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BeitragVerfasst: 23.05.2006, 21:59 
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amaya hat geschrieben:
hat eben schon klick gemacht
aber crowley
ok er hatte ein leben vor den gründungungen der ersten satanistischen orden...
aber
egal


Nun wir müssen ja hoffentlich jetzt nicht durchkauen, was Satanismus ist oder ?
Ich glaube was Satanismus bedeutet, ist vielen noch genauso unklar wie die Tatsache, das die Onkelz seiner Zeit keine Rechtsradikale Band waren -.-

Und was Stephan liest ist doch egal auch wenn er was von Lavey oder wie der heißt zitiert heißt das ja nicht, dass er Teufelsanbeter ist;)

BTW ich würde selber auch mal gerne was von diesem Lavey oder vom Crowly lesen ich hab bisher immer nur so Buchausschnitte gelesen aber noch nie ganze Kapitel oder so.
Kann man mir da was empfehlen ???

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Nichts auf der Welt ist den Menschen mehr zuwider, als den Weg zu gehen, der sie zu sich selber führt.

Hermann Hesse - Demian.


http://www.myspace.com/waagemensch


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BeitragVerfasst: 24.05.2006, 00:36 
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flausch-kee hat geschrieben:
" Erst das Fressen, dann die Moral " B.Brecht



muahaha

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Ephesians 5:11 Do not participate in the unfruitful deeds of darkness, but instead even expose them


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BeitragVerfasst: 24.05.2006, 00:38 
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UliS hat geschrieben:
Des Rätsels Lösung sind meiner Meinung nach die 10 Gebote.

Das erste Gebot
Ich bin der Herr, dein Gott.
Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
Das zweite Gebot


Wobei man Gebot 1 und 2 sicherlich vernachlässigen könnte, da nicht jeder einer Religionsgemeinschaft angehört.
Uli


meiner meinung nach die zwei wichtigsten gebote überhaupt !

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BeitragVerfasst: 25.05.2006, 03:32 
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meinst du das ernst ? ^^

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BeitragVerfasst: 26.05.2006, 13:42 
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ehm ja.

ich gehöre zu den glücklichen, die ohne religiösen wahn aufgewachsen sind.

wenn es heisst:

ich bin dein gott, dein herr
du sollst keine anderen götter neben mir haben

dann verstehe ich das so:

ich glaube an mich selbst und was ich erdenke, sage und tu
wenn ich das mache, was andere sagen, dann ist dies gotteslästerung meines ICHs.
ich bin mein gott, mein herr, mein führer... amen *lol*

wenn es heisst:
du sollst den namen deines herrn, deines gotts nicht missbrauchen

dann verstehe ich das so:

stehst du im krieg mit dir selbst und verachtest dein ich und versuchst es zu verändern, dann ist das missbrauch an der vollkommenheit der natur, also an der erschaffung deiner selbst, sprich du bist was du bist. akzeptiere es.

ich habe die bibel nicht gelesen, passagenweise vielleicht. aber die bibel ist ein sehr schönes werk. ich weiss, dass viele, die evangelisch oder katholisch aufgezogen worden sind, ein bestimmtes bild von gott haben, was vielleicht nicht so ist.
ich habe mir irgendwann die freiheit genommen, das wort gottes, was für alle geschrieben worden ist (von wem auch immer *gröhl*), für mich so abzuwandeln, dass es einen sinn ergibt. für mich ist gott ein freies gefühl, ein gutes gefühl, WAHRHEIT, wenn man's so interpretieren kann, ALLES (mich inbegriffen)

als beispiel meiner ausführungen: DAS WUNDER DER PERSÖNLICHKEIT oder ES. einfach mal ANHÖREN ! vllt. rutscht der pfennig.

gruss

das muSh

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Zuletzt geändert von muSh am 26.05.2006, 15:13, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 26.05.2006, 14:21 
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ich krieg immer wieder das bröckeln wenn ich crowley in zusammenhang mit satanismus lese. danke Presse !!

aber dafür sollte man mal crowley gelesen haben. (bsp. das buch des gesetzes oder das buch der lügen) allerdings erschliesst sich nicht für jeden, was darin steht. ich empfehle eine biographie gleichlaufend sich reinzuziehen, zb. die von ralph tegtmeier.

das war'n typ, den ich gern mal kennengelernt hätte. der hat gut die presse verarscht. ein freak durch und durch, was drogen, sex und erkenntnis betrifft.

