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 Betreff des Beitrags: Können Worte die Welt verändern?
BeitragVerfasst: 27.03.2009, 17:23 
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Es gibt Zeiten, da glaube ich daran, mit Worten die Welt verändern zu können. Es ist wie ein Fieber, ein Wahn ? die Stunden hauen sich in die Tastatur und am Ende des Tages ist der Berg auf weitere zig Seiten angewachsen. Etwas, von dem man nur eines hofft: Dass es nicht egal sein wird. Das sollen meine Taten sein, das, wohinter ich mich verstecken kann, das, was nicht mich ans Licht zerrt, sondern nur meine Seele.

Taten sind ansonsten nicht mein Ding. Ich kann?s nicht, ich bin zu weich. Kann keinem in die Fresse hauen und meine Meinung ausspucken ohne Rücksicht auf das, was hinter dem Arschloch stehen mag ? klein, zitternd, trotzig, verletzbar. Ich hab noch keinen kennengelernt, der hinter seinen Masken ? so dumm, lügnerisch, falsch, prollig, snobistisch ? sie auch sein mögen ? nicht einfach nur ein nackter Mensch ist.

Es gibt so viel positive Energie auf dieser Welt, so viel konstruktive Wut, stampfende Liebe. Sehnsüchte, Träume ? Warum kriegen wir das nicht hin?
Warum ziehen Kinder los und töten ? zuletzt sogar sich selbst? Kinder, die alles noch vor sich haben, die noch gar keine Zeit hatten, sich selber zu finden, zu sich zu kommen ? Liebe zu lernen und Leiden aus Liebe und Liebe und Leiden ? Kinder, die noch nicht wissen können, dass es mal hoch und mal runter geht.

Wieso haben sie diese Zeit nicht? Weil sie sich diese Zeit stehlen lassen? Von schwätzenden Eltern, Pädagogen und Psychologen? Von 15 Stunden PC-Scheiße am Tag? Von hirnauflösenden Fernsehprogrammen, von der Kontrollwut der Gesellschaft? Wo sind die Zeit und der Ort, ganz bei sich zu sein ? ohne versteckte Kamera und Entwicklungs-Portfolio?

Wohin geht heute ein Wolf, wenn er Einsamkeit sucht?

Verändern Worte die Welt? DIESE Welt? Tropfenweise? Jahrhundertweise? Wie oft schon sind die Weisen frustriert abgetreten und haben nicht mehr erlebt, dass sie dann DOCH gehört wurden, dass sie DOCH etwas anstießen ? einen Stein in den Ozean warfen, der Wellen schaffte, die irgendwo an irgendeinem Land brachen ?

Aber DIESE Welt? Diese lärmende, vorbeihastende, hysterische, atemlose Welt? Diese träge, verfahrene, bockige, misstrauische Welt?

Ich sag einfach mal Hallo ? darf ich ein wenig bleiben?


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BeitragVerfasst: 14.04.2009, 21:07 
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Erpelpelle...

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Egal wie tief man die Messlatte des geistigen Verstandes der Menschheit legt, es gibt jeden Tag jemanden, der bequem darunter durchlaufen kann.


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BeitragVerfasst: 15.04.2009, 13:12 
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Aber natürlich!
Sie tun's doch schon! Haben Sie immer schon getan und werden es auch weiterhin! Es sind aber weniger die leeren Worthülsen, die eher den Charakter einer Vogelscheuche haben... von denen gibt es leider vieeel mehr als Vögel...und die Vogelscheuchen sehen sich und glauben sie seien die Wahrheit...
Wenn das Wort aber Ausdruck tiefster Wahrhaftigkeit ist, wird die auch die Energie spürbar mit der es beladen und somit lebendig geworden ist!
Ich glaube, das ist auch Hauptursache für Stephans Erfolg.Er war und ist auf die Warheit ausgerichtet, nutz das ihm zur Verfügung stehende Potential um sich in Einklang zu bringen und gibt die aus der Einheit stammenden Energie (die Form ist wurscht...kann auch negative Kritik sein) dieser wieder, transformiert bzw als Spiegel, zurück...es ist fast gleichgültig, ob seine Hörer raffen, was er sagt...
Ein anderer Aspekt seines Erfolgs (ich meine damit nicht bloß Ruhm o.ä.) ist, dass er absolut straight ist was er ist! Das ist das Höchste was man anstreben Kann!!Sein gesamtes Potential zu nutzen und einfach sein! Ohne sich ablenken zu lassen

