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BeitragVerfasst: 31.03.2015, 07:43 
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Ich möchte wen neues kennenlernen, jemand, der zu mir „passt“
Internetsuche


Der/Die Partnersuchende/Begehrende wird bei seinem Vorhaben
oftmals an einen Punkt ankommen, wo er sich hinterfragen muß, ob
er/sie da Realist ist oder stets mit seinen Partnervorstellungen im
Gesamtpacket in einer phantasievollen Scheinwelt stecken bleibt.
Das kann dann ja nicht guttun.
Wer einen PERFEKTEN Partner „sucht“, ist permanent dabei, in
seinen „Wahnvorstellungen“ zu vereinsamen und im
Grunde genommen seine Ziele dabei nicht mal ansatzweise erreicht.
So findet er am Beispiel der Kleiderstange im Kaufhaus nicht gleich
die passsende Größe oder Farbe oder Design, dreht weiter dran und
siehe da….da ist es doch, das Unikum…..
naja, fast…, die Farbe des Kragens…hmmm…dann noch die Form der
Knopfleiste…hmmmm…
Ich schaue doch nochmal woanders nach….
Der Suchende geht weiter, nimmt das gefundene „Angebot“ nicht,
parkt es aber gedanklich in seinen Einkaufskorb.
Nachdem er dann doch bei seiner zielgerichteten Weitersuche
niemanden „gefunden“ hat, der da PERFEKT daherkommt,
geht er wieder zurück zu dem Kleiderständer, möchte den
virtuell bereits ausgesuchten „Artikel“ in den Einkaufskorb legen…
Doch ---Pustekuchen--- der fast perfekte, seinen Bedürfnissen
sehr nahekommende Artikel „Mensch / Partner“ ist nicht mehr da!
Er ist quasi vergeben, hat den Kurzkontakt zu dir schnell gelöscht
oder meldet sich einfach nicht mehr.

Für sich gesehen, ist die „Suche“ nach einem doch sehr geeigneten
Partner in einem Onlinepartnerangebot im Grunde genommen schon
sehr zielgerichtet „voreingestellt“.
Wer sich bei PS oder Elite oder neuerdings E-Partner anmeldet,
kann schlichtweg davon ausgehen, daß dort niveauvolle Personen
aufzurufen, diejenigen sind, die da eben einen besonderen
Anspruch, ihr Profil entsprechend mit Vorstellungen, Vorlieben,
Hobbys und NoGo’s ausgeschmückt haben, sich dann anmelden,
werden dann i. d. R. auch nur von denen
angeschrieben, die sich da eine Partnerschaft vorstellen können.
Es gibt aber auch zahlreiche „minderwertigere“ und kostengünstigere
Internetpartnerverkupplungsvermittlungsagenturen.
Da soll halt jeder der will, seine Bedürfnisse anmelden und
Kontakte im weitesten Sinne „erleben“.
Vergleiche mit den konventionellen (Kennenlernmethoden und
Möglichkeiten sind m.E. im Zeitalter des
Allesimmerschnellerwollenmüssensollendenken vergleichweise
totale panne….) bekommen schnell
einen konservativen, unchilligen, und eher unbrauchbaren Touch.
Wer meint denn heutzutage, er könne mal eben wie früher
am WE in „die Stadt“ fahren, Amüsier- und Trinkgebäude aufsuchen
und da wen kennenlernen, der seinen Bedürfnissen im Grunde
fast perfekt abdeckt, alles illusorischer Tüddelkram.

Dann die Amüsier- und Vergnügpreise……
wer kann sich da denn schon mal 150 Euro oder mehr
leisten für Taxi, Alk, Hungerstiller, Runde ausgeben….angestrebte
Freundin „haushalten“ oder eben „interessant“……halten…….
und dann doch sehr oft/immer feststellen muß, daß der Abend/
die Nacht „eine unnötige Zeit- und Geldverschwendung“ war.
Daaaaaa bedürfnisorientiert Gleichgesinnte und eben fast perfekte
Partner zu finden, ist doch die die „Nadel im Heuhaufen“.
So weit so gut/schlecht…bedürfnisdesorientiert…daneben……
gegangen….


