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 Betreff des Beitrags: Theorie und Praxis
BeitragVerfasst: 08.12.2009, 00:08 
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@anina333

Ich muss sagen Deine Einstellung liest sich wirklich toll.
Aber ist halt so wie immer, die besten Fußballspieler sitzen mit ihrem Bier in der Hand, vor dem Fernseher.

Eine Situation, die noch nicht eingetreten ist, in diesem Fall Deine Mutterschaft, mit guten Vorsätzen zu bestücken ist zwar löblich, doch auch ein kleines bisschen anmaßend denen Gegenüber, die einen realen Bezug zu real existierenden Kindern haben.

Unter dem Gesichtspunkt ist es mir zwar gegeben, mir an den Kopf zu langen und Dir Deine Meinung zu lassen, doch ich verzichte zugunsten einer hoffentlich lebendigen Diskussion, die sich nicht im Kreis dreht.

Bevor ich Vater geworden bin habe ich auch einige Dinge in meiner Vorstellung anders gedeihen lassen, wie sich die Realität letzten Endes gestaltete.

An dieser Stelle bitte ich nicht um eine Analyse meiner eigenen Kindheitstraumata, welche mich dazu zwingen ein selbst idealisierendes Bild abgeben zu wollen, aber an den Umständen scheitere auch nur ein Mensch zu sein, der sich nicht gegen die DNA und Prägung durchsetzen kann... ;-)

Ehrlich, würdest Du mir Erziehungsratschläge erteilen wollen im realen Leben, also zufällige Begegnung im Zug, im Cafe oder sonst wo, ohne selbst zu wissen wie es ist Kinder zu haben, das Gespräch würde seinen Fokus schnell in eine andere Richtung lenken, oder ich das Weite suchen.

Ich habe Deine Beiträge gelesen. Ich kann wirklich nur anmerken, dass sich das alles erstklassig liest. Doch wie würdest Du reagieren, wenn Deine auf den Ersten Blick ziemlich entspannte Sicht der Dinge, sich plötzlich zu einem Konstrukt entwickeln würde, welches eigentlich komplett durchzogen ist von Zwanghaftigkeit und Kontrollwahn.

Das bemerkst Du am ehesten zum Ersten mal dann, wenn die Grundbedürfnisse, wie z.B. ausreichend Schlaf, wegfallen, da ein kleiner Mensch, den Du sicherlich über alles lieben wirst, Deinen Rhythmus nicht so sehr imitieren kann, wie es manchmal wünschenswert wäre.

(Du studierst Bio, daher wird Dir wohl auch bewusst sein, welche Folgen diverse Kleinigkeiten mit sich bringen können)

Und so kann es passieren dass Du/ich/wer auch immer, etwas weniger Entspannt an die Situation herangehen wirst/werde/wird.

Mir ist aufgefallen das gerade diejenigen, welche sich voller Idealismus in die Elternrolle begeben haben, sich oftmals das kleinste Abweichen von ihrem Weg nicht selbst verzeihen konnten. Daraus wurde Unsicherheit und daraus wiederum eine autoritäre Erziehung... .

Verstehe das bitte nicht als Unterstellung, sondern einfach nur als Information. Ich kenne Dich nicht. Hoffe aber Dein Leben wird Dir die Möglichkeit einräumen, diese Ideale in die Tat umzusetzen und so viel Freude daran zu haben, wie Du es Dir selbst wünscht.

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BeitragVerfasst: 08.12.2009, 01:25 
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anina333: nein, ich habe Deine Einstellung so verstanden, dass Du grundsätzlich Dein Kind über sein Tun und Lassen entscheiden lassen würdest, und wollte darauf hinweisen, dass das zum einen manchmal eine Überforderung für das Kind ist und zum anderen manchmal einfach nicht praktikabel- so war das Beispiel mit dem Zug bitte metaphorisch zu sehen- Interpretationsschwachsinn? ;o) und damit sei das Thema für mich beendet *Tusch*

