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 Betreff des Beitrags: Ende?
BeitragVerfasst: 19.11.2007, 21:35 
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Beiträge: 844
Wohnort: Schönau im Mühlkreis
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Hey, Radix. Ich habe schon lange gute und geile Tage in meinem Leben, die mir etwas geben/bringen. 2007 war ein geiles und gutes Jahr für mich, doch 2007 ist noch nicht vorüber für mich und ich bin NOCH 27...
Aber was mich zur Zeit stört ist, daß ich keine Antworten in meinem Thema bekomme, naja, schade irgendwie, denn ich hätte noch einiges auf Lager. Aus den Zetteln, die ich mir vom Forum ausgedruckt habe, ist beispielsweise auch etwas geworden: Nämlich ein...
Ja, ein "Wunder", das ich meinem besten Freund per Brief schicken werde.
Ich warte schon lange auf eine Antwort in meinem Thema.
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Montag:???????????????????????????????????????????????????????
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Dienstag:?????????????????????????????????????????????????????
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Heute:???????????????????????????????????????????????????????
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Morgen:??????????????????????????????????????????????????????
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Irgendwann muß ich sterben, irgendwann, Kollege...
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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 24.11.2007, 15:55 
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Registriert: 24.11.2007, 15:21
Beiträge: 10
Wohnort: Giessen
Hallo. Es tut mir leid für Dich.Ich hoffe,daß Dir meine Worte etwas helfen werden.Jedes ende bringt einen neuen Anfang mit.Wir stecken alle im kreislauf des lebens.Wir reisen von Ewigkeit zu Ewigkwit.Winter,Sommer Winter Sommer............. Hey und wenn die Erde unser Knochen zurück verlangt,dann beginnt der wahre Tanz.Alles Liebe dieser Welt schenkt das Leben Dir.

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Der Weg ist das Ziel


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie ist das mit dem Sterben?
BeitragVerfasst: 24.07.2014, 23:05 
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Registriert: 24.07.2014, 18:54
Beiträge: 82
Mein Opa ist am Fastnachtsfreitag vor 2 Jahren ins Krankenhaus gekommen. Er hatte Krebs, und man wusste dass er nicht mehr lange lebt. Ich bin dann samstags zu ihm und verbrachte einige Zeit mit ihm, ansprechbar war er nicht mehr (bekam Morphium). Er hatte kurze Wachphasen, schlief dann aber sehr schnell wieder ein. Am Sonntag verbrachte ich den ganzen Tag bei ihm, er war in einem Art Traumzustand...hatte immer sehr kurze Phasen in denen er wirres Zeug erzählte was man nicht immer genau verstand und schlief wieder ein. Als ich mich dann einma zu ihm ans Bett ging machte er die Augen auf, sah mich und lächelte mich. Diesen Moment werden ich mein Leben lang nicht vergessen. Ich verabschiedete mich dann spät abends und wusste dass er spätestens morgen sterben würde, diesen Sonntag mit Opa vergesse ich niemals.

Dann am Rosenmontag bekam ich von meiner Mutter aus dem Krankenhaus den Anruf dass es wohl nur noch um Stunden geht...aber ich wollte eigentlich nicht mehr ins Krankenhaus, da der Sonntag sich in mein Gehirn eingebrannt hatte als der letzte Tag mit Opa. Ich wollte mich ablenken und war bei nem Kollegen, bis von meiner Mutter der Freund anrief und meinte er sei jetzt vom Krankenhaus zuhause und wenn ich will könnte ich ja nochma vorbei kommen. Ich wollte eigentlich nicht, bin dann aber an meiner Wohnung vorbei gefahren und doch nochma zu ihm nach Hause. Es dauerte keine 10 Minuten, da rief meine Mutter aus dem Krankenhaus an und meinte dass es jeden Moment vorbei sein wird, also bin ich mit ihrem Freund doch nochma ins Krankenhaus gefahren...

Ich war dabei als er friedlich einschlief. Es war im Nachhinein eine sehr schöne Erfahrung und ich bin froh doch nochma hingefahren zu sein. Es hat mir persönlich die Angst vor dem Tod genommen, als ich sah wie er seine letzten Atemzüge nahm und ganz friedlich einschlief...

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„Damn motherfucking right, 
die Gedanken malen Bilder, und ich finde keinen Rahmen.
Cheers an Eddy Hartsch, Stephan Weidner [...], 
die wahrscheinlich nichmal ahnen, was sie mir gaben"


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie ist das mit dem Sterben?
BeitragVerfasst: 21.09.2014, 16:55 
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Beiträge: 849
Wohnort: D.I.E. Stelle zuuuum... F.L.I.E.G.E.N. in 'Finca Jam 2'
Ja genau, wie ist das mit dem Sterben eigentlich?!
Sterbt Ihr eigentlich gerne? Und wenn ja, ist man auch genauso gerne tot?