Zurück zu meinen persönlichen Erfahrungen mit PS.

MEINE GESCHICHTE

Angeklickt, für interessant „empfunden, …schaun wir mal…

Wenn dann auch eine Gegenreaktion stattfindet, die Bilder
freigestellt werden, das Optische absolut in sein „Beuteschema“
paßt, ist ja schon –relativ- viel von dem Begehrenden bekannt
(Schritt 2).
Schritt drei ist ja dann Email-Kontakt, dann die ersten Telefonate..
Da werden mit der verbal empfundenen Stimme des
Begehrenden noch mal ein paar Prozent an der positiven
Vorstellung des gerade an der Angel hängenden Partner draufgelegt,
ist im Grunde genommen Schritt vier.
Wenn dann zu den in Worten gefaßten Angaben und Vorstellungen
auch die verbalen Angaben sehr stimmig sind, dürfte das die
Empfindungen in seinem Gesamtpaket doch schon zu Werten
in einen Bereich von 80 bis 95 Prozent -passt!- getrieben haben.
Doch selbst da gibt es wohl genügend Leute, die denken, upps…
das ist er/sie nicht.. und weiter geht die Suche.
Dann gibt es aber auch in diesem erlangten Begegnungsbereich
oftmals schon Liebesgefühle, ohne den Partner jemals gesehen zu
haben.
Das habe ich, der Schreiber dieser Zeilen, am eigenen Leibe gerade
gespürt, hält absolut noch an, mit allen seinen körperlichen
Gegebenheiten wie Appetitverlust, Schlafverzicht…

Ist total toll………………..


Dann ist aber der Punkt der ersten –und entscheidenden-
Begegnung angesagt, Punkt fünf.
Man verabredet sich zum Date.
Da gibt es dann bis zu dem Termin nochmal herzzerreissende
und gefühlsüberdrehende Körper- und Seelensignale,
„bin ich vielleicht zu nervös? habe ich nicht das richtige an?,
bin ich ihm/ihr zu mollig? (aus meiner Männersichtweise), habe ich
vielleicht derzeit Mundgeruch,
weil ich die Zahnpflege vernachlässigt habe?...und...und und….,
diese Signale gab es zwar vorher schon in einem gewissen
Maße, das sogenannte Bauchgefühl, die Vorstellung, der/sie IST ES,
aber kurz vor dem Date wird da in der eigenen Gedankenwelt
noch mal alles explizit auf den Prüfstein gelegt und in seiner
Gesamtvorstellung steil in die Höhe oder auch in den
Abgrund getrieben.
Und dann ist es soweit.
Die Tür geht auf…



Ist es der „Hauptgewinn“ oder fallen da gerade die angedachten
150 Prozent bodenlos in den Keller……….



Wäre die Variante des Vorstellungsabsturzes der Fall, wird
gedanklich schon ein taktvoller, seriöser, niveaugerechter
Abschied vorbereitet.
Warum hier noch unnötig Zeit und Energie verschwenden.
Da ist man i. d. R. rational veranlagt und der nun nicht mehr
begehrende Vorstellungspartner wird das schon verkraften.
Die Suche geht eben weiter, schaun wir mal –nach einer gefühlten
Schockphase- wer sich da neu „angeboten hat“.



Jetzt geht es aber positiv L O S………..

Ist der das erste Mal optisch und real wahrgenommene Partner aber
der, der die 80-95 Prozent meiner Vorstellungsbedürfnisse auf weit
über 100 raufschießt, werden alle Zweifel über den Haufen geworfen,
der Partner wird umarmt, geküsst, geknuddelt, gerochen,
Adrenalin und Dopamin pur, es ist alles noch viel toller als
man es sich erträumt hatte.
Wer in der anschließenden Glücksgefühlsphase immer noch mit
seiner Zufriedenheit hadert, ja, der sucht eben immer noch und
es wird kein zweites Date geben.
Hier ist man an dem Punkt angelangt, der die vollkommene
Glückseeligkeit bringen kann oder eben den Rückschritt und der
damit verbundenen Suche nach der visuellen und virtuellen
Perfektion.