strandperle: grad mit kleinem Kind würde ich Dir nicht unbedingt empfehlen, Deine Kindheitserlebnisse aufarbeiten zu wollen. Eine Freundin von mir macht grad ne Traumatherapie und hat ziemlich zu kämpfen, bei ihr könnte ich mir nicht vorstellen, dass sie noch Kraft für ein Kind aufbringen könnte. Und so, wie Du Dein Familienleben beschreibst, seh ich da auch keinen unmittelbaren Handlungsbedarf- wie weit Deine Erinnerungen Dich wirklich beeinträchtigen, kannst nur Du selbst wissen, wenn Du es wissen willst ;o) aber falls es mal nicht so läuft, könntest Du auch mit ner Verhaltenstherapie anfangen, die geht nicht so tief rein, sondern konzentriert sich erstmal auf den Ist-Zustand, also man könnte sagen, sie bekämpft nicht die Ursache, aber die Symptome.


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BeitragVerfasst: 08.12.2009, 15:26 
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@xxxx:
:-) Dieses Gedankenspiel ist entstanden, weil ich versucht hab Fragen bzg meiner Meinung halbwegs verständlich zu erklären. Die "Diskussion" hat sich selbstständig entwickelt und war nicht fociert. Für mich wär es anmaßend, wenn ich diese ungefragt jmd reindrücke. Lässt sich jmd allerdings auf nen Austausch ein, sehe ich keinen Grund meine Ansichten zurückzuhalten!
Ich achte schon darauf von mir zu sprechen und nicht für andere...
Woher willst du eigentlich wissen, dass ich keinen realen Bezug zu Kindern habe? Nur, weil es nicht die Eigenen sind?
Außerdem hab ich 2 sehr schwierige, problematische Kinder: meine Eltern;-)
Tatsächlich gehts mir generell vielmehr um zwischenmenschlichen Umgang...das Kinderthema hat sich irgendwie anbietend ergeben
Und ich habe längst eingestanden, es erst genau mit der Elternschaft zu wissen, wenns soweit ist! Bin doch flexibel im lernen;-)
In der Praxis versuche ich mich dem anzunähern, was mir mein Gewissen als Vorgabe gibt. Präzision ist sowieso immer möglich!
Was meine Einstellung an sich betrifft, lass ich mir nicht ihre Realität absprechen. Das fände ich deinerseits anmaßend, kannste aber gern tun!
Was ich für mich weiß, beruht nicht auf Phantasterei oder Angelesenem, ich kenn lebende Exemplare gut genug, die für sich sprechen! es steht aber jedem frei zu glauben was er will...meine Wahrheit bleibt davon unbeeinflusst und lässt sich nur durch meine Wahrnehmung stimmen lassen! Ich muss nicht selbst vom Hochhaus springen, um zu erleben, dass ich als Fleck unten übrigleibe.

Ich bin halt so, dass wenn jmd sehr persönlichen Stuff von sich preisgibt, ich darauf eingehe...ich habe nicht darum gebeten! Wenn allerdings Privates, was ebenso leicht hätte zurückgehalten werden können, massiv in den Kommunikationsraum eingebracht wird, finde ichs eher unangenehm dies kommentarlos schweben zu lassen.

Ich muss dir widersprechen: Die Möglichkeit sich gegen DNA und Prägung durchzusetzten besteht! Die Wahrscheinlichkeit ist war gering, deshalb ist Wandlung auch nicht einfach, doch geht das! Was ist denn Evolution? Gene lassen sich auch innerhalb einer Generation an oder abschalten, je nach Bedingung, Synapsen modifizieren sich, ganze Gehirnstrukturen und Muster können sich ändern!

Deine Anmerkung der Zwanghaftigkeit und des Kontrollwahn müsstest du erläutern...ich vertehes so nicht, finde keinen sachlichen Bezug und müsste interpretieren!
Unser Hirn liefert sowieso uns allen nur Konstrukte..Meinst du, dass gerade mein Wunsch nach Zwanglosigkeit, zwanghaft ist? Und der Wunsch nach Verbundenheit eigentlich ein Bedürfnis ist, das Leben eines Menschen beeinflussend zu lenken, was du Kontrollwahn nennst?
In dem Fall widerspreche ich zwar nicht, sehe es aber aus dem Blickwinkel, dass ich nun mal generell bin der ich bin. Ich zwinge mich somit sowieso jedem dem ich begegne auf, wie jeder andere auch.
Zwanglosigkeit an sich gibt es nicht. Der Zwang ist sogar im Wort inklusiviert...
Noch bin ich nicht soweit mich für meine Existenz zu entschuldigen;-)
Und ja, ich habe gern Einfluss auf Lebewesen! Find ich allerdings auch sinnvoll, denn sonst hätt mein Leben wenig Nutzen!

