbedingengen Umwelteinflüssen wirklich andere Entscheidungen getroffen hätte wie dieser. Es ist nicht unwahrscheinlich genau in dieselben Fussstapfen zu tappen. Ich kann den Menschen ekelerregend, widerlich und was weiß ich finden und doch mit ihm mitfühlen; dies ist nicht wirklich logisch!

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BeitragVerfasst: 19.03.2010, 20:44 
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@ Radix:

Versuch doch mal dem Sinn nachzugehen, statt diesen Tod zu schwallen!

Jeder weiss und erfährt, dass wenn er ich was einverleibt, dass irgendwann stinkende Scheisse wieder rauskommt! Und das ist kein Einzelfall, sondern findet bei jedem statt! Also nach meinem Verständnis ein Naturgesetz!

Zitat Radix: „------Hier darfst du ganz frei entscheiden und dir deine Welt basteln wie du sie gerne hättest. Ich für meinen Teil glaube: ...“

Genau auf rumgeeiere und Welt zusammenbasteln hab ich halt keinen Bock! Hypothisches Zeug, völlig aus dem Bereich des Erfahrbaren herausgegriffen, was du meiner Meinung nach da fabrizierst. Es fehlt sowas wie Nachvollziehbarkeit bzw die Aussagekraft!
Ich will für meinen Teil das Prinzip, das Gesetz das alles und dadurch auch mich durchdringt verstehen. Dafür brauch ich „bloß“ zu kapieren wie ich ticke, funktioniere und ich raffe die Welt. Bsp.:Die Abfolge von Prozessen die das Spermium zum Mensch oder der Same zum Baum werden lässt ist von Wesen identisch.
Und das bedeutet es gibt nicht wirklich eine Trennung zwischen Subjekt und Objekt, bloß weil sich das Prinzip in unendlichen Gestalten und Ausdrücken zeigt!
Es ist ne gewisse methodische, gründliche und nachvollziehbare Arbeit erforderlich, damit ich weiß wie Informationen strukturiert sein müssen, um ihre Essenz zu erfahren...das mache ich und weiß es lohnt sich definitiv! man ist in seiner Wahrnehmung + Enschlüssen besser gegründet.
Mal ehrlich: Für wie glaubwürdig befindest du eigentlich deinen Glauben? Klingt schon irgendwie unschlüssig, einerseits sagst du „im Grossen wie im Kleinen“ und andererseits quasselst du davon zu glauben in den Armen einer Frau deines Pendants zu liegen...wenn du das wirklich so glauben tätest, müsste diese Frau doch in deinem Leben sein? Ist sie das denn?

Grüssle

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Versuch doch mal dem Sinn nachzugehen, statt diesen Tod zu schwallen!

Genau das ist es doch, was du nicht tust, dem Sinn nachzugehen heisst doch wohl ihn zu verstehen, wie funktionieren die Sinne ? Ist das nicht die Grundvorraussetzung um sich zu verstehen ?

War es nicht ein Hilfeschrei Descarts : „Ich denke also bin ich"

"Indem wir so alles nur irgend Zweifelhafte zurückweisen und für falsch gelten lassen, können wir leicht annehmen, dass es keinen Gott, keinen Himmel, keinen Körper gibt; dass wir selbst weder Hände noch Fusse, überhaupt keinen Körper haben; aber wir können nicht annehmen, dass wir, die wir solches denken, nichts sind; denn es ist ein Widerspruch, dass das, was denkt, in dem Zeitpunkt, wo es denkt, nicht bestehe. Deshalb ist die Erkenntnis: »Ich denke, also bin ich,« (Original lat.: cogito, ergo sum) von allen die erste und gewisseste, welche bei einem ordnungs-mäßigen Philosophiren hervortritt." Descart

Dabei ist noch zu bedenken, das Zeit gleichfalls subjektiver Natur ist.

Erkenne dich selbst und du wirst aufhören, du selbst zu sein!

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Und?
wo sind jetzt die Zusammenhänge?

Descartes Erkenntnis ist ja super und alles, nicht bloß Philosophen bekannt, Nein jedes Kind weiß es! Es ist die allererste Erkenntnis bei der Bewusstwerdung: Ich begreife, dass ich ein Körper bin, der ist. Das weiß zumindest jeder, kann keiner leugnen

Zitat:
"Genau das ist es doch, was du nicht tust, dem Sinn nachzugehen heisst doch wohl ihn zu verstehen, wie funktionieren die Sinne ? Ist das nicht die Grundvorraussetzung um sich zu verstehen ?"
Blödsinn, der aus dem Zusammenhangssinn ist.
Zum inhaltlichen
Dann müsste ich mich ja bereits wunderbar verstehen, sowie auch jeder andere, der die Mechanismen der Sinne kennt, während die ohne das Wissen sich nie begreifen dürften? !!
Was meinst du: erfahren wir mit unseren Sinnen die Wirklichkeit??

"Erkenne dich selbst und du wirst aufhören, du selbst zu sein! "
Schöner Satz! Kannst du ihn für und näher erläutern? :-)

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