gruss

das muSh

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BeitragVerfasst: 07.06.2006, 13:55 
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eine moral für alle gibt es nicht, denn jeder mensch steht anderen mit seiner meinung gegenüber und jeder glaubt das richtige zu tun. dennnoch kann man sich an bestimmte grundsätze der philosophie halten. meiner meinung nach ist der utilitarismus eine prinzip nach dem man manchmal handeln kann. eine handlung ist moralisch gut, wenn sie das glück der gemeinschaft fördert und das leid des einzelnen verrringert. jedoch weißt diese therie auch lücken auf. singer hingegen sagt, dass eine handlung moralsch falsch ist, wenn sie den interressen einer anderen person gegenüber steht. damit mag er recht haben, jedoch müsste man sich permanent fügen und kompromisse eingehen. das zeigt für mich, dass der utilitarismus das leid der einzelnen nicht ausschließt und der Präferenzutilitarismus dazu führt, dass die eigene persönlichkeit eingeschränkt wird. folge: keine passende allumfassende moral. jeder mensch muss nach wie vor nach seinen eigenen vorstellungen leben und handeln. außerdem mal eine andere frage: wer überhaupt hat das recht zu sagen, was moralisch falsch oder richtig ist?

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you´re such a beautiful freak


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BeitragVerfasst: 07.06.2006, 16:17 
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-
Es kommt halt einfach auf die Gedanken an, die man hat und die werden durch die Medien durcheinandergebracht, doch es fängt ja irgendwie alles bei einem Gedanken an.


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BeitragVerfasst: 13.07.2006, 10:18 
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ja

gedanke - wort - tat

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BeitragVerfasst: 16.07.2006, 06:13 
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@ böhseNichte

Kennst Du den Film Equilibrium ?

Wenn nicht, schau ihn Dir mal an.
Es geht zwar nicht nur um universelle Moral,
wird aber doch zum Teil sehr interressant dargestellt.

Ist jetz auch nicht die super Antwort,
aber hilft Dir bestimmt bei deiner Frage 'n Stück weiter.

Mehr verrat' ich nicht.

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Aus Prinzip keins haben...


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 Betreff des Beitrags: Re: Gibt es die universelle Moral?
BeitragVerfasst: 23.06.2007, 21:44 
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Wohnort: Berlin
böhseNichte hat geschrieben:
Joa, wie das so ist, wird man in der modernen Gesellschaft mit vielerlei Problemen konfrontiert, da ich jemand bin, der vor solchen Konfrontationen nicht die Augen schließt, sondern sie wachsam aufhält und sich mit den Dingen dieser Zeit auseinandersetzt, möchte ich mal wissen, was ihr von dieser Frage haltet? Ich bin ihr im Ethikunterricht begegnet, Thema Philosophie.
Dabei ist es etwas, dass uns täglich umgibt.

Universelle Moral - das bedeutet also, alle sollen nach dem gleichen Werte- und Normensytem handeln? Es soll also einen Komplex von Handlungsregeln geben, dem sich alle fügen?
Wie soll das realisiert werden?

Wünschenswert wäre das sicher, aber stellt euch vor: 10 Menschen in einem Raum, andere Kultur, andere Ansichten, konträre Meinungen... wie soll man sie auf einen Nenner bringen? Das ist ja geradezu so, als wolle man Hitler vom Kommunismus überzeugen^^


wenn du meinst!!!!

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Wir wollen "VAYA CON TIOZ" endlich komplett auf BluRay!!!

Die klimatischen Bedingungen in der Hölle sind sicher unerfreulich,
aber die Gesellschaft dort wäre von Interesse.


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BeitragVerfasst: 24.06.2007, 10:01 
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Hallo, ich denke schon das es die Universelle Moral gibt.
Da wäre bsplw. die Maxime von Kant, die jeden normal denkenden Mensch zur Universellen Moral bringen müsste!
Dabei spielt der Glaube und die Kultur, glaube ich eine untergeordnete Rolle. Oder lieg ich da falsch ?