Ich habe halt die Einstellung, dass generell Schwierigkeiten Herausforderungen im Leben sind, die es zu meistern gilt! Und das Leben soll mir bitte nicht preschen was ich als wünschenswert und angenehm erachte, sondern was ich brauche um ein wenig mehr zu begreifen...und das tut es soweit ziemlich gut.
Natürlich können Kleinigkeiten große Wirkung haben...im konstruktiven wie destruktiven Fall. Dies ist aber kein Grund sich darauf auszuruhen und sich auf Umstände zu berufen.
In uns steckt die natürliche Fähigkeit zu heilen. In Jedem! Wie könnte es sonst zu Phänomenen wie z.B dem Placeboeffekt kommen?

Deine Infos nehm ich gern zur Kenntnis! Ich denk, "Fehler" sind normal, wird es immer geben und kann ich mir daher gut verzeihen. Ich kenn mich allerdings dahingehend, dass ich mir ganz schlecht Fehler vergebe, wenn ich diese wiederhole..wenn ich etwas tue, obwohl ichs doch eigentlich besser weiß...mehr als immer wieder versuchen mein Bestes zu geben kann ich nicht tun...das ist allerdings schon der Anspruch den ich an mich stelle!
Der Weg zeigt sich mir erst, wenn ich ihn gehe...ich weiß nicht was kommt!

Wünsch dir auch gutes Gelingen!

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Ahab (oder auch Ishmael):
"Wenn der Mensch zuschlagen möchte muss er durch die Maske schlagen! (...) Manchmal denke ich, dahinter ist vielleicht nix. Aber das genügt mir"
Melville, Moby Dick


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BeitragVerfasst: 08.12.2009, 15:51 
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@Strandperle:
Siehst du, ich bin da anders! Mich interessiert es, warum ein Mensch nett zu mir ist! Ich kann Gefälligkeiten wenig gebrauchen. Ich mag es nicht wenn Menschen mir zuliebe vorgeben etwas zu sein, oder sich im Glauben befinden es sei gar von mir erwünscht!