Ich für meinen Teil bin schon einige Male gestorben und es ist jedesmal wieder eine ganz besondere Erfahrung, die ich nicht missen will.
Neugeboren aus meinen Toden hervorzugehen setzt ungeahnte Energien, Wege, Inspirationen in mir frei, mich immer wieder neu zu formen, zu erfinden. Neue Wege und Ziele in einem alten Leben...

Der Tod, der Meister am Ende Deiner Fahnenstange?!
Nun, das dürfte der neueste Weg in einem zu Ende gehenden Leben sein. Klingt spannend...

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie ist das mit dem Sterben?
BeitragVerfasst: 27.09.2014, 20:30 
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Registriert: 17.01.2014, 19:30
Beiträge: 675
Wohnort: NRW
Nee, ich sterbe nicht gerne, dieser Todeskampf jedes mal,
man stirbt ja nicht zum Spaß!!
Klar, das Gefühl der Freiheit, wenn es vorbei ist und die Energie, den Tatendrang, die scheinbar unerschöpflichen Möglichkeiten, die sich einem auftun, sind das Wert.
Aber irgendwann wird dir klar, das all der Kampf auch wieder nur umsonst war, denn nichts ist für die Ewigkeit, nur aufgeben ist nicht.

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BeitragVerfasst: 13.08.2016, 21:45 
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reneramtha hat geschrieben:
Glaubt ihr wirklich mit dem Tod ist alles vorbei? Es gibt auf diesem Planeten eine Gesetzmäßigkeit, dass es ein gutes Gefühl nie ohne ein schlechtes Gefühl gibt. Das eine geht nicht ohne das andere, also auf den Tod bezogen haben die Angehörigen die Liebsten die einen Menschen "verlieren" ein wahnsinnig schlechtes Gefühl, also muss derjenige der stirbt ein unfassbar schönes Gefühl erleben.

daran möchte ich glauben :o).
Zitat:
In diesem Sinne, ich bin raus

ich auch.
nicht mein thema.

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BeitragVerfasst: 13.08.2016, 22:16 
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Wohnort: D.I.E. Stelle zuuuum... F.L.I.E.G.E.N. in 'Finca Jam 2'
Jana hat geschrieben:
reneramtha hat geschrieben:
Glaubt ihr wirklich mit dem Tod ist alles vorbei? Es gibt auf diesem Planeten eine Gesetzmäßigkeit, dass es ein gutes Gefühl nie ohne ein schlechtes Gefühl gibt. Das eine geht nicht ohne das andere, also auf den Tod bezogen haben die Angehörigen die Liebsten die einen Menschen "verlieren" ein wahnsinnig schlechtes Gefühl, also muss derjenige der stirbt ein unfassbar schönes Gefühl erleben.

daran möchte ich glauben :o).


Stichwort: dia de los muertos

Trauer ist Liebe.
Und somit immer auch eitle selbstbezogene Befindlichkeit.
Denn man trauert selten FÜR den Verstorbenen.
...
Die Inspiration die zu Lebzeiten hinterlassen wird ist Grund zu ewiger Freude FÜR und MIT den Verstorbenen, die I.H.R.E.N. Eintrag im Buch der 'Zeit' hinterlassen haben!
Die Freude währt, solange die Erinnerung an diese Inspiration 'getragen' wird und somit LEBT.

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BeitragVerfasst: 13.08.2016, 23:12 
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Beiträge: 190
schön geschrieben..

trauer ist liebe, die heimatlos geworden ist... habe ich mal irgendwo gelesen..

Zitat:
....Und somit immer auch eitle selbstbezogene Befindlichkeit.
Denn man trauert selten FÜR den Verstorbenen.

wenn ich an meine mutter denke, trauere ich FÜR sie..... weil sie ihr leben nicht gebacken gekriegt hat, weil sie nie etwas aufgearbeitet hat und nur sehr wenig geben konnte, dass es so traurig für sie geendet hat... und noch vieles mehr.
meine befindlichkeit,auf ihren tod bezogen ist... okay.
jeder muss diesen weg gehen und beizeiten, sollte darüber nachgedacht werden...
im sterbebett kann man nicht mehr viel regeln.

