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BeitragVerfasst: 23.11.2012, 18:16 
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deine wichsgriffel pack ich ganz bestimmt nicht an.


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BeitragVerfasst: 23.11.2012, 19:45 
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Du bist wirklich niedlich! Na dann schönes Leben noch und viel Spaß in Deiner selbsterschaffenen Opferrolle.

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BeitragVerfasst: 28.11.2012, 21:26 
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heute lief ich an 'nem türken & seiner freundin vorbei und hatte ihn mit der schulter gestreift (passiert mal inner innenstadt), er meinte mich verbal anscheißen zu müssen, warum ich ihm keinen platz mache, und das deutsche eh nur gradeaus laufen würden. habe ihm erklärt, dass ich albaner bin, woraufhin er meinte das sei sogar noch schlimmer.
verpissen solle ich mich und das übliche gedöns, ich sah sein brötchen in der hand und hab ihm gesagt er soll es sich schmecken lassen und dran ersticken und bin weiter gezogen.

hasse ich wegen diesem spacken jetzt, die ganzen türkischen menschen?
mitnichten, nur war diese person auslöser meiner wut.
und auslöser seiner wut war wahrscheinlich, sein beschißenes kleines leben.

mir ist aufgefallen, dass er direkt mich auf meine vermeintlich deutsche herkunft reduziert hat. hätte ein deutscher das zu nem türken gesagt, in bezug auf seine herkunft, dann hätten einige leute sicherlich aufgeschrien.
aber der typ heute war dennoch keinen deut besser als der thread-starter.
sind beides rassisten.


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BeitragVerfasst: 28.11.2012, 22:13 
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Es ist sowieso interessant, das bei dem Wort Rassismus hierzulande meist davon ausgegangen wird, das selbiger von Deutschen Mitbürgern an den Tag gelegt wird, beziehungsweise selbige besonders anfällig für eben jenen seien. In öffentlichen Diskussionen geht es dann auch meist nur um den Rassismus, der von Deutscher Seite ausgeübt wird.

Dies ist durchaus kritisch zu betrachten, da unter Ausländischen Mitbürgern häufig ein nicht minder ausgeprägter Rassismus zu finden ist, welcher teilweise ebenso krass ausgeprägt, und somit genau so zu verurteilen ist, wie jener, den so manch Deutscher an den Tag legt!

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BeitragVerfasst: 29.11.2012, 11:41 
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Klingt auch ein wenig verallgemeinernd.


Ich fürchte einfach dass reflexartiger Anti"Synonym nach Wahl einsetzen" seine Nebenwirkungen hat. Im Wesentlichen ist der Ansatz Verallgemeinerungen und Wertungen abzuwehren. Bedient sich aber der gleichen Mittel.

Am Ende dreht sich dann mal wieder alles um den persönlichen Standpunkt und es entwickelt sich ein Statusklären. Jeder will dominieren und Inhalte spielen keine Rolle mehr.

Da verstehe ich zu gut, weshalb sich manche Dialoge erst gar nicht ergeben und die Trotzhaltung als solche nicht wahrgenommen werden kann.

Vorurteile haben auch eine wichtige Rolle zur Bildung und Stärkung von Gemeinschaften. Sie sind nicht immer schön und sollten auch nicht das letzte Kapitel des Miteinanders sein.

Aber es ist in Ordnung Vorurteile zu haben.

Nicht in Ordnung ist es, wenn sie zu schädlichen Aktionen verleiten.
Aber an der Stelle weise ich darauf hin, dass eine mangelhafte Begabung zu sozialen Interaktionen kein Symptom von Vorurteilen sind, sondern die Dinge eher andersrum laufen.

Ich finde es ziemlich arm, wenn Menschen die subjektive Realität genommen werden soll, nur um sie mit einer anderen(der Eigenen?) auszutauschen.
Solch ein Vorhaben lässt sich leicht an einer Wertung erkennen (s.o. "arm").

Es darf Menschen eine eigene Meinung zugestanden werden, oder die Option zur Beschwerde an der "Gleichschaltung" muss gestrichen werden.

Und es hat auch nichts mit "überzeugt sein" zu tun, wenn ich jemanden in seiner Rolle das Recht eingestehe, Informationen eigenständig zu bewerten.

Das stelle ich mir unter "Aufeinander zugehen" vor, und nicht ein diktiertes „Du darfst/sollst nicht“.

Wenn ich als Mensch nur Ablehnung lerne, dann frage ich mich wer sich über dieses Verhalten beschweren will?
Möchte jetzt aber nicht fehlinterpretiert werden als würde ich jedem auf die Schulter klopfen, egal was er tut.

Einen Funken gesunden Menschenverstand darf man seinem Gegenüber unterstellen, ohne im Schatten zu stehen.

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BeitragVerfasst: 29.11.2012, 16:38 
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Ja, das stört mich genauso, dass Rassismus, Judenhass, Homophobie und Ausländerfeindlichkeit vielmals fast nur auf die Deutschen projiziert wird. Ständig muss man sich genau überlegen, was man wie sagt, so dass der Gegenüber einen nicht in irgendeine dähmliche Schublade packt.

Aber man sollte die Kirche im Dorf lassen und nicht gleich jeden Deutschen (nicht gemeint ist hiermit der Beitragsstarter) verurteilen, wenn er mal ein Problem oder Auseinandersetzung mit einem Ausländer hatte und ihne dann vielleicht noch in das rechte Abseits stellen. Vieles hat keinen Hintergedanken, sondern ist eine "normale" Auseinandersetzung zwischen zwei Menschen.

