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Die Rolle der Frau in der heutigen Zeit
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Seite 3 von 8

Autor:  Christoph [ 03.01.2008, 12:21 ]
Betreff des Beitrags: 

too_busy hat geschrieben:
Babba hat geschrieben:
Ich sehe es zur Zeit bei meiner Schwägerin:
Drei Töchter, zweiter Ehemann, er Berufssoldat(also nicht wirklich kleinverdiener), sie teilzeit als altenpfegerin unterwegs. Die Große ist im Sommer 14 geworden, säuft,raucht usw.
Von meiner Schwägerin kommt dann: "Hab halt keine Zeit mich um die drei zu kümmern, muss ja arbeiten." Statt mit den Kindern zu reden und für sie da zu sein hagelt es Verbote nur weil keine Zeit ist um zu helfen.
Das schlimme ist auch das sie in Bayern wohnen, der rest der Familie aber in Schleswig-Holstein. Somit kann nicht mal die Omi helfen.


Ab nem gewissen Alter bauen Kinder u.U. eben nun mal Scheiße. Das hat auch was mit äusseren Einflüssen zu tun.
In dem Alter bin ich größtenteils nachts gar nicht mehr heim gekommen, weil ich mich mit ner Flascher Wodka und "Freunden" irgendwo in der Weltgeschichte rumgetrieben habe.

Meine Eltern waren den ganzen Tag arbeiten, klar hab ich das ausgenutzt - aber ich hab auch soviele Werte mit auf den Weg gegeben bekommen, dass ich sehr genau wusste, was falsch ist und was nicht.
Ich hatte genug Selbstbewußstein um mich nicht innerhalb einer Gruppe zu etwas verleiten zu lassen, was ich nicht wollte.

Ob diese Phase vorbeigeht und glimpflich abläuft oder ob das "Kind" dann abrutscht oder nicht hat also, meiner Meinung nach, was mit einer vernünftigen Erziehung zu tun und nicht damit ob man nun den ganzen Tag um das Kind dupdidupp macht oder nicht.

.. und die Aussage "Ich hab ja keine Zeit, ich muss ja arbeiten" ist nur eine ziemlich faule Ausrede, um zu vertuschen, welche Fehler man wirklich gemacht hat.


Wollte gestern auch noch was zu der Geschichte mit der Schwägerin schreiben, hab es dann auf heute Morgen verschoben weil es mir zu spät war. Jetzt bist du mir zuvorgekommen ;-)

Wenn man mit 14 raucht und säuft heißt das noch lange nicht, dass man schlecht erzogen ist. Bei mir inner Klasse trinken glaube ich alle, rauchen tun auch alle, die einen Zigaretten, die anderen Shisha (Wasserpfeife, für die, denen Shisha nichts sagt). Ich auch. Aber was hat das mit Erziehung zu tun? Man hat mit 14 nun mal kein Bock mehr sich an alles zu halten, was andere sagen. Im Verbotenen liegt der Reiz ;-)

Autor:  too_busy [ 03.01.2008, 12:46 ]
Betreff des Beitrags: 

Christoph hat geschrieben:

Wenn man mit 14 raucht und säuft heißt das noch lange nicht, dass man schlecht erzogen ist.


richtig. deshalb schrieb ich ja auch:

too_busy hat geschrieben:
[...]
Ob diese Phase vorbeigeht und glimpflich abläuft oder ob das "Kind" dann abrutscht oder nicht hat also, meiner Meinung nach, was mit einer vernünftigen Erziehung zu tun und nicht damit ob man nun den ganzen Tag um das Kind dupdidupp macht oder nicht. [...]

Autor:  Lemmi [ 03.01.2008, 14:28 ]
Betreff des Beitrags: 

" .....Früher lief es weil sich die Frau da um ihre Aufgaben gekümmert hat...."

