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BeitragVerfasst: 16.09.2008, 19:48 
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Ja, ich finde die Geschichte auch sehr gut, und ich spuere dass es die Wahrheit ist.
Ich hab die Geschichte aus einem Buch meiner Mutter (die hat lauter esoterische Buecher) ich hab noch nicht gehoert dass der Text in der Schule durchgenommen wird. Das ist gut!! Woher weisst du das?
bei uns in der Schule werden nie interessante Geschichten durchgenommen;^(, wohne seit einem Jahr in Frankreich, aber auch in Luxemburg haben wir nie solche Texte gehabt. Nehmt ihr solche Texte durch? Dann komme ich auch zu euch!;^) Frankreich ist eh scheisse ;^)
tja...

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ich mache was ich will ich tue das woran ich glaube


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BeitragVerfasst: 17.09.2008, 08:10 
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hatte ich von einer bekannten gehört, dass die wohl diesen text in der schule durchgekaut haben.
ich persönlich kann mich da nicht dran erinnern, den text jemals als schulstoff gelesen zu haben .... das will aber nix heissen, ist zum einen schon länger her und kann in vergessenheit geraten sein, und zum anderen hab ich damals eh selten "mitgearbeitet" ;-)

und, hast du für dich irgendwas aus dem text "gezogen"? du meintest ja, du spürst, dass er die wahrheit ist. heisst das, du siehst die welt jetzt mit anderen augen? verhälst du dich irgendwie anders als vorher?


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BeitragVerfasst: 17.09.2008, 17:00 
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ja, ich verstehe jetzt ein bisschen mehr, warum die Welt so ist wie sie ist. Aber nicht alleine durch diesen Text. Der stammt aus einer Buecherreihe von der du vieleicht schon gehoert hast, ,,Anastasia,, Ich haette die Buecher von alleine nicht gekauft, aber da meine mutter sie nu schon mal da liegen hatte, hab ich mal reingeschaut, und da fand ich das so gut, dass ich alles von vorn bis hinten durchgelesen hab. ich finde das gibt ein wenig Hoffnung (nicht dass ich jetzt so verzweifelt waere, aber trotzdem;^)) und auch ein bisschen eine Idee was man vermeiden sollte und was unterstuetzen. Finde ich...

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BeitragVerfasst: 18.09.2008, 08:11 
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die bücherreihe kenn ich nicht, hab ich auch noch nie von gehört. das will aber auch nix heissen, bin buch-technisch relativ "uninteressiert" ;-)

du findest, dass die texte ein wenig hoffnung geben? ich kenn ja jetzt nur den von dir geposteten text über den "dämon", aber hoffnung find ich da gerade keine drin. eher die frage, wenn es doch so offensichtlich ist, warum sieht es dennoch keiner "der sklaven"?


