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 Betreff des Beitrags: Reizfilter
BeitragVerfasst: 26.08.2008, 12:25 
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Registriert: 27.05.2006, 03:24
Beiträge: 432
Wohnort: Anddadabriĉ
Alles was wir wahrnehmen, passiert unsere "Reizfilter". Wenn wir uns das als Siebe vorstellen, dann gelingt es auch, zu vermuten, dass manche Stellen undurchdringlich für unpassende Informationen sind.

Es gibt die bewusste Filterung, um etwa störende Geräusche auszublenden, bei einem Gespräch, oder eine Grundsätzlichkeit, die mit der Selbstwahrnehmung nicht vereinbar zu sein scheint.

"Das Ich" ist ein äusserst flüchtiges Wesen und stark darum bemüht, nicht zu entweichen. Da kommt eine gehörige Portion Angst hinzu, wenn Veränderungen angestrebt werden /müssen, welche die alte Festung niederreissen.

Es fällt vielen schwer "das Ich" in Segmente zu zerlegen, und somit Baustein für Baustein einzeln zu verarbeiten, oder auszutauschen.

Das liegt wiederum auch an unserem Sprachgebrauch, welcher nicht gründlich selektiert, was die Weitergabe an Informationen angeht.

Am Besten lässt sich das bei impulsiven Affekten beobachten, Beleidigungen.
Da wird nicht das Verhalten angegriffen, sondern der komplexe Mensch.

Weil so etwas aber schädlich ist für das Ego, werden Prozesse erlernt, diese ungewollte Information/Energie zu wandeln.

Jetzt kommt der Faktor "Charakter" hinzu. Die klassische Definition von Typen ist zwar hilfreich, aber erst dann, wenn die Mischungsverhältnisse genau abgewogen sind...

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Am meisten stösst der Trotz auf, er ist die offensichtlich größte Stärke der Schwachen.
Und da liegt das Kernproblem.

Wenn Person X sich geringwertig fühlt, und eine Information annehmen soll, die aber unerwünscht ist, da sie Person X ein weiteres mal auf die Geringwertigkeit hinweist, wird der Selbstschutzmechanismus "Ignoranz" aktiviert.

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 30.08.2008, 17:14 
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Registriert: 07.08.2008, 22:06
Beiträge: 25
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Also ich finde Ignoranz nicht gut, werde durch meine Krankheit selbst oft ignoriert und das tut schon ganz schön weh.
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Meine neuen Medikamente wirken übringends ganz prima, ich bin zwar irgendwie nur halb bei mir, aber so merke ich zumindest nicht, wenn mich die anderen ignorieren und die Straßenseite wechseln.
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Ich würde gerne meine Musik von Regel23 zurück haben, das waren doch alles Originale.
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Naja.
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 Betreff des Beitrags: ScHade
BeitragVerfasst: 31.08.2008, 21:14 
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Registriert: 27.05.2006, 03:24
Beiträge: 432
Wohnort: Anddadabriĉ
Nun, jetzt hast Du Deinen Traum endlich zu Grabe getragen. Ignoranz tut wirklich weh oder W.

Das braucht nicht einmal eine böse Absicht. Ich denke wenn der W die Zeit hätte, er würde mit jedem von uns ein Fass aufmachen und sich auch mal von seiner unliebsamen Seite zeigen.

Aber Zeit ist knapp und ein kostbares Gut, wie ein jedes Original... . Verschenke "es" oder sei "es"...

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10.05.2009, 03:56 
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Registriert: 19.02.2009, 00:39
Beiträge: 604
Wohnort: Weinsberg
Schuldig...


Schuldig im Sinne der Anklage...