Gruss Radix

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Nosce te ipsum et desines ipse esse.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gibt es die universelle Moral?
BeitragVerfasst: 20.01.2010, 19:10 
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waagemensch hat geschrieben:
[Jeder sollte seine eigene Moral haben .
GUT ne gewisse Grenze muss einfach algemeingültig sein, damit man keine umenschlichen Verbrechen mit seiner Moral untermauern und rechtfertigen kann.

ich hätt da mal ne moralische frage in bezug auf unmenschlichkeit.

man nehme mal an, dass man alles erreichen kann, was man will, einzig und alleine durch seinen willen.
der einfachheit halber sprech ich jetzt mal in ich-form weiter ;-)
ich habe also eine vorstellung davon, was ich will und gehe diesen weg.
auch, wo ich doch weiss, dass ich damit nicht nur viele menschen vor den kopf stossen werden. nein, ich lasse sogar einen mir wichtigen menschen damit alleine zurück. einen menschen, der mich fast mein ganzes leben begleitet hat, ohne den ich nicht das geworden wäre, was ich bin, einen menschen, der für immer einen platz in meinem herzen hat. und ich lasse diesen menschen nicht einfach alleine, das wär ja nicht so das drama, schliesslich geht ja eh jeder seinen eigenen weg und den kontakt zueinander verlieren wir so schnell nicht. nein, ich endziehe ihm mit meiner entscheidung fortan alleine zu gehen jeden nährboden für sein leben, mit dem er noch nie wirklich klar gekommen ist.
also kommt es, wie es kommen musste. dieser mensch jagt jahr für jahr dem teufel nach, versucht sich irgendwie was neues aufzubauen, fällt dabei aber immer wieder in die vergangenheit zurück und letzten endes, zerstört nicht nur seine eigene existenz sonder nimmt auch noch aussenstehende mit.
hätte ich aus vergangenem lernen sollen und um seiner willen meinen eigenen verleugnen müssen? war es moralisch verwerflich, dass ich nur an mich gedacht habe? ich wollte sicher nie irgend jemandem was böses, weder diesem freund noch den fremden, aber ... ihr ... ähm, ich hätte es wissen müssen!?
in diesem sinne, vielleicht mal eine diskussion über die moral einer gebildeten geschichte, ohne dass sich irgendWer angespisst fühlt...


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BeitragVerfasst: 20.01.2010, 23:52 
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Registriert: 10.05.2009, 20:42
Beiträge: 31
Ich sehe in deinem Beispiel durchaus ein fehlendes moralisches Verhalten, allerdings nicht von der Person die du in der Ich-Form beschreibst (jedenfalls nicht zum Zeitpunkt der Entscheidung), sondern vom Gegenpart dieser unglücklich beendeten Symbiose. Man könnte aber das Verhalten der offensichtlich stabileren Persönlichkeit im Vorfeld kritisch betrachten: inwiefern hat sie ein Abhängigkeitsverhältnis geschaffen oder zumindest toleriert.

Interessant an deinem Beispiel finde ich, dass wir sehr schnell mit Fragen nach unmoralischem Verhalten aufwarten wenn es um die Benachteiligung einer anderen Person geht, eine moralische Verpflichtung der eigenen Person gegenüber jedoch vernachlässigen.
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αξίζει φίλε να υπάρχεις για ένα όνειρο
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BeitragVerfasst: 22.01.2010, 16:51 
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in wie weit siehst du denn ein moralisches fehlverhalten bei dem freund?

zitat:
inwiefern hat sie ein Abhängigkeitsverhältnis geschaffen oder zumindest toleriert.
mit vorsatz gar nicht. aber "wir" sind nunmal jahrelang einen gemeinsamen weg gegangen. das schafft doch automatisch eine abhängigkeit bei einem schwächeren menschen. und sei es gar nicht die abhängigkeit von mir als person, sondern die abhängigkeit von dem weg, der unser gemeinsamer war und mit meinem entschluss endete.

ich hatte mir das zitat von "waagemensch" rausgesucht, weil er hier einen bezug zwischen moral und unmenschlichkeit hergestellt hatte. un-menschlich hab ich hier als "jemanden, der sich nicht für andere interessiert" interpretiert und nicht als typisch menschliche eigenschaft. denn dann wäre ja gar kein verbrechen unmenschlich.
darum die frage nach dem moralischen verhalten bei der benachteiligung einer anderen person und nicht den verpflichtungen mir selber gegenüber.
mir selber gegenüber hab ich mich moralisch doch eh 1a verhalten. ich mache, was ich will, ich tue das wodran ich glaube ;-)


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