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BeitragVerfasst: 06.03.2009, 01:08 
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nunja... auf den ersten Blick hat sich die Situation für die Sklaven nicht merklich verändert. Auf den zweiten frage ich mich: hat sie nicht? Hatten die Sklaven ärztliche Versorgung? Konnten sie eine Pause zum Essen einlegen, wenn ihnen danach war? Hatten sie ihre eigene Rechtsprechung oder waren sie der Willkür des Pharaos unterworfen? Ist es nicht grundsätzlich besser, Arbeit aus eigenem Antrieb heraus zu leisten, als dazu gezwungen zu werden?
Die Idee der Demokratie an sich halte ich für nicht so schlecht, die Frage ist ja bloß immer, was daraus gemacht wird. Und ich bin wirklich, wirklich froh, in Deutschland und nicht im Iran oder im Kongo geboren worden zu sein. Trotz Wirtschaftskrise, trotz ekliger Steuern, trotz Angela und vieler weiterer Sachen, über die man sich aufregen kann, geht es uns hier immer noch verdammt gut. Und ich brauche eigentlich keine Regeln und Gesetze, die mir sagen, dass ich gefälligst arbeiten soll, das sagt mir schon mein gesunder Menschenverstand (und mein Papa- Zitat: "Eine Hand wäscht die andere, und zwei Hände waschen ein Gesicht"), denn nur so kann eine Gesellschaft funktionieren.
Wenn uns einige Komponenten an unserem System nicht gefallen, heißt das ja noch nicht, dass das ganze System für'n Arsch ist, denn wir haben ja die Mittel, etwas zu ändern. Das Problem ist dann eher, dass es vielleicht zu viele Meinungen gibt, was wie verändert werden soll, und dass manchmal auch gute Ansätze von der Presse so zertreten werden, dass niemand sie richtig versteht. Meinungsfreiheit als Fluch?
Ja und natürlich sind wir Sklaven des Kapitals... ich weiß nicht, aber was ist an dem Prinzip "Du gibst mir was und bekommst etwas anderes dafür von mir zurück" denn so schlecht?
Also, abschließend und zusammenfassend gesagt: Die Grundprinzipien unserer Gesellschaft sind doch gut. Nur mit der Anwendung hapert's, und ob wir das nochmal hinkriegen, da hab ich wiederum so meine Zweifel...

*edit* Achja... und die Ex-Sklaven hätten ja auch einfach gehen können, oder? Als freier Bürger hat man immer auch diese Option...


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BeitragVerfasst: 06.03.2009, 10:02 
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chaoszora hat geschrieben:
Und ich bin wirklich, wirklich froh, in Deutschland und nicht im Iran oder im Kongo geboren worden zu sein. Trotz Wirtschaftskrise, trotz ekliger Steuern, trotz Angela und vieler weiterer Sachen, über die man sich aufregen kann, geht es uns hier immer noch verdammt gut.

ich weiss gar nicht, wie es wäre im iran oder kongo geboren worden zu sein. du etwa? das einzige, was ich von dem leben da weiss, weiss ich .... aus den medien.
und die würden nen teufel tun und unser system verraten, indem sie sagen, den menschen im iran gehts besser als den deutschen.
doch das nur mal so am rande ;-)
... denn uns gehts gut, da haste recht. oder sagen wir so, es könnte auch schlechter sein.
wie bei den bio-kühen und co., die verspeist werden. "ich bin eine glückliche kuh, weil ich ökologisch produziert werde bevor man mir die kehle durchschneidet" ....

chaoszora hat geschrieben:
... ich weiß nicht, aber was ist an dem Prinzip "Du gibst mir was und bekommst etwas anderes dafür von mir zurück" denn so schlecht?

dass der mensch dann nur noch aus purem egoismus handelt!