Was deine story betrifft, will ich dir deine freie Entscheidung, wann du was wie machst gar nicht in Frage stellen. Ich gebe lediglich meinen Senf dazu!
Ich rege dazu an, jetzige Lebenssituationen und Verhaltensmuster wachsam zu beaobachten und zu reflektieren, nicht unbedingt in der verflossenen Vergangenheit zu rudern..
Erfahrungsgemäß heilt auch der alte Schmerz, wenn aktuelles Geschehen geradegerückt, bzw. geheit wird...selbst wenn oberflächlich betrachtet kein Zusammenhang besteht...
Ich sage dies, weil ich mit dir empfinden kann!
Ich kenne den Schmerz!
Bei uns gings ebenfalls krass zur Sache! Verletzungen waren so normal für mich, dass ich sie nicht mehr als diese empfand..aber meine Eltern verstanden sich schon was einfallen zu lassen, dass mir wieder neuen Schmerz zufügte. Ich habe nicht gemerkt, dass ich Angst habe wenn z.B bei nem Streit auf der Autobahn die Tür aus den Angeln gerissen, getreten wird, Beschimpfung und Eintrichterung nichts zu sein+keine Rechte zu haben waren ne alltägliche Selbstvertändlichkeit. Das es schon früh losging weiß ich auch nur aufgrund Notizen wie: Anni ist süß. Sie machte heute wieder was komisches, sie holte ihren Rucksack und sagte: "Wenn ihr so weiter macht packe ich meine Sachen, geh und suche meine Familie" (da war ich Ende 2)Das war nicht süß! Sie verstehen sich gut darin sich über ernste Dinge lustig zu machen und dementieren was Sache ist. Sie wollen noch heute glauben, dass meine Kindheit doch ok war, schließlich hatte ich ein Dach übern Kopp und gehungert hab ich auch net. Is klar!
Ironischerweise war meine Sehnsucht die Familie zu verlassen gepaart mit dem Pflichtgefühl für diese zuständig zu sein. Ich hab dem Außen in keinster Weise zu verstehen gegeben was Sache ist...ich weiß nicht genau warum..aus Scham vielleicht und weil mich schon allein der Gedanke an die häusliche Situation dermaßen übermannte, dass ich ihn nicht zuließ.
Ich bin dankbar dafür, mit nem recht starken Bewusstsein in die Familie gekommen zu sein. Ich war fähig ne Gegenkonzentration aufzubauen, die mich halbwegs vor den Dauerbombardements schützte. Ich glaubte ihnen nicht!
Allerdings wurde ich mit der Zeit total unsicherer, denn "die Welt" die ich im Vergleich als "wunderbar" empfand+zu der ich aufblickte, predigte ähnliche Überzeugungen in nem anderen Gewand. Das führte bei mir zu dem Umkehrschluss ich sei falsch.
Ich brachte mich in den Zustand der Resignation, Drogensucht, Ohnmachts, Abhängigkeits- und Schuldgefühlen, Säuglingsfreundin tot, meinen liebenswerten Partner nach dem sich so einige Frauen die Finger lecken, schoss ich in den Wind, Kontaktabbruch zu restlichen Menschen.
An diesem Punkt hatt ich alles verloren und es gab nur noch mich, meine Lebenslüge und Selbstmanipulation die ich mir genaustens anschaute. Was dann geschah war damals ein Wunder für mich. Viel möchte ich darüber nicht sagen, nur dass ich seitdem Heimat kenn, tiefe Ruhe verspüre und weiß dass ich nicht allein bin, sondern getragen und begleitet.
Ich hol mir jetzt meine Seelensplitter, meine Energie zurück und vereine.
Die an Schmerz erinnernden Narben bilden nun zusammengefügt ein Gemälde, dass seine eigene Schönheit besitzt.

Vielleicht ist meine jetzt Haltung verständlicher. Ich musste erst angelernte Masken wieder ablegen, um mit meinem Wesen Kontakt zu haben, was ein Kind natürlicherweise mitbringt.
Zum hypothetischen H-Konsum kann ich nur soviel sagen, dass ich hoffentlich fähig und bereit bin, den Prozess tragen zu können, sollte dieser Fall eintreten. Bleibt das ok Zeichen von oben aus, unterlasse ich es.
Was ich dir mit meiner story mitteilen will kannst du für dich selbst beurteilen.

Ich glaube jedenfalls an dich!
Grüßle

Fix you (coldplay)

When you try your best but you don't succeed
When you get what you want but not what you need
When you feel so tired but you can't sleep
Stuck in reverse.

And the tears come streaming down your face
When you lose something you can't replace
When you love someone but it goes to waste
Could it be worse?

Lights will guide you home
And ignite your bones
And I will try to fix you

And high up above earth or down below
When you're too in love to let it go
But if you never try you'll never know
Just what you're worth

Lights will guide you home
And ignite your bones
And I will try to fix you

Tears stream, down your face
When you lose something you cannot replace
Tears stream down your face and I...


Tears stream, down your face
I promise you I will learn from my mistakes
Tears stream down your face and I...


Lights will guide you home
And ignite your bones
And I will try to fix you.

_________________
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BeitragVerfasst: 13.12.2009, 01:58 
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Beiträge: 93
@ anina:

wenn ich ehrlich bin, kann ich dir nicht so ganz folgen:
"Allerdings wurde ich mit der Zeit total unsicherer, denn "die Welt" die ich im Vergleich als "wunderbar" empfand+zu der ich aufblickte, predigte ähnliche Überzeugungen in nem anderen Gewand. Das führte bei mir zu dem Umkehrschluss ich sei falsch."
Was meinst du damit konkret und auch für Leute ohne abgeschlossenes Hochschulstudium verständlich;-)?

Und welches "Wunder" geschah dir dann? Kann mir darunter nichts vorstellen und weiß nicht was du meinst.
Sorry, vielleicht liegts ander Uhrzeit?!