Etwas zur Sprachentwicklung:
Nehmen wir an ich erfinde ein Wort z.B Kilyaharuan und mess diesem eine Bedeutung zu und benutze dies in jenem Sinne (ich tue dies, weil die mir zuvor bekannten Wörter die von mir erfahrene Wahrheit nicht beschreiben können bzw zur Vereinfachung. Meine Umgebung versteht zwar das Wort nicht, doch erfassen automatisch den Sinn, der dahinter steht durch die Energie. Von nun an benutzt auch mein Umfeld vermehrt das Wort, es breitet sich exponential aus und verändert somit die auch die Welt. Je häufiger es benutzt wird, desto stärker wird es...so entsteht und verändert sich Sprache. Selbst wenn Generationen später das Wort sinnentleert nutzen, schwingt trotzdem die Grundinfo mit. Deshalb ist es ratsam manche Worte mit Vorsicht zu genießen und zu versuchen diese nicht zu missbrauchen.
Das Worte Macht haben merkt jeder...benutz ma Hitler oder Hakenkreuz und schwups reagiert die Umwelt unangenehm berührt...dabei ist die Swastika an sich ein wunderbares Symbol, das nun verleugnet und verdrängt wird
Wir sagen z.B auch "ein Mensch ist auf die Welt gekommen" oder "ein Mensch ist von uns gegangen"...merkt ihr was???
Die Bedeutundg ist sowas von offensichtlich und doch ist sich der Beutzer dessen fast nie bewusst!!!

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Ahab (oder auch Ishmael):
"Wenn der Mensch zuschlagen möchte muss er durch die Maske schlagen! (...) Manchmal denke ich, dahinter ist vielleicht nix. Aber das genügt mir"
Melville, Moby Dick


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BeitragVerfasst: 30.04.2009, 10:11 
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Können die Worte die Welt verändern?

YES, THEY CAN!!!

Vor allem in der heutigen Zeit, wo auf kommunikativer (diplomatischer Ebene) soviele wichtige Entshceidungen getroffen werden.
Früher ist man ja eher in die Schlacht gezogen, Krieg war bis zum ertsen Weltkrieg ein politisches Mittel.
Das ist jetzt ja nicht mehr der Fall.

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Wenn ich sage ICH VERSTEHE heißt das nicht, dass ich EINVERSTANDEN bin, nicht mal DASS ich verstehe, nicht mal dass ich ZUHÖRE. Ich sage es nur weil ich glaube dass es die Leute glücklich macht und mehr will ich gar nicht.


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BeitragVerfasst: 30.04.2009, 21:19 
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sie können es definitiv.

(wenn sich viele menschen zusammenschließen und die selben worte/phrasen benutzen umso mehr. dann wird es laut und kraftvoll, so dass sich auch die träger verkleisterter gehörgänge und gehirnwindungen nicht mehr davor verschließen können.)

leider scheinen sie mehr und mehr in den abgrund der vergessenheit zu geraten. wieviele konflikte würden sich in luft auflösen, wenn man miteinander redet?! wieviel angst könnte einem genommen werden, wenn man redet?! wieviel kraft könnte man aus ihnen ziehen?!

anhand von musik(texten) und büchern kann man es ganz gut spüren. wer hat nicht schon mal ein lied gehört oder einen text gelesen, der einen berührt hat. der einem vorurteil den wind aus den segeln genommen und einen zum nachdenken, weinen oder sonstigen gebracht hat. (ohne die texte wären die lieder des W und der onkelz auch "nur" musik, mit ihnen waren/sind sie eine kleine revolution und lebenshilfe.)

man muss sie klug benutzen und sich ihrer wirkung bewusst sein. egal ob man diese an sich selbst richtet oder an andere.
aber das wichtigste ist, dass man sie benutzt.