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BeitragVerfasst: 06.03.2009, 15:04 
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zugegeben, ich war noch nie im Iran und auch nicht im Kongo. Den Iran habe ich als Beispiel für Staaten angeführt, in denen Frauen rechtlos und unterdrückt sind, und das halte ich, auch wenn Medien nicht immer zu trauen ist, doch für einen Fakt.
Den Kongo habe ich beispielhaft für Regionen oder Länder gemeint, in denen irgendeine Art von Krieg herrscht, und da ist es mir ziemlich wurscht, was die Medien darüber berichten- Krieg ist immer furchtbar. Immer.
Was ich nicht damit meinte ist, dass man nur in unserer Kultur oder in der "zivilisierten" Welt glücklich werden kann; ich glaube im Gegenteil, dass "Naturvölker", die noch nie einen "zivilisierten" Menschen gesehen haben, mindestens so glücklich sind, durchschnittlich gesehen, wie Du oder ich.
Übrigens habe ich tatsächlich ein besseres Gewissen, wenn ich Fleisch von "glücklichen" Tieren esse, die auf einer richtigen Weide mit Gras gestanden und sich im Dreck gesuhlt haben, bevor sie starben. Ich habe kein Problem damit, Tiere zu essen, weil ich das eigentlich äußerst natürlich finde. Tiere essen nunmal andere Tiere, und der Mensch ist zwar ein besonders gruseliges, aber nichtsdestotrotz ein Tier. Das Problem habe ich mit der Art, wie Tiere gehalten werden, in engen, dunklen, dreckigen, stinkigen Ställen. Ein Schwein, das in seinem 6monatigem Leben für insgesamt 5 Minuten die Sonne sieht, sollte es nicht geben. Leider ist das aber der Normalfall, deshalb versuche ich, obwohl ich nicht vegetarisch lebe, doch meinen Fleischkonsum auf ein Minimum zu reduzieren, da ich mir "Bio"-Fleisch (noch) nicht leisten kann.
Und da sind wir auch schon wieder beim leidigen Thema Geld. Ich finde, das Problem liegt nicht darin, dass es Geld gibt, sondern darin, dass der Mensch egoistisch ist. Also, das sind wir ja nicht, weil es Geld gibt, sondern das war immer schon so (obwohl es zugegebenermaßen immer schlimmer wird, oder auch nur immer deutlicher wird, oder vielleicht auch immer mehr gesellschaftlich akzeptiert). Früher gab es Tauschhandel. Das Geld wurde erfunden, weil es eine besser definierte Währung ist als Kühe, Schweine oder Blumenkohl, und weil es leichter zu transportieren ist. Dass es Leute gibt, die Geld um seiner selbst willen anhäufen wollen, und warum jemand, und mag seine Arbeit noch so gut sein, im Jahr 60 Millionen Euro bekommt- verdient?- gehört für mich auch immer noch zu den ewigen Mysterien des Lebens. Aber das Prinzip des Tauschhandels stelle ich deshalb trotzdem nicht in Frage. Wenn jeder sich einfach nimmt, was ihm gefällt, obwohl jemand anderes Zeit und Mühe darin investiert hat- ist das nicht viel egoistischer, als etwas dagegen einzutauschen?


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BeitragVerfasst: 06.03.2009, 16:21 
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Übrigens habe ich tatsächlich ein besseres Gewissen, wenn ich Fleisch von "glücklichen" Tieren esse, die auf einer richtigen Weide mit Gras gestanden und sich im Dreck gesuhlt haben, bevor sie starben.
- ein besseres gewissen, ja. hast du auch ein reines gewissen? kannst du mit dir selber vereinbaren, dass du andere lebewesen töten lässt, für, wofür eigentlich?

Ich habe kein Problem damit, Tiere zu essen, weil ich das eigentlich äußerst natürlich finde. Tiere essen nunmal andere Tiere,....
- ... um zu überleben, weil sie keine "alternative" haben. und warum macht das tier "mensch" es?

Das Problem habe ich mit der Art, wie Tiere gehalten werden, in engen, dunklen, dreckigen, stinkigen Ställen.
- siehst du, und genau da liegt bei uns der unterschied. ich lehne nutztierhaltung in jeder form ab, weil es für mich sinnlos und unmenschlich ist.
genauso lehne ich das system in dem wir leben ab. sicher, uns geht es hier nicht schlecht, wir könnten auch im kriegsgebiet leben, kein fliessend wasser haben, an hunger leiden, kein weidner hören und was weiss ich noch alles.
aber, mir reicht die bio-haltung von menschen nicht aus.
wir sind geboren, um frei zu sein, nicht um uns zu fügen!