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BeitragVerfasst: 13.12.2009, 12:52 
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anina333 hat geschrieben:
Persönlich finde ich sogar, dass Kinder bitte nicht erzogen werden sollen. DIe ganze Scheisse die uns verbaut hat auch noch der nächsten Generation aufzuoktroieren ist ziemlich dämlich und verhindert bloß den natürlichen Selbstentfaltungsprozess. Ich bin überzeugt, Kinder wissen viel instinktiver, was sie brauchen. Die Erwachsenen können als Ratgeber fungieren, das beste Vorbild abliefern von dem die Kiddies lernen können und der Fels in der Brandung sein.

Das mag als Erwachsener eine schöne Vorstellung sein, aber ein Kind hat nicht die Erfahrung und das Wissen eines Erwachsenen. Natürlich brauchen Kinder ihren freien Raum zur Entfaltung, aber genauso brauchen sie Regeln und Wege, die aufgezeigt werden. Mit einer ausschließlich freien "Erziehung" werden sie Sklaven ihres eigenen Willens. Kinder überlegen nicht nach Konsequenzen, oder was morgen ist. Sie leben im hier und jetzt, nur in dieser Sekunde, und nur das zählt, und nur danach agieren sie.

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KIKA sagt:
Aber was gibt es schöneres, als mit seiner Traumfrau und nem Bier in der Hand in ner Gasse zu stehen, währen 50m vor einem die Polizei per Lautsprecher durchgibt "Bitte unterlassen Sie die Gewalttätigkeiten"


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 16.12.2009, 22:22 
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Naja, es ist nicht wirklich wichtig konkret zu verstehen was ich meine.
Ich weiss nicht obs weiterhilf, grob verunsichte mich z.B das ganze Getue rund um die "Liebe". Empfinde ich als Hohn. Wie passt es zusammen, dass ich nen Menschen nur unter bestimmten Vorraussetzungen "liebe"? Verletzt er bestimmte Regeln, ist diese plötzlich weg, oder wie? Wenn ich einen Menschen liebe, warum freu ich mich dann nicht für ihn, wenn er jmd findet, der ihm anscheind grad mehr zusagt? Ich möchte doch sein Bestes!
Klar ist mein Stolz verletzt und es schmerzt zu wissen, dass ich nicht reiche, um zu füllen was der andere braucht. Dafür kann der andere aber nix!
Man hat in dieser Welt zu funktionieren und entsprechnende Erwartungen zu erfüllen, sei's als Arbeitsmaschiene, als Freund, als Partner ect. Wozu dient mir denn dieses Spiel?
Allzu schnell wird man die Rolle, anstatt diese bloß zu spielen. Mensch reagiert berechen- und kalkulierbar nach Muster und wundert sich dann noch, dass andere daraus Profit schlagen und versuchen Mensch "manipulativ" zu nutzen.
Mich wundert(e) es, warum sich Menschen damit zufrieden geben Schema F zu sein und nichts Großes vom Leben erwarten.
Darauf näher einzugehen würd ein neues Fass aufmachen.
Mir gings mit meiner story mehr darum den Satz "sei was du bist, egal was das ist" zu unterstützen und sich nicht von Dogmen ect verwirren und verfälschen zu lassen.
Ich musste um mich selbst erfahren zu können, aber zurück zum Ursprung, jede angerzogene Schicht zur Seite schieben, die Essenz der Information jeder Schicht herausfiltern.
Allein aufrichtiges Bemühen zur Wahrheit seiner Selbst zu gelangen, reicht, damit sich dir dein Wesen zeigt. Es passiert was! Energiebrand. Ich hab den Prozess unbewusst durchschritten, deshalb war ich so erstaunt über das was geschah...ich erzähl darüber keine Details...dies war allein für mich bestimmt und ist sowieso für jeden anders.
Die Welt ist zwar irgendwie diesselbe und doch ist alles anders wie zuvor. Hmmm vorher empfand ich mich eher als Körper, der Bewusstsein hat und nun nehm ich mich als Bewusstsein wahr, das ein klein bisschen Körper hat. Die Wertigkeit zwischen Gut, Schlecht, Richtig, Falsch löst sich auch auf. Ich kann nichts Schlechtes mehr sehen, nur gut und weniger gut. Ich brauchte es halt ein wenig heftiger und schmerzhafter, da ich extrem leidensfähig bin, bis ich von der sturen Vorstellung meiner Selbst abließ.
Alles dient der Entwicklung und das Leben hat immer recht :-)
Auf jeden Fall ist solche Erfahrung kein "Wunder", ich bin weder Einzelfall noch wird sie irgendeinem Menschen verwehrt. Die Schleuse ist in diesen Zeiten jedenfalls offen! Es liegt am Einzelnen ob er am Altem festhält, oder offen ist für Neues, bereit sich zu verändern und mal das Ganze einheitlich betrachtet.