Keine Toleranz, kein Respekt.
Eigentlich nur Wörter, fester Begriff und trotzdem unterschiedliche Erklärungen von jeden Einzelnen...Schon erstaunlich. Aber kommen wir mal zur Toleranz, ich finde wir zeigen zu wenig von ihr. Mittlerweile sind wir von der Intoleranz besessen, noch mehr als in all den Jahren wo ich lebe zuvor. Mir ist dies vorallem in den ganzen Forumthemen aufgefallen, sei es auf www.kwick.de, sei es auf Onkelz.de, sei es auf www.der-w.de, sei es auf www.partyfans.de oder wo auch immer, ich merke es immer wieder, es werden werden andere Meinungen, auch wenn diese noch so beschissen sind sollte man sie respektieren und darüber normal und gesittet diskutieren, aber das scheinen ja viele nicht zu können. Aber Toleranz betrifft uns alle, in jeden Bereich unseres Lebens, ob wir es wollen oder nicht. Sei es ob es darum geht die andere Meinung unserer Familien- oder Freundesangehörigen zu tolerieren, oder ob wir die Musik der anderen tolerieren, den Kleidungsstil der anderen, oder ob wir generell auch als Musiker andere tolerieren, andere Musikrichtungen, andere Gedanken, eine andere Hautfarbe usw. usw. Immer wieder sollte die Frage in uns aufkommen wie sehr wir wirklich tolerant sind. Kinder sind von Natur aus sehr tolerant und nahezu frei von Vorurteilen, aber wir Erwachsene formen sie nach unseren Bild, nach unseren Verständnis von Toleranz. Und züchten somit in der Regel eine weitere Gruppe voller toleranter Menschen, aber diese sind nur sich selber und ihresgleichen tolerant, nur selten auch mal anderen Dingen gegenüber. Ständig gibt es Diskussionen anstatt dass man einfach mal was tut, und damit meine ich nicht nur den anderen drauf aufmerksam zu machen, nein, selber Hand anlegen, und zwar an sich selbst, das ist das worauf es eigentlich ankommt. Sowas sollte eigentlich wichtig sein. Sollte. Und ich muss zu meinen Erschrecken feststellen dass es selbst unter Gruppen wie Skins, Punks, Hools, Außenseiter, Onkelzfans usw. usw. ein hohes Maß an Intoleranz gibt, und das nicht zu knapp. Aber halt, darf ich sowas überhaupt schreiben? Oh mein Gott, nun habe ich ein Problem, na hoffentlich fühlt sich nun nicht irgendeiner wieder ans Bein gepisst, wir wissen ja alle wie schnell das heutzutage geht. Wer springt schon über seinen Schatten und gesteht sich selber ein dass er in Unrecht ist? Ich habe früher die Onkelzfans immer als was Besonderes angesehen, aber seit nunmehr etlichen Jahren hat sich dieses Bild leicht gedreht, denn ich musste feststellen dass viele nicht so tolerant sind wie sie sich immer hinstellen. Ich bin auch Onkelzfan, durch und durch und versuche die Ideale, die die Onkelz verkörpert haben, auch auf mein Leben, mit meiner Art und Weise durchzusetzen, und ich bin auch bereit dafür einiges zu tun. Aber ich musste feststellen dass viele, nicht alle, Onkelzfans nur so lange deine Freunde sind wie es um die Onkelz geht, oder in meinen Fall dann eben um die Erben, aber sowie es um wichtige Sachen geht, und dazu gehört nun Mal auch Toleranz, da ist es mit der Freundschaft und Verbundenheit schnell vorbei. Wie gesagt nicht alle, aber es werden mehr, leider Gottes. Aber halt, sowas darf man ja auch nicht sagen sonst gilt man als Verräter, aber ich glaube diese Probleme schleppt jede Gruppe mit sich rum. Davor ist niemand sicher und dies ist auch gut so. Bin ich nicht traurig drüber...

Aber man sollte sich trotzdem mal fragen wie schuldig man dabei ist...
Jeder für sich..

_________________
Sie: Du kannst einfach keine sachliche Diskussion führen.
Er : Ach ja? Und du stinkst!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02.07.2009, 00:38 
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Registriert: 02.07.2009, 00:23
Beiträge: 4
Also ich denke jeder hat ganz eigene Meinungen und Erfahrungen zum Thema Ignoranz, die nich definierbar sind.
Hier einfach mal meine Erfahrungen, die vlt aber noch nich an eure ranreichen da ich erst 18 bin^^

Also eigentlich habe ich seit meiner Kindheit irgendwie immer, ob mehr oder minder Ignoranz erfahren:
Das fing schon in der Grundschule an. Ich habe seit der Geburt starkes Bronchialasthma, dadurch kamen halt typische Folgen wie dass ich als ich klein war nie im Sport etc mitmachen konnte. es kam also öfter vor das ich auf dem Boden saß und fast keine Luft mehr bekam, wenn man dann gemerkt hat das dass die meisten Leute eigentlich gar nicht interessiert spürt man zum ersten mal Ignoranz. Da ich in meiner Familie das mittlere Kind bin, und mein Bruder und mein Schwester relative "problemkinder" waren, habe ich lange Ignoranz von meinen Eltern zu spüren bekommen. eigentlich vieles worum sich Eltern kümmern müssten musste ich schon von kleinauf selbst auf die Reihe kriegen.
Weiter ging es dann als es bei mir anfing mit den Onkelz. ich bemerke es so oft dass ich von Leuten schief angeschaut werde weil ich mit Onkelz shirt und Iro rumlaufe, dadurch spürt man auch Ignoranz.
Denn die meisten Leute die einen ansehn sehen eben nur das äussere und bilden sich eine Meinung. das aber ein Jugendlicher wie ich kaputtgeschnittene arme hat, kaum schläft undsoweiter interessiert niemanden, weil sich einfach niemand dafür interessiert. es passiert so selten das es leute gibt die auf einen eingehn und versuchen einem zu helfen.
durch meine eigenen erfahrungen und durch die musik die mich geprägt hat ist mir klar geworden dass die menschheit eigentlich nur klarkommen kann wenn die leute anfangen aufeinander zuzugehen und sich für die probleme der anderen zu interessieren. denn momentan sieht es so aus, dass ich und die meisten bekannten die einstellung haben, dass es nur einen gibt mit dem man über probleme reden kann, nämlich man selbst. das ist echt übel, aber das ist so. dadurch gehen leute kaputt, obwohl man das so leicht ändern könnte. wenn nur jeder hier ab und zu die gelegenheit ergreift, wenn man bemerkt das mit einem mitmenschen etwas nicht stimmt, und mit ihm spricht, dann würde vielen menschen geholfen. dann würde nich mehr sone anonyme athmosphäre herrschen sondern die leute wären entspannter weil sie wüssten, wenn ich mal am arsch bin, hab noch wen in meiner ecke. das würde ich mir wünschen, dass die leute einfach offener sind und nicht nur auf ihre eigene freude aus sind...