Ich finde, das Problem liegt nicht darin, dass es Geld gibt, sondern darin, dass der Mensch egoistisch ist (...) das war immer schon so
- hm, interessant. also, dass auch mensch von natur aus als erstes an sein eigenen überleben "denkt" (mehr in form von instinkten), glaub ich auch. aber dass er schon immer ein egoist war, ich weiss nicht. egoismus gehört für mich in die welt der verformungen des ego's, das unser gesellschaftliches zusammenleben so mit sich bringt, inkl. des gottverdammten geldes.
aber wer weiss das schon, "uns" gibts ja schonne weile, das sind wohl alles nur vermutungen ;-)

Wenn jeder sich einfach nimmt, was ihm gefällt, obwohl jemand anderes Zeit und Mühe darin investiert hat- ist das nicht viel egoistischer, als etwas dagegen einzutauschen?
- ja.
wenn aber dieser andere die zeit und mühe in etwas investiert hat, damit es sich alle einfach so nehmen können, ist es auf jeden fall, ich nenn es jetzt mal "menschlich-ok" sich daran zu bedienen.
und wenn der sich bedienende egoist eines tages vielleicht auch mal weiter blickt als bis zur nächsten häuserecke, wird er auch anfangen, etwas für andere zu tun. damit sich die anderen daran bedienen können.
weisst du, es gibt doch von allem mehr als genug.
doch die einen haben alles, und die anderen nix, obwohl noch mehr da wär. da wird doch eher was weggeworfen oder zerstört, bevor es jemand bekommt, der dafür nix eintauschen kann, sprich kein geld hat.
nen super system ;-)


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BeitragVerfasst: 07.03.2009, 15:21 
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ok, es wäre tatsächlich ehrlicher, wenn ich mir mein Fleisch selbst jage, ausnehme, zubereite... das nennt man bloß heutzutage Wilderei und ist nicht erlaubt. Und ich gebe auch zu, dass ich es selbst wahrscheinlich nur dann könnte, wenn mein Überleben davon abhängt, ja.
Warum Menschen Tiere essen? Darauf habe ich tatsächlich auch keine bessere Antwort als "weil es schmeckt". Natürlich könnten wir, vernunftbegabt wie wir sind, unsere Ernährung umstellen. Ich habe keine rationale Antwort darauf, warum wir es nicht tun. Du siehst, Du hast mich kalt erwischt.
Unmenschliche Nutztierhaltung... da sag ich mal nix zu. Sinnlos finde ich sie nicht, denn selbst wenn ich vegetarisch leben würde, ohne Milchprodukte könnte ich nicht, ehrlich. Oder Eier.
Geboren um frei zu sein... wem mußt Du Dich denn fügen? Wie stellst Du Dir denn Dein Leben und die Welt so vor, wenn plötzlich die Anarchie ausgerufen würde?
Ach, Egoismus als Ausgeburt der modernen Gesellschaft? Ich war ja nicht dabei, aber ich wette, es ging von Anfang an schon darum, wer die meisten Mammuts getötet hat, wer die größte Höhle und das meiste Feuerholz hatte und wer das schärfste Messer, und ich wette auch, unsere Vorfahren waren nicht besonders zimperlich.
So, und die Sache mit dem Tauschen... weißt Du, ich wohne in einer 5er WG, und mittlerweile fühle ich mich wie eine Putzfrau, weil ich die einzige bin, die mal sauber macht. Da kannste reden wie'n Buch, und es sieht doch immer wieder aus wie'n Dreckloch. Weil viele Leute dazu neigen, sich auf fremden Lorbeeren auszuruhen. Wird schon jemand machen. Will sagen, wenn einige Leute sich mit irgendeiner Art von Ware abmühen, um sie an die anderen zu verteilen, werden sie nichts zurückbekommen. Weil jeder sich denkt: Naja, ich hab jetzt keine Zeit, kann auch erstmal der-und-der machen. Oder man macht sich einfach GAR KEINE Gedanken drum, warum's plötzlich überall so sauber ist oder eben woher irgendwelche Sachen kommen.
Ich hätte auch nix dagegen, wenn die Güter, die uns zur Verfügung stehen, gerecht aufgeteilt würden, wenn man z.B. den Ländern der 3. Welt die Schulden erließe. Ich hab nur was dagegen, dass manche Leute sich den Arsch aufreißen, und andere sich auf deren Kosten die Eier schaukeln.
Es wäre ehrlicher und gerechter und vielleicht in mancher Hinsicht einfacher, wenn wir lebten wie in der Steinzeit oder wie die Amerikanischen Ureinwohner oder die Aborigines, aber wie willst Du wieder zurück?