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BeitragVerfasst: 02.05.2009, 12:21 
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nein, können sie nicht
die taten evtl, die aus den worten hervorgehen, aber worte alleine ändern nichts

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KIKA sagt:
Aber was gibt es schöneres, als mit seiner Traumfrau und nem Bier in der Hand in ner Gasse zu stehen, währen 50m vor einem die Polizei per Lautsprecher durchgibt "Bitte unterlassen Sie die Gewalttätigkeiten"


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BeitragVerfasst: 02.05.2009, 15:00 
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hast du noch nie etwas gehört oder gelesen, was dein denken, deine vorstellungen, deine sicht der dinge verändert hat und somit auch dich?
und wenn es dich verändern kann, kann es dann nicht auch die welt verändern?

ich bestreite nicht, dass den worten auch taten folgen müssen. dass man das was man "predigt" auch durch handlungen untermauern muss. aber:
wieviele taten konnten schon verhindert werden, weil man etwas bestimmtes gesagt (bekommen) hat?!

können die richtigen worte zur richtigen zeit wirklich nichts verändern?

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BeitragVerfasst: 02.05.2009, 15:02 
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reicht manchmal nicht ein einziges: "ich liebe dich." um mauern einzureißen?

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BeitragVerfasst: 02.05.2009, 15:04 
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würde das nicht dem hass, den wind aus den segeln nehmen? wenigstens ein bisschen?

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BeitragVerfasst: 04.05.2009, 21:40 
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sicher habe ich schon dinge gehört, gesehen oder gelesen, die einfach nur staunen lassen. im ersten moment ist alles klar, aber die endgültige "erleuchtung"? nein.
du kannst mir das blaue vom himmel erzählen, und ich bin sicher bei deinen worten, aber erst deine taten zeigen mir, das diese veränderung wirklich ist.

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BeitragVerfasst: 05.05.2009, 14:39 
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aber wenn ich dir etwas sage und es dich davon abhält etwas zu tun. hat es dann nicht auch schon eine veränderung gegeben?

und die veränderung der welt fängt doch bei einer veränderung in dir an...

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BeitragVerfasst: 05.05.2009, 15:08 
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nunja, ich würde nichts tun oder lassen, nur weil es jemand sagt
aber ich schließe es nicht bei anderen aus, daher wäre es wohl doch möglich, aber ob sich dadurch die welt verändert? hm

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KIKA sagt:
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BeitragVerfasst: 08.06.2009, 02:32 
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Ich würde ja gerne mal wissen, was es mit dem Meisterwort des Hiram Abif auf sich hat.

Oder wenn man so will, Mozart's Zauberflöte ist ja -glaube ich- im Original wesentlich langsamer -oder war es schneller ?- abgespielt worden und hat irgendwas mit dem Bewusstsein gemacht, wenn es keine Legende ist.

Ich meine alles schwingt, vielleicht können ja bestimmte Tonlagen radikale Veränderungen hervorrufen, ist das nicht sogar bei manchen Spukhäusern der Fall, dass da irgendein Ton ist der nicht bewusst wahrgenommen wird ? Naja...

Also wenn hier von Welt gesprochen wird, meint man wohl die eigene Welt, und ob sich die materiell durch ein Wort verändern kann ....., ich möchte etwas erzählen;
Jenes ist aus dem Buch: "Wissen und Gewissen" von Heinz von Förster.

Ich gebe das mal salopp wieder: Einer Katze werden Mikroelektroden eingeplanzt, damit man sehen kann wann und wie da im Gehirn der Katze etwas passiert und wann und wie nicht, nun sitzt die Katze in einem Käfig dessen Futternapf mit einem Hebel verbunden ist, den die Katze betetigen muss, damit sie an das Fressen kommt, das funktioniert aber nur, wenn ein bestimmter Ton ertönt ( in diesem Fall 1000Hz), die Katze muss also lernen, dass dieser Ton Futter bedeutet!
Was passiert ? Es stellt sich herraus, dass die Katze den Ton erst "hört" wenn sie ihn begriffen hat !

Oder es gibt ja auch diese Alternanten, also wenn man sich ein Wort -also ein und das selbe- fünfzig mal anhört, dann schwups die wups, hört man ein anderes und das geht immer so weiter, also stellt sich doch die Frage was sich hier verändert, das Wort oder die Welt ?