Ich, der Schreiber dieser Zeilen, kann das aktuell absolut
nachempfinden, eben Hopp oder Topp…….

MEINE GESCHICHTE

Ich werde zu meiner Geschichte zunächst einmal mal ein paar
„Vor“angaben machen.
Ich habe nach einer ziemlich miesen Eheausklangszeit sehr
gelitten, mein Selbsbewußtsein fiel bis in den tiefsten Keller,
Selbstmitleid, saufen um auszuhalten, Lebensverdruß pur…
Aber nicht eingestehen, daß ich selbst hätte mich zu gegebener
Zeit wehren müssen.
Diese Erkenntnis kam in dem Zusammenhang zu spät.
Aber diese persönliche Krise hatte natürlich auch eine
positive „Kehr“seite.
Die Lebenslust kam zurück, in geballter Form, ich bin derzeit
und auch schon ein paar Monate zuvor, so voller Energie und
Tatendrang.
Das Selbstbewußtsein ist in astronomischer Höhe angelangt.
Und ich habe bei PS nach ein paar „Probedurchläufen“,
natürlich durch das Zusammenspiel von vielen Zufällen und auch
etwas „Glück“, MEINE TRAUMFRAU gefunden.
Das war aber im Endresultat m.E. nur möglich, weil ich mir
selbst gefalle, sogar zielgerichtet mal eben 250 Euro für
Studiofotos ausgab und mein Profil noch mal etwas verfeinert und
„anspruchsvoller“ dargestellt habe.
Sonst hätte mich da wohl nicht eine Frau „angebaggert“, die
selbst voller Selbstvertrauen daher kommt und bei ihrer
Einführung doch schrieb, ihr würde mein Profil derart „imponieren“,
Zitat: „bin ein wenig eingeschüchtert“.
Da ich, zugegeben, hier wohl ganz wichtig, angegeben hatte, daß ich
eine gewisse Toleranz, einen Freiraum, aber absolutes Vertrauen, für
wichtig ansehe, hatte dann wohl dazu geführt,
daß wir, CONNY und Zeilenschreiber, uns schon nach ein paar
Tagen WhatsApp und Telefon, virtuell verliebten.
Ich rede hier nominal von fünf Tagen geballtem Austausch
von Liebeleien, Lebensempfindungen bis ins letzte Detail,
Sexpraktiken, Komplimente, mitfühligen Anteilnahmen (Conny war
krank, Bronchitis, passte so nicht in ihre Welt).
So beutelten die verworrenen körpereigenen Stoffe an meiner
Gesundheit, aber nur in positiver Form, ich nahm in vier Tagen
aufgrund „selbstauferlegtem“ Hungerstreik 3 Kilo ab, schlafen war
zur Nebensache geworden, die LIEBE in mir bewirkte ein
Permanentgrinsen in meinem Gesicht, daß die Gefahr bestand,
bei der zufälligen Begegnung mit einem uncoolen
Bürger einen auf die Fresse zu kriegen.

Aber das Gesamtgefühl ist so geil…., so wie bei der ersten Liebe.