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BeitragVerfasst: 09.03.2009, 15:31 
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zitat:
Warum Menschen Tiere essen? Darauf habe ich tatsächlich auch keine bessere Antwort als "weil es schmeckt". Natürlich könnten wir, vernunftbegabt wie wir sind, unsere Ernährung umstellen. Ich habe keine rationale Antwort darauf, warum wir es nicht tun. Du siehst, Du hast mich kalt erwischt.
- und nun? hat diese "einsicht" bei dir im denken irgendwelche neuen prozesse ausgelöst, oder haste das einfach nur kurz wahrgenommen und wieder verdrängt?

zitat:
Unmenschliche Nutztierhaltung... da sag ich mal nix zu. Sinnlos finde ich sie nicht, denn selbst wenn ich vegetarisch leben würde, ohne Milchprodukte könnte ich nicht, ehrlich. Oder Eier.
- könntest du wirklich nicht? oder willst du nicht? wie auch immer.

zitat:
Geboren um frei zu sein... wem mußt Du Dich denn fügen?
- am ende bzw. am anfang der (ewig langen) kette des "müssens" steht mein ego.
wieso sonst wohl kannst du zb. nicht auf fleisch, milch und eier verzichten. ein für dich ungeschriebenes gesetz, was deine entwicklung hemmt, wo du keine erklärung für hast aber trotzdem dran festhälst.
(denn, "weil's mir schmeckt" ist doch wohl keine ernst gemeinte rechtfertigung anderen leidens- und schmerzfähigen lebewesen eben solches zuzufügen ....)

zitat:
Wie stellst Du Dir denn Dein Leben und die Welt so vor, wenn plötzlich die Anarchie ausgerufen würde?
- hm, schwer zu sagen. schätze mal nach dem ersten "schock" würden sich viele menschen in komunen zusammenschliessen und für sich wieder regeln zum zusammenleben aufstellen, denn der mensch braucht ja regeln ;-)
dann gäbs wahrscheinlich noch nen paar grüppchen, die versuchen würden ne soziale anarchie zu leben.
und nicht zuletzt nen haufen aussenseiter, die versuchen alle anderen abzuziehen, vielleicht auch mit mord und todschlag.
jo, so im groben. aber wer weiss, ....
und mein leben? nicht anders als jetzt auch, nur dass ich nicht mehr FÜR GELD arbeiten würde.

zitat:
Ach, Egoismus als Ausgeburt der modernen Gesellschaft? Ich war ja nicht dabei, aber ich wette, es ging von Anfang an schon darum, wer die meisten Mammuts getötet hat, wer die größte Höhle und das meiste Feuerholz hatte und wer das schärfste Messer, und ich wette auch, unsere Vorfahren waren nicht besonders zimperlich.
- und wie kommst du zu dieser annahme? man könnte doch auch allein die tatsache nehmen, dass menschen sich in gruppen bzw. rudeln zusammengeschlossen haben, um für einander da zu sein oder sich gegenseitig zu helfen?!

zitat:
So, und die Sache mit dem Tauschen... Will sagen, wenn einige Leute sich mit irgendeiner Art von Ware abmühen, um sie an die anderen zu verteilen, werden sie nichts zurückbekommen.
- falsch! dass es bei dir in der wg so abläuft, heisst nicht, dass es so ist. DU provozierst das verhalten deiner mitbewohner in der hinsicht mit DEINEM denken und verhalten.