;-) "weil frau sich um ihre aufgaben gekümmert hat" ....??? ..... ach, ganz vergessen, frauen gehören ja hintern herd und sind verantwortlich für kindererziehung


"Feministen sind keine Männer, sie haben Angst davor der Frau zu sagen was sie zu tun hat."

hmm, auch wenn ich mich nicht als feminist ansehe, versuche ich weder mann noch frau zu sagen, was sie zu tun haben, allerdings NICHT, weil ich angst vor deren reaktion habe, sondern weil jeder für sich selber entscheiden sollte, was er wie handhabt.
oder siehst du auch frauen als niedere geschöpfe an, denen man sagen muss, wo's lang geht? was sollte denn deiner meinung nach mit den frauen passieren, die sich nicht an das gott-gleiche wort des werten gatten halten? steinigung? "waaaas, du undankbare stellst MEIN WORT in frage?!" ....

"Gibt es hier auch einen Mann der das ganze ähnlich sieht wie ich?"

ich würde mich freuen, wenn sich meine "partnerin" um die sachen kümmern würde, die ich zeitlich selber nicht auf die reihe bekomme. (oder sie mir arbeit abnimmt, damit mehr zeit für uns bleibt)
und wenn sie dabei auch noch zeit und lust findet sich intensiv um mich zu kümmern .... wow! .... dann heb ich ihr dafür die welt aus den angeln und stell sie auf den kopf ;-)
aber ich würde nie wollen, dass sie das alles nur tut, weil es ja "früher schon so lief" oder ich ihr gesagt habe, wie sie sich verhalten soll! das ist und bleibt allein ihre entscheidung, ....

Autor:  ania [ 03.01.2008, 15:58 ]
Betreff des Beitrags: 

Christoph:
" Man hat mit 14 nun mal kein Bock mehr sich an alles zu halten, was andere sagen. Im Verbotenen liegt der Reiz ;-) "


jajaa...die pupertät.eine völlig normale rebellion + abnabelung.
"im verbotenen liegt der reiz", da haste recht !
deshalb hab ich meiner lütten (nächsten monat wird sie 18 j.) auch nie etwas verboten,oder sie für irgendwelche verfehlungen bestraft.
bestraft hat sie sich selbst,weil sie ja dann die konsequenzen ihres (falschen) tun's tragen musste.
....wenn sie z.b. nicht schlafen wollte + die halbe nacht rumgealbert hat,+ sie morgens dann völlig fertig zur schule gehn musste.
ich hab ihr nur den tipp gegeben,dass es eigendlich besser für sie wäre bald schlafen zu gehen.habe nix befohlen.
sie hat daraus gelernt + geht seit vielen jahren freiwillig rechtzeitig schlafen.

hab sie,als sie 12 j. alt war,diese kleinen alkopops,die gerade vollkommen "in" waren + von den kleinen teenies heiss begehrt wurden,ruhig probieren lassen.
als ich eines tages vom einkaufen zurück kam,hörte ich meine tochter zu ihren freundinnen sagen: "ach was,ihr braucht nix verstecken,das ist doch nur meine mutter !"
hab sogar mit ihr,ihrer etwa gleichaltrigen cousine + der nachbarstochter zusammen am tisch gesessen + mit ihnen angestossen.
es schmeckte ihnen nicht wirklich + sie fingen an mir zum thema alkohol (grad zur alkoholvergiftung) fragen zu stellen.
sie wollten ganz genau wissen,ab wann es denn gefährlich wird + wie man sich dann fühlt.
ich konnte natürlich aus einem reichen (abschreckenden) erfahrungschatz erzählen (ich hatte keine eltern + habe mich täglich als teenie dicht gesoffen).
das ende vom lied war,dass ich die buddeln alle leertrinken musste,weil sie auf einmal sehr vorsichtig wurden :o).

meine tochter trinkt weder alkohol,noch raucht, oder nimmt sie drogen.
sie hat rebelliert ! sie ist wesendlich vernünftiger + spiessiger als ich.
vor allem ist sie aber sehr selbstständig,auch im denken natürlich.
sind die eltern spiessig,wird dass kind eventuell ein punker,oder proll-rocker.
sind die eltern punks,wird aus dem kind z.b. ein........ pop-star-sänger.

(puuh...war 2x mit ihr zu diesen pop-stars-castings.
interessant war,wie wir beobachten konnten,dass fast alles,was dann später im fernsehen gezeigt wurde,gestellte szenen waren + die kids wurden dafür,bei glühender hitze,zum teil richtig durch die gegend gescheucht.war ziemlich peinlich.)