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 16.12.2009, 22:24 
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@amaya:
Das Leben spielt sich doch genau da ab...im hier und jetzt, in der Sekunde! Wir sollen werden wie die Kinder :-)

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 Betreff des Beitrags: @anina4444(jetzt sind wir quitt;-)
BeitragVerfasst: 18.12.2009, 04:55 
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Ich finde Deine Einstellung sehr beachtenswert, was den "Liebesentzug" für die gelebte Freiheit angeht.

Seit geraumer Zeit frage ich mich nämlich, ob es denn eine Formel gibt, welche die Gewichtigkeit einer Partei festlegen könnte. Im Bezug auf "die Freiheit des einen endet dort, wo sie die Freiheit des anderen einschränkt".

Eine Beziehung zu einem Menschen, gleichgültig welchen Alters, entwickelt immer eine Dynamik. Diese Dynamik ist mit Sicherheit an Faktoren wie "Erwartungen" und "Bereitschaft zu Geben" gekoppelt.

Ich meine, meine Bereitschaft zu Geben wächst und schrumpft proportional mit den erbrachten "Leistungen" des Mitspielers. Sicherlich habe ich die Wahl ob ich bei eintreffender Enttäuschung auf das falsche Pferd gesetzt haben will, oder ob ich in mir ein Verständnis für Prozesse entwickle die außerhalb meiner angelernten und selbst ausgeübten Verhaltensweisen statt finden. Doch in der Summe ändert das nichts.

Bedingungslosigkeit ist dieses Paradoxon.
"Ich liebe Dich nur, bzw. kann Deine Liebe nur dann erwidern/als wohltuend empfinden, wenn sie bedingungslos ist", (!!!).

Klar beschreibt das "Verliebt sein" einen Zustand der gegenwärtig ist, also ohne Erwartungshaltung. Und dieser Zustand animiert im allgemeinen dazu, Verhaltensweisen zu ändern oder zumindest die Zuneigung, die erwünscht ist, in irgendeiner Form als gerechtfertigt erscheinen zu lassen. Wobei das gerade dann noch möglich ist, wenn die "Rosa-Brille" aufgesetzt ist.

Liebe selbst ist für mich zwar auch möglich jemanden gegenüber zu empfinden, der nicht meiner Hoffnung Tribut zollt, doch schlummert in ihr eben der "Soll-Zustand".
Denn ich weiß darüber Bescheid, welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen, damit ich mir meine erwünschte Zuneigung nicht an anderen Adressen abhole.

Gut, jetzt sind wir zu dem Punkt gekommen, den Du wohl gemeint hast. Also das Akzeptieren der wohltuenden optionalen Umgebung.

Wir Menschen erwarten von unseren Zeitgenossen meistens das, was für uns selbstverständlich ist. Dazu zählt eben auch die Akzeptanz unserer kleinen Unzulänglichkeiten, denen wir uns häufig gar nicht mehr bewusst sind.
Sicher, wenn wir Liebe mit dem Gedanken kreuzen, etwas Übermenschliches zu beseelen und "unreine" Faktoren wie den eigenen Vorteil subtrahieren, dann sind wir mit Sicherheit auf dem richtigen Weg in das präsente Jahrtausend.

Doch denke ich auch, das Liebe vom Herzen her kommen sollte, und einfach als Gefühl seine eigene Wahrheit spricht, die allen menschlichen Erklärungen standhält.
___

Wir können uns bei Belieben in den oberen Abschnitt vertiefen, doch möchte ich zunächst einmal dem Begriff: "Harmonie" seine Selbstlosigkeit rauben...

Wenn ich meinen Partner betrüge bzw. mir etwas wohltuendes gönne, ihn belüge bzw. eine unschöne Wahrheit an ihm vorbei lenke, um mich glücklich zu machen, da ich ihm dann besser gelaunt gegenüberstehe, dann was???