zitat:
Es wäre ehrlicher und gerechter und vielleicht in mancher Hinsicht einfacher, wenn wir lebten wie in der Steinzeit oder wie die Amerikanischen Ureinwohner oder die Aborigines, aber wie willst Du wieder zurück?
- es gibt keinen weg mehr zurück, selbst wenn wir wollten.
um heutzutage ohne geld und andere tauschmittel leben zu können, müsste der mensch nen schritt in der evolution nach vorne machen. kein ding ansich, nur steht er sich selber dabei im weg.
naja, aber das wird schon, dauert so halt nen bisserl länger ;-)


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BeitragVerfasst: 04.08.2009, 00:24 
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Nach einer halben Ewigkeit (in der ich andere Dinge zu tun hatte als mich in Internetforen rumzutreiben) wollte ich ja doch nochmal hierauf eingehen...

zitat:
- und nun? hat diese "einsicht" bei dir im denken irgendwelche neuen prozesse ausgelöst, oder haste das einfach nur kurz wahrgenommen und wieder verdrängt?
#habe vor 4 Monaten tatsächlich aufgehört Tiere zu essen

zitat:
- könntest du wirklich nicht? oder willst du nicht? wie auch immer.
#ja, wie auch immer... wahrscheinlich hast Du recht, ich will einfach nicht. Ich bezweifle aber auch ernsthaft, dass es gesund ist, sich ausschließlich von pflanzlichen Produkten zu ernähren. Wenn Du mir eine seriöse Längsschnittstudie lieferst, die darauf hinweist, dass keine gesundheitlichen Schäden daraus entstehen, überleg ich's mir vllt nochmal.

zitat:
- am ende bzw. am anfang der (ewig langen) kette des "müssens" steht mein ego.
#Naja, aber das Ego des Individuums hat mit dem System wenig zu tun, und um das gings doch bei diesem Punkt

zitat:
- hm, schwer zu sagen. schätze mal nach dem ersten "schock" würden sich viele menschen in komunen zusammenschliessen und für sich wieder regeln zum zusammenleben aufstellen, denn der mensch braucht ja regeln ;-)
dann gäbs wahrscheinlich noch nen paar grüppchen, die versuchen würden ne soziale anarchie zu leben.
und nicht zuletzt nen haufen aussenseiter, die versuchen alle anderen abzuziehen, vielleicht auch mit mord und todschlag.
jo, so im groben. aber wer weiss, ....
und mein leben? nicht anders als jetzt auch, nur dass ich nicht mehr FÜR GELD arbeiten würde.
#und wozu führt Gruppenbildung und das Aufstellen von Regeln? Wir wären in Nullkommanix wieder da wo wir jetzt sind, vielleicht ein bißchen anders, aber besser ?? Und wofür Du arbeitest ist letztendlich sowas von egal- wichtig ist doch allein der Umgang untereinander.

zitat:
- und wie kommst du zu dieser annahme? man könnte doch auch allein die tatsache nehmen, dass menschen sich in gruppen bzw. rudeln zusammengeschlossen haben, um für einander da zu sein oder sich gegenseitig zu helfen?!
'#Evolutionsbiologie?

zitat:
- falsch! dass es bei dir in der wg so abläuft, heisst nicht, dass es so ist. DU provozierst das verhalten deiner mitbewohner in der hinsicht mit DEINEM denken und verhalten.
# Ich bin ja im Grunde auch ein Anhängerin solcher interaktionistischer Theorien- daher: was für mich in meiner WG gilt, kann doch auch für andere gelten, oder? Ich mein, ich bin wie jeder Mensch oder meinetwegen jedes Lebewesen einzigartig, aber sicherlich nicht die einzige die- nach Deiner Theorie- ihre Mitmenschen zu opportunistischem Verhalten animiert...

zitat:
- es gibt keinen weg mehr zurück, selbst wenn wir wollten.
um heutzutage ohne geld und andere tauschmittel leben zu können, müsste der mensch nen schritt in der evolution nach vorne machen. kein ding ansich, nur steht er sich selber dabei im weg.
naja, aber das wird schon, dauert so halt nen bisserl länger ;-)
#ein Punkt bei dem wir uns mal sehr einig sind ;o)


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 Betreff des Beitrags: hartes Brot
BeitragVerfasst: 28.09.2009, 00:26 
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Viele Fragen die mit manchmal im Schädel rumschwirren

Let me entertain you...