Natürlich ist die Diskussion bestimmt anders gemeint, aber ist es denn nicht so, dass nicht das Wort die Welt verändert, sondern die Welt das Wort ?

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Nosce te ipsum et desines ipse esse.


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 Betreff des Beitrags: Können Worte die Welt verändern?
BeitragVerfasst: 13.12.2009, 15:27 
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Beiträge: 1
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Ich bin der festen Überzeugung das Worte allein die Welt nicht verändern können, es wird immer viel darüber geredet wie man ein Problem lösen kann, doch wer handelt um es zu lösen? Niemand! Es wird immer nur darüber geredet, oder um es mit Frau Merkels Worten zu sagen:

"Wir werden schon eine gemeinseame Lösung finden."

Doch wo bitte bleibt diese "gemeinsame" Lösung ?
Letztlich machen die obersten 10.000 doch eh was sie wollen....

Die Geschichte wurde von Leuten geprägt die etwas getan haben.

_________________
Ein Blitzableiter auf dem Kirchturm ist wohl das größte Misstrauensvotum gegen den lieben Gott.


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 Betreff des Beitrags: Im Anfang war das Wort
BeitragVerfasst: 14.12.2009, 02:53 
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Im Anfang war das Wort

Der Metaplasmus ist die Angst Gottes oder die Gemütlichkeit des Sprachorgans, dieser Metaplasmus trägt die Schuld des menschlichen Vegetierens. Betrachtet man unsere Wörter ohne dogmatische Brille, mit der Schärfe des Nexus, dann scheint es, als falle ein Licht in all seinen Farben auf das Gedächtnis der Menschheit und zeigt all seinen Schattierungen, all seine Graustufen in Form eines Idioms, welches durch die Wirren der Zeit, durch den Staub der Jahrhunderte, langsam aber sicher, vom unstabilen sauberen hin zum stabilen chaotischen Zustand, mutiert ist. Diese Mutation greift natürlich in unser heiligstes, unser geheimstes, ja sie greift in unsere Gedanken ein, sie hällt großzügig viele bunte Konnotationen bereit, um den fehlenden Informationsgehalt der Wörter zu kaschieren, doch diese Konnotation ist nicht mehr als ein verschleierter, trüber Blick in eine Vergangenheit, in der das Idiom längst herrschte. „Alle Philosophie ist Sprachkritik“, sagte einst Wittgenstein, eine Philosophie gebaut auf einem Grund, dessen Stoff aus reinen Gedanken genährt wird, muß frei sein von jeglicher Konnotation, denn nicht der Gedanke füllt das Wort, nicht eine indoktrinierte Vergangenheit, keine lancierte unterschwellige Autorität, sondern das Wort selbst ist der Stoff reiner Gedanken, dessen Lauf die Beziehung ist, jene Sukzession der Ewigkeit, das Einfrieren des Jetzt um es sodann in unendlich viele Splitter zu zerschlagen, um sich ein Leben lang damit zu begnügen, diese kleinen Splitter zusammen zu suchen, zu hoffen daß sie passen, sich fügen. Und wenn sie nicht passen, so sprechen wir eine Sprache, deren Bedeutung ungewiß ist, vielleicht grade so, von Etymologen gestreift wird, aber diese kurze Berührung, dieses kurze Aufblitzen der eigen Information des Wortes, macht doch Hoffnung auf eine Philosophie der Ahnen.