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BeitragVerfasst: 14.08.2016, 09:54 
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Zitat:
Trauer ist Liebe.
Und somit immer auch eitle selbstbezogene Befindlichkeit.


wieso "und somit.." ?

ich glaube nicht,dass dieser satz wahr ist.

wenn jemand wegstirbt,den man liebt,dann ist es zermürbernd,wenn man ihm zu lebzeiten nicht ...besser/angebrachter/gütiger/keine ahnung.. gegenüber getreten ist.
(..deshalb sollte man sich nie im streit trennen.jeder tag kann der letzte sein,für jeden von uns.)
ist das eitel ? und ist liebe "eitle selbstbezogene befindlichkeit ?
oder was wolltest du damit sagen?

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BeitragVerfasst: 14.08.2016, 22:09 
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Wohnort: D.I.E. Stelle zuuuum... F.L.I.E.G.E.N. in 'Finca Jam 2'
Jana hat geschrieben:
Zitat:
Trauer ist Liebe.
Und somit immer auch eitle selbstbezogene Befindlichkeit.


wieso "und somit.." ?

ich glaube nicht,dass dieser satz wahr ist.

wenn jemand wegstirbt,den man liebt,dann ist es zermürbernd,wenn man ihm zu lebzeiten nicht ...besser/angebrachter/gütiger/keine ahnung.. gegenüber getreten ist.
(..deshalb sollte man sich nie im streit trennen.jeder tag kann der letzte sein,für jeden von uns.)
ist das eitel ? und ist liebe "eitle selbstbezogene befindlichkeit ?
oder was wolltest du damit sagen?


Ich will damit nicht sagen, daß LIEBE AN SICH eitle Befindlichkeit ist, sondern die Trauer 'um die/den Verstorbene(n)' es sein KANN!

Der/die Verstorbene HAT nix mehr von den Seelenqualen und dem Leid, das manch Eine/r sich verursacht, indem man VORGIBT, um den Verstorbenen zu trauern, in Wirklichkeit aber kleinkariert und selbstgefällig nur vergebenen Chancen nachweint!

Trauer, weil man einen geliebten Angehörigen/Freund/Bekannten oder bedeutenden Menschen vermisst und er/sie einfach fehlt ist allerdings vollkommen natürlich, gesund und überaus reinigend!
Diese zu unterdrücken kann gefährliche Folgen nach sich zieh'n.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie ist das mit dem Sterben?
BeitragVerfasst: 15.08.2016, 21:18 
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firma.tioz. hat geschrieben:
Der/die Verstorbene HAT nix mehr von den Seelenqualen und dem Leid, das manch Eine/r sich verursacht, indem man VORGIBT, um den Verstorbenen zu trauern, in Wirklichkeit aber kleinkariert und selbstgefällig nur vergebenen Chancen nachweint!

da ist was dran.
Zitat:
Trauer, weil man einen geliebten Angehörigen/Freund/Bekannten oder bedeutenden Menschen vermisst ......!

....oder ein bedeutendes tier..

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie ist das mit dem Sterben?
BeitragVerfasst: 17.08.2016, 00:32 
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Wohnort: D.I.E. Stelle zuuuum... F.L.I.E.G.E.N. in 'Finca Jam 2'
Jana hat geschrieben:
Zitat:
Trauer, weil man einen geliebten Angehörigen/Freund/Bekannten oder bedeutenden Menschen vermisst ......!

....oder ein bedeutendes tier..


Hört, hört!
*beeindrucktbin*

D.A.N.K. für's Vervollständigen!
;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie ist das mit dem Sterben?
BeitragVerfasst: 17.08.2016, 10:31 
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firma.tioz hat geschrieben:
Trauer ist Liebe.
Und somit immer auch eitle selbstbezogene Befindlichkeit.
Denn man trauert selten FÜR den Verstorbenen.

ich hol mal die wörtchen "immer" und "selten" heraus.
Zitat:
Ich will damit nicht sagen, daß LIEBE AN SICH eitle Befindlichkeit ist, sondern die Trauer 'um die/den Verstorbene(n)' es sein KANN!

hier hast du schon runtergespielt und schreibst "kann".
Zitat:
Der/die Verstorbene HAT nix mehr von den Seelenqualen und dem Leid, das manch Eine/r sich verursacht, ......

das hier ist wahr.
Zitat:
.......... indem man VORGIBT, um den Verstorbenen zu trauern, in Wirklichkeit aber kleinkariert und selbstgefällig nur vergebenen Chancen nachweint!

klingt negativ... ist es aber nicht,es ist ne lehre.
ich glaube,dass fast jeder,dem etwas geliebtes zum ersten mal wegstirbt,damit zu kämpfen hat....
Zitat:
Trauer, weil man einen geliebten Angehörigen/Freund/Bekannten oder bedeutenden Menschen vermisst und er/sie einfach fehlt ist allerdings vollkommen natürlich, gesund und überaus reinigend!

wieso "reinigend"? weil man sich danach dann verändert ?

und wie meinst du das hier ? :
Zitat:
Ich für meinen Teil bin schon einige Male gestorben und es ist jedesmal wieder eine ganz besondere Erfahrung, die ich nicht missen will.

die "auferstehung" interessiert mich hier nicht,nur dein angebliches sterben.
wie fühlt es sich an ?
achja.. und woran bist du gestorben ?