Hier kam noch etwas für mich ganz neues, nicht jedermanns
Sache, ins „Liebesspiel“ hinein, die Astrologie.
Das war nie mein Ding, wahrscheinlich wegen der alltäglichen
Horoskopverdusselung.
Aber Sternendeutung gibt es schon seit Jahrtausenden und da
können ja nicht alle verhexte Dusselköpfe gewesen sein.
Sonst wären diese Sichtweisen ja nicht überliefert worden oder man
hätte sie wegen ihrer völlig unvorstellbaren Verwahnung auf dem
Scheiterhaufen verbrannt.
Nunja, Harald interessierte sich nun auch für die Bedeutung von
Sternzeichen und ihrer grundsätzlichen Geeignetheit zu einem
Partner und seinem eigenen Sternzeichen.
Bei PS gibt es übrigens keine Sternzeichenangaben über
die „Kunden“, wäre wohl für viele von vornherein ein
Ausschlussgrund.
Nun, Conny ist in der mittleren Dekade im Tierkreiszeichen WIDDER
geboren (10.April), im Element FEUER.
Eine Widderfrau wird als sehr dominant, forsch, selbstbewußt und
leidenschaftlich beschrieben.
Spontanität, Eifer und was nicht noch alles, was Partnern mit anderen
Sternzeichen eher Schwierigkeiten in einer Beziehung machen würde.
So gesehen gibt es, was die realen Eroberungsmöglichkeiten betrifft,
kaum, wohl, nein es gibt sie, zwei rühmliche, Ausnahmen.
Der Löwemann UND eben der SCHÜTZEMANN:
Und da komm ich in das Spiel!
Ich bin am 04.Dezember geboren, im Tierkreiszeichen des
Schützen.
Denen (und eben auch mir) wird vordergründig angedichtet,
sie sind offen, humorvoll, lieben die Freiheit und suchen stets nach
Neuem, bzw. sind für Interessantes sofort und spontan zu haben.
Optimismus, aber auch eine Träumerseite gibt es bei dem Schützen,
quasi der Philosoph unter den Sternzeichen,
und auch im Element FEUER geboren.
Da sich der Schütze auch grundsätzlich nicht „die Butter vom Brot“
nehme lässt, ist er danach auch ein IDEALER Lebenspartner mit
einer Widderfrau.
Und nachdem ich diese sternedeutenden Internetseiten
verschiedener Couleur förmlich immer wieder in mich reingefressen
hatte, kam ich zu dem Schluß, wooaaaahhhhhh….
das kann es sein, her mit dem Date!!!
Das Date kam 10 Tage nach der (ihrer) Kontaktaufnahme bei PS.
Nicht ungewöhnlich von der Zeit her, aber phantastisch
in Verlauf und Entstehung.
Ich fuhr zu ihr, sie wohnt 18 Kilometer entfernt, südlich von
Hannover im Hemminger Stadtteil Arnum.

DAS DATE

Ich hatte zu viel Zeit bis 14.00 Uhr, war schon fast ne Stunde vorher
da, hatte mich aber dahingehend kurz gemeldet, habe wie
abgemacht 14 Minuten gewartet und bin dann mit dem Wagen und
„quietschenden Bremsen“ direkt vor ihr Haus gefahren.
Ich war kaum ums Auto rum, da ging die Haustür auf

UND

da war sie…………………..MEINE TRAUMFRAU……………………….

Sie riss mich förmlich an sich und wir knuddelten und küssten uns
gefühlte 10 Minuten, bevor überhaupt einer von uns was
„Gescheites“ sagen konnte.
Wir sind dann zum Maschsee gefahren, wir hatten während der
Hinfahrt ständig Berührungen mit Arm an Arm und Hand auf Bein.
Da war auch vorteilhaft, daß ich derzeit ein Auto mit
Automatikgetriebe fahre.
Dort am Maschsee sind wir ne ganze Zeit langgeschlendert,
gerieten dabei zusehends in den Fußballfanstrudel (96 vs Dortmund),
was uns aber nur noch mehr inspirierte, stets mal anzuhalten und
innig rumzuknutschen wie Teenager.
Woooaaaooohhhhhh…
Das waren Glücksgefühle……..
Wie die einen anlächeln kann, da schmilzt du wie Butter in der
Sonne, wie Stahl im Säurebad……..
Dann einfach da hin, wo wir Lust zu hatten, in den Maschpark,
zwischenzeitlich einen Kaffee trinken.
Spontan ging es in das Landesmuseum.
Wir hatten übrigens an UNSEREM Tag, völlig verschauert,
das „Glück“ immer dann irgendwo „drinnen“ zu sein, als
es draußen schüttete.
Spätestens jetzt hatte ich, bei Conny beim Schauen in die Augen
wohl auch „erkannt“, das Gefühl der völligen Vertrautheit.
Im Museum blieben wir etwa eine knappe Stunde, dabei immer
wieder mal ein Knuddel- und Knutschstop.
Dann in eine gemütliche Kneipe nach Hannover-Linden,
genannt „Das Ei“.
Ach, auf der Anfahrt am Küchengarten war ich mal eben vor den
Gegenverkehr gefahren, ja, wo die Liebe eben Streiche spielt.
War aber gar kein Problem, sofort kehrt, es hat nicht mal einer
gehupt.