Ist es wirklich die Pflicht des Anderen, wenn er behauptet, dass er mich liebt, immer und zu jeder Zeit dies zu tun, obgleich ich keine Rücksicht auf seine Empfindungen nehme.

Oder muss ich mich zu jeder Zeit an dem Maßstab meines Partners/Mitspielers messen?

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BeitragVerfasst: 20.12.2009, 06:30 
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anina333: gerade wenn es um Kinder geht, finde ich es ziemlich verantwortungslos, ausschließlich im Hier und Jetzt zu leben. Und: ist Dir nicht auch schonmal der Gedanke gekommen, dass Regeln und Grenzen etwas sind, woran Kinder auch wachsen können? Wenn Du Deinem Kind vorbehaltlos alles erlaubst, es in keiner Weise maßregelst und es ständig seine eigenen Entscheidungen treffen lässt, wie soll es dann lernen zu argumentieren und sich auch mal was zu erkämpfen?

Und mal ne andere Frage: was ist denn die "Wahrheit Deiner selbst", die Du gefunden hast? Ist das nicht nur ein zwar anderes, nichtsdestotrotz aber genauso stures Selbstbild wie das, was Du abgelegt hast? Sicher, es beruht auf anderen Vorstellungen, Gedanken und Erfahrungen- aber woher kommen denn die? Wie entziehst Du Dich denn dem Einfluss Deiner Umwelt, um Dein Selbstbild zu konstruieren?


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BeitragVerfasst: 20.12.2009, 16:07 
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chaoszora: will mich nicht wiederholen. Das Leben zeigt wie es ist Grenzen und Regeln per se auf. Ich hab nnie behauptet Grenzen und Regeln seien schlecht.
Zum Hier und Jetzt: Brauchst keine Angst haben, dass du zu oft lebst. es kommt ohnehin selten vor

Zum Anderen: Wahrheit beruht eben nicht auf Vorstellung etc. Sie ist unmittelbar, direkt und pur und ist jenseits der Gedankenwelt. Der Gedanke ist viel zu klein, langsam um den Gehalt ansatzweise zu fassen. Das Ich des Egos unterscheidet sich von dem der höheren Instanz. Das niedere scheitert darin sich das Höhere einzuverleiben...es kann nur umgekehrt funktionieren. Der Verstand weigert sich vieles anzunehmen was außerhalb seiner Logik wahrgenommen wird..er kommt nicht hinterher. Er versucht sich die Botschaft so zurechtzulegen, dass er es glauben kann. D.h er fängt mit interpretieren an und schafft Konstrukte.
Aber die wahrhaftige Information ist an sich rein.
Der Verstand will nicht glauben, dass er in vielern Bereichen einfach überflüssig ist. Er tut sich schwer damit, seine Herrschaft abzutreten, selbst wenn er überfordert ist.

Ich entziehe mich nicht meiner Umwelt! Alles ist hinsichtlich der Entwicklung nutzbar! Außerdem dient mir die Umwelt als Spiegel! Ich meide wie viele andere auch, bloß das, womit ich wenig anfangen kann.

xxx: irgendwann antworte ich noch;-)

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BeitragVerfasst: 23.12.2009, 23:27 
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anina333: also schaltest Du Deinen Verstand aus, um zur Wahrheit zu finden? Wie machst Du das denn?