Es gibt nur eine Rasse für mich und das sind die Menschen an sich, der Rest ist mir völlig wurscht und jeder kann stolz auf seine Herkunft und Kultur sein, solange er mir es nicht als das einzig Wahre anbiedert.

An der Aussage von "Kol" sieht man doch auch deutlich, dass es Spannungen auch wie bei diesem Beispiel auch zwischen Albanern und Türken gibt. Diese "Zufallsbegegnungen" könnte man endlos mit verschieden Menschen verschiedener Kulturen weiter führen. Daran sieht man, Bekloppte gibt es überall.

Denke man mal an die z.B.heutige USA, dort wo auch offen der Rassimus in den früheren Südstaaten Alltag war und es gibt noch unzählig mehr weltliche Beispiele. Natürlich war der bekloppteste Bärtchenträger der österreichischen Geschichte der auf deutschen Boden einen widerwärtigen Massenmord unvorstellbaren Grauens angefacht hat, mit dafür verantwortlich, dass Deutschland quasi DAS Pseudonym für Rassismus ist und in der Weltbevölkerung allgegenwärtig ist.

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BeitragVerfasst: 29.11.2012, 17:26 
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@ebmike: der dachte ich wäre deutscher gewesen, aber ich gehe mal davon aus das ihm das egal gewesen wäre, selbst wenn ein türke ihn angerempelt hätte.

der wollte sich vor seiner freundin profilieren, sich als macho kristallisieren, der sich nix gefallen lässt. ein vernebelter idiot, für den nur andere schuld haben.

war auf jedenfall die sinnloseste aktion diese woche.

und noch was: klar, gibt es rassistische ausländer. aber wenn ihr, als deutsche, mal öfter euer maul aufmachen würdet, wenn andere deutsche auf offener straße von ausländern verkloppt oder rassistisch beleidigt werden, dann würden die täter auch merken, dass sie selbst genauso assi wie nazis sind.
der grund warum die euch hassen, ist weil ihr kein gesundes gemeinschaftsgefühl expressioniert. ihr lasst euch lieber in foren oder am stammtisch aus, aber wenns um das wahre leben geht wird oft gekniffen.

die welt ist nicht im kopf und auch nicht im internet, sondern da draußen. und das da draußen gilt es zu verändern oder zumindest sich in die welt einmischen.


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BeitragVerfasst: 29.11.2012, 21:30 
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Die einzige "Verallgemeinerung" die in meinem Beitrag zu finden ist, beschreibt den Umstand, das ich Rassismus grundsätzlich ablehne, und dabei ist mir völlig gleichgültig, wer diesen mit sich herumschleppt, und gegen wen sich selbiger richtet!

Und so sehr ich persönlich Verallgemeinerungen im Prinzip ebenfalls zumeist als problematisch empfinde, ist dies hier eine, hinter der ich voll und ganz stehen kann!

Mal ganz davon abgesehen, das sich bei der Überschrift dieses Threads hier, und seinem bisherigen Verlauf, grundsätzlich eigentlich selbst erklären sollte, welche Art von "Vorurteilen" im Zusammenhang mit dieser Diskussion zur Debatte stehen, kann ich die weiter oben angeführte Argumentation, das Vorurteile an sich auch etwas gutes haben (inklusive der im entsprechenden Post aufgeführten, angeblich positiven Beispiele dies betreffend...) definitiv nicht zustimmen, da sie schlicht zu kurz greift!

Letztendlich sind sie für mich ganz klar einer von vielen Bausteinen, die dazu führen, das ein vernünftiges Miteinander häufig nicht zustande kommen kann, und zudem zur folge haben, das viel zu häufig eine Unsichtbare "Trennlinie" bestehen bleibt, und die ein aufeinander zu gehen extrem erschweren, und nicht selten dazu führen, das eine Abgrenzung nicht nur vorhanden, sondern häufig leider auch aktiv gewählt vorhanden bleibt....

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BeitragVerfasst: 30.11.2012, 01:44 
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Beiträge: 432
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Was'n los?

Dem Autor dieses Threads wurde von Anfang an eine feindseelige Gesinnung unterstellt und gewissermaßen, wie manch Mensch seiner Katze oder Hund Stubenreinheit predigen will und Kopf vs. Scheisse als angemessenes Mittel betrachtet, etc und f*ck off!

Von sich zu behaupten tolerant zu sein, aber die eigenen Grenzen markant zu Umranden, nur um: "..."

Tja, haben wir eine bessere Welt, wenn wir nur tolerieren, was "edel" und gesellschaftlich "diktiert" werden kann?
Was ohnehin der Vorstellung einer besseren Welt entspricht?

Sorry, vielleicht blicke ich lediglich hinter meine Fassade und wünsche mir, dass der Rest der Menschheit nicht auf meinem niedrigen und primitiven Niveau wertet und schätzt.
Kann ja sein, dass ich als Richter nicht tauge, aber als Kläger fühle ich mich gut aufgehoben und nicht zur Heuchelei verpflichtet.

JEDEM ist etwas zuwider - definiert somit auch den Selbstwert.

Das Objekt wird entseelt und reduziert.

Auf der einen und anderen Seite.

Nochmals:
Vorurteile sind nicht die Wurzel des mangelhaften Miteinanders,
sondern ein Symptom.
___________
O.T.:
@Moondog

Bild

vs.

Bild

Sehe nur ich dort eine gewisse Parallele?

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