Autor:  Christoph [ 03.01.2008, 18:44 ]
Betreff des Beitrags: 

@too_busy: Sorry, falls das nicht so rüberkam, aber ich wollte dir zustimmen! ;-)

@ania: geile geschichte. das am ende stimmt wohl so, kinder wollen nie wie ihre eltern werden ;-) naja, meine eltern erlauben mir alkohol in geringen mengen. hin und wieder trinke ich auch zuhause mit meiner mutter 'n bier, aber im normalfalle bin ich abends dann bei freunden. richtig bezecht bin ich danach nicht, da ich nur "geringe mengen" getrunken habe - aber die definition von "geringe mengen" ist doch recht differenziert zu sehen ;-) bei meiner mutter heißt das zwei flaschen, bei mir eben etwas mehr. aber grade beim alkohol denke ich kommt es nicht auf die menge, sondern auf die wirkung an. das meine eltern nicht wollen, dass ich völlig dune abends nach hause kommen kann ich verstehen, nach gesetz dürfte ich ja noch nichtmal bier trinken.

um nochmal zum thema was zu sagen:

ich sehe das genau so wie lemmi. sie sollte selber wissen, was sie will, sie sollte es sich aber nicht vorschreiben lassen.

Autor:  ania [ 03.01.2008, 19:51 ]
Betreff des Beitrags: 

das ist doch okay von deiner mutter christoph.
der umgang mit alkohol muss gelernt werden.du bist ja auch bald alleine für dich zuständig + darfst/musst selbst entscheidungen treffen,die du dann,im schlechtesten fall,auch selbst ausbaden musst.

Autor:  DO_05 [ 03.01.2008, 20:04 ]
Betreff des Beitrags: 

Babba hat geschrieben:
DO_05 hat geschrieben:
Ich kenne aber auch Frauen die sich um ihr Kind kümmern und Karriere machen, bekomemn beides unter einen Hut!


Ich weiß nicht wie alt die Kinder sind, aber ich sag jetzt mal 5 Jahre(nur als Beispiel): Farg die doch bitte mal in 20Jahren(also wenn sie erwachsen sind, damit sie es objektiv einschätzen können) ob ihre Mutter genug für sie da war.

Und an too_busy: Mach dir mal keinen Kopp, ich werd schon Arbeit finden wenn es soweit ist;-)
Und nen Pool brauch ich nicht, hab die Ostsee vor der Tür. Meine "Villa" hat auch "nur" 120qm ;-)

So, genug der Zwinker-Smileys, mal ne Frage:

Gibt es hier auch einen Mann der das ganze ähnlich sieht wie ich?Oder sogar eine Frau?

An den Rest:
Wieso heißt für euch denn "Zu Hause bleiben und ums Kind kümmern" gleich Abhängigkeit der Frau vom Mann?

Und noch eine zum Spekulieren:
Denkt ihr der W(oder einer der anderen Onkelz) ist Feminist? ;-)
Wie gesagt, natürlich nur rein spekulativ und nur zum Spaß.


Soweit ich weiß sind die Kids 3 und 4 Jahre und wenn ich zu besuch bin, sehe ich eine absolut Intakte Familie!!!!

Autor:  Lemmi [ 04.01.2008, 14:35 ]
Betreff des Beitrags: 

babba:
"Farg die doch bitte mal in 20Jahren(also wenn sie erwachsen sind, damit sie es objektiv einschätzen können) ob ihre Mutter genug für sie da war. "

ich glaube, du meinst nicht in 20 jahren, sondern wenn sie auf dem sterbebett liegen, oder?! kann ja auch sein, dass sich erst im hohen alter rausstellt, dass sie ne psychose aus ihrer frühen kindheit mit sich tragen, weil ihre mama sooooo früh arbeiten gegangen ist ...
;-))

Autor:  ania [ 04.01.2008, 14:46 ]
Betreff des Beitrags: 

äähmm.....ne neurose meinst du wohl :o/
...*flitz weg*....

Autor:  ania [ 04.01.2008, 15:19 ]
Betreff des Beitrags: 

zum thema aber noch:

wenn man sich einer rolle fügt,von dieser zu überzeugt ist,oder sich in eine rolle drängen lässt,dann ist man spätestens dann aufgeschmissen + steht doof da,wenn man dieser rolle,aus irgendwelchen gründen (z.b. krankheit,oder ein unfall),nicht mehr gerecht werden kann.
also immer schön alles offen lassen + flexibel sein/bleiben.