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BeitragVerfasst: 27.12.2009, 14:22 
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Eigentlich mache ich nix...es passiert einfach...was ich "machen" soll, ist es zulassen, geschehen lassen und mich dem hingeben. Krass gesagt ist es ein sich "benutzen" lassen..ich bin noch zu sehr Kontrollfreakt (wie xxxauch schön erkennt;-))weiß gern vorher, was passiert und bin gern kopfig. Das ist hier hinderlich. Hingabe fällt mir schwer. Vollständig lasse ich mich noch nicht benutzen, d.h kann ich mich nicht vollstängig fallen lassen..vielleicht fehlendes Vertrauen oder so..
Der Verstand is schon da, nur mehr im Hintergrund...die meisten Gedanken werden unmittelbar im Ansatz eingefroren...ich weiß zwar, was ich im Grunde (gedanklich)sagen möchte, doch dazu kommt es nicht. Is auch beim Sprechen manchmal so...vieles bleibt im wahrsten Sinne im Halse stecken, als hätt ich die Sprache verloren..innehalten...dann sprudelt es wieder allerdings anders als gedacht
Was ich mitbekomme ist, dass Gedanken Realitäten schaffen. Das, worauf ich mich konzentriere, meine volle Aufmerksamkeit ist, passiert unmittelbar in meiner Welt. Es wird wohl auch bei anderen der Fall sein, z.B. die Autogenes Training machen wenden Gedankenkraft an und Effekte sind wissenschaftlich bestätigt. Das ist ziemlich geil! Man muss nur wissen, was man will, seine KOnzentration darauf legen und es wird Wirklichkeit!Früher oder Später oder nie, je nach Konzentationskraft/Fähigkeit und Wille. Der gesetzte Impuls kann bei aufgebrachter gegenteiliger Konzentration wieder vernichtet werden.
Das ist ein geniales Gesetz, was so ziemlich alles beeinhaltet: Energie fließ Richtung Konzentration/Aufmerksamkeit.
z.B ich steh frierend im Schnee...da ich weiß wie's geht, konzentriere ich mich auf Hitze..ich schwitze, werd abgelenkt, kurz darauf frier ich wieder. Das Diffiziele ist, Konzentrationen gleichzeitig aufrecht zu halten, quasi in mehreren Dimensionen gleichzeitig präsent sein, auch wenn man gedanklich nur bei einer Sache ist.
Zu deiner Frage:
Am Besten du beobachtest, bei was du dich voll fallen lassen kannst...Sport, Tanz, Musik, Lesen usw-in dem Moment wo du voll und ganz da bist, verliert der Verstand seine Herrschaft. manche meditieren bewusst, um aus der Dominanz des Verstandes zu kommen. Eigentlich wird in der Meditation "nur" wahrgenommen was ist..eine Schulung der Achtsamkeit und Konzentration..heißt, ist immer und überall möglich.
Was du aber tun kannst, ist z.B den Sender dahin zu wechseln, dahingehend was du willst, täglich darauf "meditieren", (Stell dir bildlich vor, höre, schmecke, fühle, riche, was du willst, mal ein Bild dazu, schreibe was, stells pantomimisch da, tue so als ob usw) bis du merkst, dass die Energie in deinem Leben anfängt zu wirken. Dann haste zur Konzentrationsübung gleich nen gewünschten Effekt.
Sag mal Bescheid obs klappt.

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 01.01.2010, 19:59 
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Registriert: 01.09.2008, 02:55
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ok, jetzt verstehe ich besser was Du sagen wolltest. Autogenes Training mache ich seit ner Zeit, gehört aber ne gewisse Übung dazu- allerdings ist es dann wirklich sehr hilfreich.
Wo ich immer noch nicht mit klarkomme, ist Dein Satz "Die wahrhaftige Information an sich ist rein", denn jede Information, die Du wahrnimmst, wird durch Dein Gehirn gefiltert. Wahrnehmung ist subjektiv, meiner Meinung nach gibt es da keine einzig gültige objektive Wahrheit, sondern höchstens einen Konsens.
Das, was Du meinst, ist vielleicht, dass man sich selbst mithilfe von Meditation oder ähnlichem "näher kommt", indem man lernt, sich selbst, also die eigenen Gedanken und Reaktionen, besser zu verstehen und sich seiner selbst besser bewusst zu sein. So würde ich das verstehen...?


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 Betreff des Beitrags: Gender Mainstreaming
BeitragVerfasst: 17.01.2010, 15:05 
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Registriert: 08.04.2007, 11:16
Beiträge: 849
Gender Mainstreaming

Also jetzt müssten selbst die Toten wach werden, ich meine ich selbst bin philosophisch gesehen dafür, die Mitte anzustreben, jedoch ist es doch eine Verennerei, bei diesem Streben die Seiten zu verleugnen. Das ist jedesmal das gleiche, immer ins Extrem.
Bald, ihr werdet es sehen, gibt es nur noch gerade Straßen.

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Nosce te ipsum et desines ipse esse.


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