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 Betreff des Beitrags: Hallo crz,
BeitragVerfasst: 06.07.2009, 21:19 
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Registriert: 16.06.2009, 13:04
Beiträge: 31
crz hat geschrieben:
Also ich denke jeder hat ganz eigene Meinungen und Erfahrungen zum Thema Ignoranz, die nich definierbar sind.
Hier einfach mal meine Erfahrungen, die vlt aber noch nich an eure ranreichen da ich erst 18 bin^^

Also eigentlich habe ich seit meiner Kindheit irgendwie immer, ob mehr oder minder Ignoranz erfahren:
Das fing schon in der Grundschule an. Ich habe seit der Geburt starkes Bronchialasthma, dadurch kamen halt typische Folgen wie dass ich als ich klein war nie im Sport etc mitmachen konnte. es kam also öfter vor das ich auf dem Boden saß und fast keine Luft mehr bekam, wenn man dann gemerkt hat das dass die meisten Leute eigentlich gar nicht interessiert spürt man zum ersten mal Ignoranz. Da ich in meiner Familie das mittlere Kind bin, und mein Bruder und mein Schwester relative "problemkinder" waren, habe ich lange Ignoranz von meinen Eltern zu spüren bekommen. eigentlich vieles worum sich Eltern kümmern müssten musste ich schon von kleinauf selbst auf die Reihe kriegen.
Weiter ging es dann als es bei mir anfing mit den Onkelz. ich bemerke es so oft dass ich von Leuten schief angeschaut werde weil ich mit Onkelz shirt und Iro rumlaufe, dadurch spürt man auch Ignoranz.
Denn die meisten Leute die einen ansehn sehen eben nur das äussere und bilden sich eine Meinung. das aber ein Jugendlicher wie ich kaputtgeschnittene arme hat, kaum schläft undsoweiter interessiert niemanden, weil sich einfach niemand dafür interessiert. es passiert so selten das es leute gibt die auf einen eingehn und versuchen einem zu helfen.
durch meine eigenen erfahrungen und durch die musik die mich geprägt hat ist mir klar geworden dass die menschheit eigentlich nur klarkommen kann wenn die leute anfangen aufeinander zuzugehen und sich für die probleme der anderen zu interessieren. denn momentan sieht es so aus, dass ich und die meisten bekannten die einstellung haben, dass es nur einen gibt mit dem man über probleme reden kann, nämlich man selbst. das ist echt übel, aber das ist so. dadurch gehen leute kaputt, obwohl man das so leicht ändern könnte. wenn nur jeder hier ab und zu die gelegenheit ergreift, wenn man bemerkt das mit einem mitmenschen etwas nicht stimmt, und mit ihm spricht, dann würde vielen menschen geholfen. dann würde nich mehr sone anonyme athmosphäre herrschen sondern die leute wären entspannter weil sie wüssten, wenn ich mal am arsch bin, hab noch wen in meiner ecke. das würde ich mir wünschen, dass die leute einfach offener sind und nicht nur auf ihre eigene freude aus sind...


ich kann dir nur zustimmen in deiner stellungnahme. ich sehe es genauso.und ich finde es schön, dass du über deine sicht der dinge sprichst und etwas persönliches von dir erzählst.
es tut mir leid dass deine kollegen damals weggesehen haben und dich, was deine krankheit betrifft, ignoriert haben.
ich denke nicht, dass es aus boshaftigkeit war. ich glaube eher, dass es eine gewisse unreife, bzw. das unvermögen war, mit der situation umzugehen.aber unreife ist auf dauer auch keine entschuldigung.
ich bin 24 und wenn ich so auf mein leben zurückdenke gibt es einige situationen wo ich mir denke, hätte ich doch den mund aufgemacht. wenn man jung ist und kaum selbstwert hat, fehlt einfach die zivilcourage.aber man kann aus fehlern lernen.

heute lebe ich viel bewusster und versuche, in meinem umfeld etwas zu bewirken. zb. gibt es im betrieb wo ich arbeite jemand, der wird vom chef gemobbt. ich habe ihn gg.über dem chef verteidigt, und das nicht zum ersten mal. ich habe böse worte dafür bekommen, und jedes mal wenn ich den chef kritisiere darf ich ca. 2 wochen nur irgendeine scheissarbeit machen, aber ich sag ihm trotzdem die meinung, denn ich sehs nicht ein dass er jemand einfach so rausboxen will.

leider haben zu viele leute angst, ihre privilegien zu verlieren, und sind daher angepasst und ignorant.

LG

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"Glauben Sie an Gott?-Nein, nur an den Menschen und das er manchmal liebenswert sein kann!"
"Wir sind, wen wir beschützen, denke ich, und wofür wir kämpfen!"


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