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie ist das mit dem Sterben?
BeitragVerfasst: 17.08.2016, 20:11 
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Registriert: 10.07.2006, 18:50
Beiträge: 849
Wohnort: D.I.E. Stelle zuuuum... F.L.I.E.G.E.N. in 'Finca Jam 2'
...

wtf?!
WAS beim Hölle?!
...

HAHAHAHA!!! :) :) :)

GROßARTIG!
D.A.N.K. für den Moment!
*firma.sprachlos*
;)

WIE soll man darauf denn bitte jetzt antworten, ohne den Rahmen zu sprengen?!

Ich probier's beim Wesentlichen... ;)

Jana hat geschrieben:
...
Zitat:
.......... indem man VORGIBT, um den Verstorbenen zu trauern, in Wirklichkeit aber kleinkariert und selbstgefällig nur vergebenen Chancen nachweint!

klingt negativ... ist es aber nicht,es ist ne lehre.
ich glaube,dass fast jeder,dem etwas geliebtes zum ersten mal
wegstirbt,damit zu kämpfen hat....


Damit dürftest Du wohl Recht haben.

Jana hat geschrieben:
Zitat:
Trauer, weil man einen geliebten Angehörigen/Freund/Bekannten oder bedeutenden Menschen vermisst und er/sie einfach fehlt ist allerdings vollkommen natürlich, gesund und überaus reinigend!

wieso "reinigend"? weil man sich danach dann verändert ?


Wenn man's "richtig" macht, ja.

Trauer ist ein verführerisches Feld...
Die Durchquerung wichtig, um Erkenntnis für das "danach" zu gewinnen...
Aber auch verlockend, sich dazu verleiten zu lassen, bei der Suche nach ebenjener Erkenntnis in ebenjenem Feld 'verlorenzugehn'...

Jana hat geschrieben:
und wie meinst du das hier ? :
Zitat:
Ich für meinen Teil bin schon einige Male gestorben und es ist jedesmal wieder eine ganz besondere Erfahrung, die ich nicht missen will.

die "auferstehung" interessiert mich hier nicht,nur dein angebliches sterben.
wie fühlt es sich an ?
achja.. und woran bist du gestorben ?


Ich differenziere erstmal GRUNDSÄTZLICH ZWEI Arten zu sterben:

1. die sogenannten 'kleinen Tode'
2. Reinkarnationen (... way too shure of that! ;)

Worüber ich damals und wir H.E.U.T.E. sprechen, gehört natürlich in Kategorie 1, denn über meine 'Auferstehungen' willst Du ja ohnehin nichts wissen.
;)

Wie sich's anfühlt, hängt ab davon, WORAN man stirbt! (-die Anführungszeichen beim letzten Wort laß ich weg. Dafür ist's manchmal doch ZU real!)

Der Tod hat viele Gesichter...

Sterben kann WUNDERVOLL und D.I.E. Erhabenheit IN SICH SELBST sein...
Sterben kann jahrezehntelang hoffnungslos ermattendes Dahinsiechen sein...
Sterben kann hundertstelSekundenschnell ULTRABRUTAL schmerzhaft sein...

...und er trägt gern Maske.

...welche er besser GLEICH 'zuhause' läßt, wenn er M.I.C.H. zur rechten 'Zeit' (und die ist es bei JEDEM, der stirbt! ... I.M.M.E.R.!) bittet, ihn zu begleiten!
Auch, wenn mein Tod und I.C.H. noch zu tun haben, um F.R.E.U.N.D.E. zu werden, aber verkleiden is nich!
;)

WORAN ich gestorben bin, würde H.I.E.R. aber nun wirklich den Rahmen sprengen.

Für's erste also bis hierhin.
;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie ist das mit dem Sterben?
BeitragVerfasst: 18.08.2016, 08:14 
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Registriert: 17.05.2016, 16:07
Beiträge: 190
firma.tioz hat geschrieben:
WORAN ich gestorben bin, würde H.I.E.R. aber nun wirklich den Rahmen sprengen.

welchen rahmen ? ich sehe hier keinen.

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