Autor:  Lemmi [ 04.01.2008, 15:37 ]
Betreff des Beitrags: 

ania hat geschrieben:
äähmm.....ne neurose meinst du wohl :o/
...*flitz weg*....


;-)
eine schwere psychische "verhaltensstörung", die aus einer vermurksten kindheit stammt, ob diese psychotisch oder neurotisch ausfällt, sei mal dahin gestellt und ist auch nicht unbedingt klar differenzierbar, oder?

Autor:  ania [ 04.01.2008, 15:52 ]
Betreff des Beitrags: 

um darüber zu reden,müssten wir jetzt in den tread "meine krankheit" umziehen,aber..................es ist wochenende !!! tschüüüüss.

Autor:  amaya [ 05.01.2008, 06:06 ]
Betreff des Beitrags: 

also irgendwie, siehst du das etwas engstirnig, babba

erstmal ist es nicht die pflicht der mutter sich um das kind zu kümmern, sondern die pflicht beider elternteile. wir können zwar die kinder bekommen, aber der mann trägt wohl den entscheidenden teil dazu bei, das es überhaupt dazu kommt.

natürlich wird erwartet das man schnell wieder in den beruf zurückkehrt, aber das ist doch eher eine erwartungshaltung der frau, und nicht des zukünftigen arbeitgebers oder des umfelds.
frauen genießen die gleiche ausbildung wie männer, und müssen doch mehr leisten um die gleiche anerkennung zu erhalten. vor einem kind, steht meist eine ausbildung und eine arbeit. dies wird durch eine schwangerschaft unterbrochen. natürlich will man als frau (meist) so schnell wie möglich wieder in den job zurück. weißt du auch warum?
weil sonst die ganze arbeit umsonst war, und man den anschluss nicht mehr findet. bei längerem warten bleiben halt nur noch putzjobs. hast du soviel gelernt und gearbeitet um am ende, zwar mit kind, aber auch mit nem unterbezahlten, unterqualifizierten job dazustehen?

und das argument mit der tagesmutter versteh ich nicht. eine tagesmutter ist günstiger als ein kindergarten. dein kind hat dort kinder zum spielen, um nicht zu sagen, es ist alles genauso kindgerecht, wie im kindergarten, nur kleiner. tagesmütter haben referenzen und sind oft über jugendamt zu bekommen, damit man nicht an "falsche" gerät. sie nimmt dein kind auch wenns krank ist, einige auch nachts, wenn ihr mal was alleine machen möchtet..
es gibt soviele gründe eine tagesmutter vorzuziehen. deine aussage verstehe ich wirklich nicht..

arbeiten und kinder schließt sich doch nicht aus.
es ist nicht schlecht, wenn man nicht immer sofort für das kind da ist. kein problem ist so groß das es nicht 2 stunden warten kann. dein kind lernt auch auf sich selbst zu vertrauen und seine eigenen kräfte einzuschätzen, wenn mama nicht gleich um die ecke springt, weil grad ein furz querhängt ;)
wenn du zeit mit deinem kind verbringst, kommt es nicht auf die quantität an, sondern auf die qualität. dein kind wird viel zufriedener sein, wenn es die zeit mit euch beiden sinnvoll nutzt, anstelle eines dauerhaften, eintönigen da-seins...

und die frau am herd, puh, also wenn ich da stehe.... ne dat wollt ihr nich essen :D

Autor:  Babba [ 07.01.2008, 10:20 ]
Betreff des Beitrags: 

Hab vor der Schwangerschaft bei Burger King gearbeitet.
Eine Kollegin hat etwa ein Jahr vor mir auch ein Kind bekommen.
Sie hat drei Monate nach der Geburt wieder gearbeitet, für 6,89? Brutto die Stunde. Die Tagesmutter hat 5? gekostet.
Je nee, ist klar.

Autor:  DO_05 [ 07.01.2008, 10:53 ]
Betreff des Beitrags: 

ich finde das alles möglich ist, wenn man nur will. Jede Frau entscheidet selber. In einer Beziehung kann man sich absprechen und wenn die Frau alleine ist, ok, dann schafft sie das auch!

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