Wann haben Bundestagswahlen hohe Wahlbeteiligungen?
Nur wenn der Wahlkampf unterhaltsam war? Wenn schönes Wetter ist? Wenn unklar ist wer gewinnt?

Arme Menschheit...

Meinungsfreiheit?
Äußert sich auch durch äußeres...... Ein Onkelz-Shirt wird manchmal auch als Meinungsäußerung gewertet. Lacoste-Shirts, gescheitelte und gegeelte Haare ebenso. Große Autos... Ständig äußern wir unsere Meinung. Je öfter wir Meinungen tauschen, umso mehr Meinungsunterschiede gibt es. Wo sind Grenzen der Meinungsfreiheit? Warum werden Piratenpartei-Mitglieder kritisiert, weil sie der jungen Freiheit ein Interview geben. Ich finds ne Frechheit, dass die linken Medien sich darüber aufregen, sie tun aber auch nur ihre Meinung kund.


Schwarz Gelb hat gewonnen... gut für die SPD?
Ja, die kann sich neu ordnen und stärker werden....

Darf es neben der CDU eine rechtere Partei geben?links davon gibts ja mittlerweile schon 3?? Warum nicht? Wenn sie sich in den Grenzn der Verfassung befindet? (


Wenn Pädophile (nicht gerichtlich!!) verurteilt werden, weil sie Sehnsucht nach kleine Kinder haben... ist das denn nicht rassistisch? Schwule können sich doch auch frei entfalten (soll kein Freifahrtsschein sein, aber ist Pädophilie wirklich eine Perversion sondergleichen!?)!?


Ist Perversion eine von Menschen gemachte Grenze des Zumutbaren( vor allem sich selbst Zumutbaren?)...


Laut Rousseau ist jedes wirtschalftliche Handeln einer illegalen Besitznahme vorausgegangen. Muss es denn gleich eine dieberische sein? Nein. Gibt es denn ncihts mehr zu holen für die, die laut Rousseau nichts erhalten haben? Ja aber nur wenn man Ackerland als einziges Gut betrachtet....


Leben wir im Kapitalismus??? Kann ich mir nicht vorstellen, wenn rund 50 % des Erwirtschafteteten an den Staat abgetreten werden muss und anschließend umverteilt werden... Ist das nicht schon halber Sozialismus??

Wer hat andere Antworten auf die Fragen... oder noch besser... neue Fragen mit fehlenden Antworten....


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BeitragVerfasst: 28.09.2009, 09:38 
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Viele Fragen die mit manchmal im Schädel rumschwirren

Let me entertain you...

Wann haben Bundestagswahlen hohe Wahlbeteiligungen?

Nur wenn der Wahlkampf unterhaltsam war? Wenn schönes Wetter ist? Wenn unklar ist wer gewinnt?

Arme Menschheit...

--- Wenn der Mensch vergessen hat, dass die Freiheit mit ihm geboren ist.

Darf es neben der CDU eine rechtere Partei geben?links davon gibts ja mittlerweile schon 3?? Warum nicht? Wenn sie sich in den Grenzn der Verfassung befindet? (

--- Parteien kommen im Grundgesetz nur in einem einzigen Artikel vor. Art. 21 GG stellt klar, daß Parteien bei der politischen Willensbildung des Volkes mitmirken. Das ist alles. Mehr Rechte stehen Parteien nicht zu, eigentlich.
Man sollte Art. 21 GG genau nehmen: es geht um die Willensbildung des Volkes, nicht um die Willensbildung der Mitglieder der Parlamente, es geht nicht um die Willensbildung der Regierungen. Im Parlament und in der Regierung haben nach dem Grundgesetz Parteien eigentlich nichts verloren.
http://www.readers-edition.de/2009/09/2 ... wahlrecht/

Wenn Pädophile (nicht gerichtlich!!) verurteilt werden, weil sie Sehnsucht nach kleine Kinder haben... ist das denn nicht rassistisch? Schwule können sich doch auch frei entfalten (soll kein Freifahrtsschein sein, aber ist Pädophilie wirklich eine Perversion sondergleichen!?)!?