Wer hat nicht schon mal zur Geraden Grade gesagt ? Wer wirft den ersten Stein ? Diese Vereinfachung nennt man Synkope, ein Vokal der von zwei Konsonaten zerquetscht wurde.
Diese Synkope verschleiert manches Wort, ein triviales Beispiel ist das Wort „Genau“ was mag dieses Wort im Englischen heissen ? Da gibt es eine Menge Übersetzungsmöglichkeiten, aber keine Trifft den Inhalt des Wortes, vielleicht das Wort „precise“ aber wir haben ja auch Präzise. Die hundertprozentige Übersetzung von Genau ist know. Protest ? Dann aber nur, weil man den Nexus aus den Augen verloren hat, oder erst gar nicht danach gesehen hat!
Genau um fünf Uhr. Es muss Genau sein.
Nun entfernen wir das Präfix von den Wörtern-- Ge-nau und k-now, so geht’s, was heisst noch now ? Ahh… Jetzt, aber ich behaupte auch das ist nicht Goldwaagig, vielmehr heisst es „eben“ im Sinne von Präzise, Gerade, Gleich… nicht erst morgen. Dieses Now, Nau, Nav, Naw, Naf, Nou, Nov usw… findet man auch in der Nav-ig-ation (Präzise Ich), im Nov-ember (Eben (kommt) Glut [ember = Imfir(e)])Ich weiss der Römer ist schon wieder am Schreien.
Nun gut wenn wir das Wort Wissen betrachten, so ist deren Wurzel das Wort Wik oder Vik auch Uik, Wig, Wit,Vit, Vic, Wis usw.. und diese Wurzel heisst Wissen , Siegen, und kommt vor in Wik-in-ger (mannen), Vik-tory (Torie Partei), !Gra-vit-ation! Vit-al usw… Es ist – in meinen Augen- bezeichnend, dass die Englander für das Wort Wicked, Synonyme haben die alle schlecht sind.
Nun gut, bleiben wir bei den Wörtern Gerade, Gleich, Eben,und Rund (fünf Uhr).
Das Wort Eben findet seine exakte Übersetzung in even, efen, ewen, iwin, ivin, die Wurzel sind jeweils die ersten drei Buchstaben, wobei „ivi“ wohl die älteste sein dürfte ( L-eben—L-ive) diese Wurzel steht für die Ewigkeit, ever, wobei das g in Ewig nichts anderes ist als eine Erleichterung der Aussprache (Epenthese). Das Eben ist Ewig.
So kommen wir zum Wort „Gerade“ welches im Englischen „StRaight“ hiesst und das ist strecken, die Strecke hier steckt die Wurzel rig von reg und rek drin, (Rain –Regen) Regieren, Richtig, Reich, Recht, Rektor usw..diese Wurzel heisst lenken, herrschen.
Das Wort G-l(eich(en) entspricht dem Wort Like, welches auch Li-eben heisst, ja der Nexus ist was feines (Ike =ich = eben=ewig=Eis=Jesus = Isa). Das Wort Liebe kommt von Laube, Loge , Love, Lauf. Die Laube und die Loge deuten einen Bogen an, biegen = Bike daher auch Beben, Quake-Kwake = Gwakel mit Synkope Gewakel. (Wenn die Erde sich biegt).
Der Grund wieder eine Synkope Gerund = Ground, der Grund ist ein Fundament, eine Basis, ein Gerüst, wendet man auf dieses die Synkope an, so lautet es Grüst, dieses Grüst ist der Krist. Die Wurzel, Rad-ix ….Pa-radis, der Garten Eden ist auf Summerisch die Steppe und die ist eben.
Nun das Rad läuft auf dem Grund, das Rad ist das Jul deren erster Monat der November ist.
Auch die Runen, das Futh-ark deuten auf den Bogen hin, auf die Wurzel, die im Niederländischen noch immer Wortel heisst. Die Isa Rune entspricht dem Englischen I- Ich –Ike-Ice-Eis, dieser Strich wird in der Hagal Runde gekreuzigt, diese Rune ist das Jul Rad. Das Manifestierte- Wasser- Water- Vater. Hagel bedeutet im Englsichen Hail im Sinne von Ganz und Ganz ist im Englischen En-tire (Im Reifen) aber auch Whole was von Wohl kommt und dieses Wohl ist eine Apokope, Wohel, die Hel in welche die Helden kommen.
Bedenkt man das Ich auch Eis heisst so ist das
Palindrom Leben-Nebel eine feine Sache in Anbetracht
der drei Aggregatzustände des Wassers, aber auch hier
ist das Englische Evil, welches von Nifil (Nebel) kommt, ein
Synonym für so ziemlich alles schlechte, man bedenke
die hochberühmten Männer der Bibel ,die Nephilim, ja
auch die Nibelungen, für was steht der Nebel....

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