Dann im Ei.
Sie Weinschorle, ich Kraftfahrer O-Saft.
Weitere gefühlvolle Gespräche mit Anfassen folgten.
Auch hier Zärtlichkeiten und Nettigkeiten gefühlt wie
für einen Monat.

Von dort in eine Gastronomie ihrer Wahl, in Ricklingen.
Conny wollte einen verschlagenen Platz in einer schummrigen
Ecke, ich aber setzte mich da durch, wir saßen direkt in der
Mitte, etwas höher, dort so eingerichtet.
Wir haben soviel Spaß beim Reden und Erzählen gehabt,
immer wieder Ankuscheleien und Knutschen.
Und bei den Zärtlichkeiten wurde –natürlich- auch über
Sex und ihre Anwendungsmöglichkeiten gesprochen.
Naja, und Conny hat dann –gut hörbar für eine Gruppe junger Leute
hinter uns- etwas von unserem Sexgespräch lauter gesprochen.
„Meinst du, ich bin eine Sexbombe?!?“
Da haben aber welche rübergeschaut…..
Und wir haben uns vor innerem Lachen fast nicht mehr
eingekriegt, das war schon sehr geil und lebenswert.
So kurz vor 22.00 Uhr nach hause.
Ach, was vergessen.
Ich hatte für sie eine Klitzekleinigkeit gekauft,
eine Silberkette mit einem Schützenanhänger.
Ich hatte sie einfach gefragt, ob sie so etwas annehmen würde.
Sie bejahte dies sofort, ich kramte das kleine Kästchen raus,
Kettchen raus und hängte sie ihr um.
Sieht sehr schön aus. Da sie ja auch einen Silberring trug,
(kein Hochzeitring..?.., sie ist ja noch verheiratet), wußte ich,
daß sie keine Silberallergie hat.

Und noch was vergessen.
Sie sprach immer von der erste Schritt –Händchen halten und
Küssen- ist fürs erste Date „ausreichend“.