---Was hat das mit Rasse zu tun ? Ja, weil Kinder einen sondergleichen Schutz geniessen.

Ist Perversion eine von Menschen gemachte Grenze des Zumutbaren( vor allem sich selbst Zumutbaren?)...

--- Gilt das nicht für alles ?

Laut Rousseau ist jedes wirtschalftliche Handeln einer illegalen Besitznahme vorausgegangen. Muss es denn gleich eine dieberische sein? Nein. Gibt es denn ncihts mehr zu holen für die, die laut Rousseau nichts erhalten haben? Ja aber nur wenn man Ackerland als einziges Gut betrachtet....

--- Rousseau hat nicht verstanden was Freiheit ist.

Leben wir im Kapitalismus??? Kann ich mir nicht vorstellen, wenn rund 50 % des Erwirtschafteteten an den Staat abgetreten werden muss und anschließend umverteilt werden... Ist das nicht schon halber Sozialismus??

---Wir leben in der Steinzeit (Hat sich gestern wieder bestätigt)

Wer hat andere Antworten auf die Fragen... oder noch besser... neue Fragen mit fehlenden Antworten....

Ist der Wille frei weil er nicht determiniert ist, oder ist er frei weil er leer ist ?

Wenn der Inhalt des Wortes die Konnotation ist, was ist der Inhalt eines Begriffes ?

Atme ich weil mein Herz schlägt, oder schlägt mein Herz weil ich atme?

Ist Schatten der Grund oder die Folge, der dritten Dimension ?

Was ist eine Idee ?

Gibt es Begriffe die Grund und Folge zugleich sind ?

Gibt es für einen Satz oder ein Axiom oder ein was auch immer man Beweisen kann, mehr als nur einen Beweis und wenn ja, wie viele ?

Quid est veritas?

_________________
Nosce te ipsum et desines ipse esse.


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BeitragVerfasst: 30.09.2009, 14:21 
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Beiträge: 969
Wohnort: cologne
ich hab noch ne interessante frage:

was bewegt uns zum handeln?

oder

welches motiv muss vorliegen, damit wir handeln?
ist handeln abhängig vom intelligenzquotienten des einzelnen?

_________________
Ephesians 5:11 Do not participate in the unfruitful deeds of darkness, but instead even expose them


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BeitragVerfasst: 30.09.2009, 18:50 
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Beiträge: 849
>was bewegt uns zum handeln?

>oder

>welches motiv muss vorliegen, damit wir handeln?
>ist handeln abhängig vom intelligenzquotienten des einzelnen?

Ich kann, weil ich will was ich muss!

„Der Wille wird als Vermögen gedacht, der Vorstellung gewisser Gesetze gemäß sich selbst zum Handeln zu bestimmen.“ Kant

"Weil aber die Verstandeswelt den Grund der Sinnenwelt, mithin auch der Gesetze derselben enthält, also in Ansehung meines Willens unmittelbar gesetzgebend ist, und
also auch als solche gedacht werden muß, so werde ich mich als Intelligenz, obgleich andererseits wie ein Sinnenwelt gehöriges Wesen, dennoch dem Gesetz der ersteren, d.i.
der Vernunft, die in der Idee der Freiheit das Gesetz derselben enthält, und also die Autonomie des Willens unterworfen erkennen, folglich die Gesetze der Verstandeswelt für mich als imperative und die diesem Prinzipien gemäße Handlungn als Pflicht ansehen
müssen." Kant

_________________
Nosce te ipsum et desines ipse esse.


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