Aber auf dem Weg zu ihrem Nachhause hatte sie ihre linke
Hand immer mehr in meinen Genitalbereich wandern lassen,
was dazu führte, daß wir kurzen aber (empfand ich als alter Neuling
so) heftigen Sex im Auto vor ihrem Haus hatten.
Nicht den intensiven Einführsex, dazu war es zu spontan, und auch
nicht so bequem (zu ihr ins Haus gehen war da nicht gewollt, ihr
Nochehemann war ja wohl da).
Aber sehr geil.
Ja, das wäre nach ihrer Interpretation Schritt drei.
Spontanität, Geilheit, einfach agieren und nehmen, so
ist nun mal eine Widderfrau….absolut mein Ding!!!!
Ich werde wohl nie erfahren, was denn Schritt zwei beinhaltet.
Naja, man muß ja nicht alles wissen.
Nun sind drei Tage vergangen, es ist Dienstag und das Date 2
steht ins Haus.
Zwischendurch gab es immer wieder nette, liebevolle Telefonate,
Tagesberichte, eindeutige Whatsapp.
Sie ist wie abgesprochen, am Mittwochnachmittag hier bei mir in
Langenhagen erschienen.
Ich konnte sie vom Fenster aus schon heranfahren sehen, an
ihrem blauen Smart, bin dann runter und wir haben uns gleich
erstmal innig begrüßt.
Dann zu mir, Wohnung gezeigt, fand sie wohl ganz nett.
Gleich Schuhe aus und aufs Sofa.
Und natürlich ist gleich die Holzstabilhaltevorhabeeinrichtung
weggerutscht, shitegal … geht auch schräg.
Dann haben wir so geil und innig gekuschelt, das war allerhöchstes
Niveau, absolutes Vertrautsein, eine Seelenvereinigung die man
fast sehen konnte.
Nun denn, dann wurde es eben Sex. Bei mir war die
elementare Einrichtung etwas in der Härte abhanden gekommen,
ich denk mal, das liegt an der nicht mehr vorhandenen Routine und
Erfahrung, war aber auch nicht so tragisch, da sich bei Conny die
Empfängnisblutung eingeschlichen hatte.
So konnte ich ihr aber zu einem Orgasmus verhelfen, sie
hatte es anschließend mehrfach bei mir versucht, da war aber
eine ungewollte Blockade, schade……., aber weitermachen….!!!!!
Sie mußte nach weiteren Kuschelattacken, einer kurzen
Zwischenmahlzeit und nettem Wortaustausch gegen 20.30 Uhr
nach hause, zu ihrem Neal oder Nil oder ach egal…ist ihr
Jackrusselterrier.
Das dritte Date ist schon wieder anberaumt, wohl am Samstag.
Ich, Polizist im Streifendienst, hatte eine unlangweilige Spätschicht,
war etwas später zu hause.
Conny war auf einer Schlafzimmereinweihungsparty, so eine
mit zügellosem Sex und Wünschen…
Sie meldete sich –sofort- als sie zu hause war.
Sie teilte mir voller STOLZ mit, daß sie dort im Zuge der
vollkommenen Entkleidung aller (6 Personen, wie treffend „sex“
Leute) auf eigenes vollkommenes Entkleiden und den daraus ja
folgenden Spielchen verzichtete.
Das tat sie, hatte sie gesagt, weil sie gerade frisch VERLIEBT sei.

Jaaa, diese starke und leidenschaftliche Widderfrau hat mir
„zuliebe“ ihre Prinzipien und zu erwartenden Handlungsweisen
adhoc abgeblockt, toll…..
Das ist doch der Hammer schlechthin….
Es gab dort wohl auch Alk, nichts dröhniges, aber eben Spaßmacher
wie Sekt.
Davon hatte sie wohl auch genascht und mir doch dann am
Telefon mehrfach (ehrlich wie nun mal Angetrunkene sind)
gesagt, daß sie mich derart mag, daß sie am liebsten jetzt
in meinem Arm läge, mich so doll lieb hat.
Dann sagte ich, wie STOLZ ich erst bin, eine solche tolle,
anziehende, symphatische Frau erobert habe,
nach all meinen seelischen Widrigkeiten zuletzt.
Ich muß hier mal herausstellen, ich bin im 59. LJ
(Conny kurz vor 53), hatte die letzten 12 Jahre bis auf ein
paar Onenightstands überhaupt
keinen Sex, keinen Bock auf Frauen, keine entsprechende
Phantasiewelt, und dann sowas….ich bin begeistert….
übrigens, ich fühle mich –tatsächlich- 10 Jahre jünger…..sehe optisch
(aus Sicht von Conny) wohl auch so aus.
In dem Zusammenhang habe ich ihr aber auch mitgeteilt,
daß wiederum sie doch sehr stolz auf sich sein kann, da sie
es zulassen kann, bei einem Partnervolltreffer ihre Prinzipien
über den Haufen werfen kann, ohne dabei auch nur
einen Funken ihres eigenes Ich verloren zu haben.
Das klinkt nicht autark, ist aber der Gesamtsituation
im angenehmen Sinne geschuldet.
Nach 80 Minuten und vieler Nettigkeiten, Aufrichtigkeiten,
Sehnsüchteleien mußten wir dann auflegen, es war schon kurz
vor Mitternacht.
WAS IST DAS LEBEN DOCH SCHÖN.
Man muß es „nur zulassen“.


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BeitragVerfasst: 07.05.2015, 11:09 
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Registriert: 28.04.2013, 10:55
Beiträge: 289
wow..bin jetzt grad hier durchgeflogen und muss sagen, aufregende story!

*schmunzel*

"was ist das leben doch schön"? aber auf jeden!

:)


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