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BeitragVerfasst: 25.08.2008, 12:44 
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hm, hört sich ja nicht schlecht an ....

also, wenn ich das alles richtig verstanden hab, kommt dein pferd nach dem frühstück mit 5 anderen pferden auf die koppel bis du vorbei kommst und es pflegst und reitest (alles, sofern das wetter es zulässt) und erst abends zurück in die box, zum schlafen sozusagen?! ausserdem wird ausgiebig auf hygiene und ernährung geachtet?! oder läuft das alles stundenweise, speziell der aufenthalt auf der koppel mit den artgenossen, was weiss ich, von 8h-9h gruppe 1, von 9h-10h gruppe 2, ...gruppe 3, ... gruppe 4, ...? wenn es gruppen-/stundenweise laufen sollte, wieviele gruppen habt ihr denn? wer kümmert sich um den ganzen tagesablauf? wie läuft das, wenn du mal in urlaub fahren solltest oder krank wirst?
ist diese art der pferdehaltung "normal" so, oder schon häufig aber noch nicht normal oder bist du / seid ihr da eher eine ausnahme?

"eathlings" gibt nen guten einblick hinter die kulissen unserer konsum-gesellschaft, der zwar bei weitem nicht alles umfasst, aber schonmal das grundlegende aufdeckt.
ist sehr "direkt" der film und daher nicht leicht zu verdauen ....


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BeitragVerfasst: 25.08.2008, 13:45 
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Lemmi hat Folgendes geschrieben:
hm, hört sich ja nicht schlecht an ....

Ja er kommt zusammen mit 4 anderen (insgesamt 5 Pferde) auf die Koppel. Da es mehrere Koppeln gib hat bei uns jede Gruppe seine eigenen Koppeln. Wir sind die größte Gruppe im Stall. Mit denen ist er dann den ganzen Tag zusammen. Inklusiv seiner persönlichen Freundin ;-)
Wir haben 7 Gruppen. Genau Abend kommt er zum Abendessen und ?schlafen? in die Box (außer im Sommer da geht?s Nachts wieder raus).
Schlafen tun die nicht so viel. In meiner Gruppe sind wir 4 Pferdebesitzer wenn jemand ausfällt übernimmt der Rest der Truppe klappt bisher ganz gut. Ja ist viel arbeit fahre ab und an 2 mal am Tag in den Stall (waren auch schon 3 mal) ist es mir aber wert!!!
Ja ich achte sehr viel auf Sauberkeit und die Ernährung meines Pferdes des weiteren kommt regelmäßig der Tierarzt zum impfen, entwurmen die Zähne werden einmal im Jahr kontrolliert und wenn nötig gerichtet. Des weiteren kommt regelmäßig der Hufschmied.
Mein Pferd ist zusätzlich in Gesundheitskontrolle bei einer THP (Tierheilpraktikerin) ist sogar schon Akupunktier worden ;-)
Ich noch nicht in meinem bisherigen leben. Und ja das ganze ist ein großer Zeit und Geldfaktor (Nebenjob läst Grüßen) bereue es aber keinen Tag. Urlaub??? Was ist das ;-) Am liebsten im Stall. Krank??? Wenn möglich nicht hatte dieses Jahr erst 2 Tage mehr kann ich mir nicht leisten.
Aber wenn ist gesorgt. Füttern tun die Stallbesitzer: Morgens mistet mir jemand anders für Geld. Auf die Koppel führen und rein holen wechseln wir uns sowieso immer ab.
Diese Pferdehaltung ist noch nicht ?normal? aber die Menschen / Reiter beginnen umzudenken. Es wird immer mehr in unserer Region praktiziert wobei eine 24 Stunden Koppel Haltung in einer angemessenen Gruppengröße schon mein Traum wäre. Natürlich dann mit Unterstand zum Schutz gegen Sonne, Regen und Steckviechern. Gibt es leider nicht in angemessenen Entfernung. Bei uns ist das Land zu teurer und wertvoll um es als Grünland zu bewirtschaften. Und man darf den Zeitaufwand dahinter nicht unterschätzen und viele sind nicht bereit den einzusetzen sonder wollen kommen aufs Pferd steigen und reiten und nicht erst ein Schlammverschmiertes Etwas eine Stunde putzen müssen damit man überhaupt mal einen Sattel drauf legen kann ;-)
Wenn man Pech hat und die Kruste ist auch noch nass kann man es gleich vergessen das bekommt man gar nicht ab! Somit Reitfreier Tag ;-)
Leider gibt es noch viel zu viel von den ganz schlechten Beispielen :-(


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BeitragVerfasst: 25.08.2008, 14:16 
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was für ein gelungener übergang ;-)

thema reiten!
wer reitet, wie oft, wo lang? wie schwer darf man sein, um sich auf ein pferd setzen zu können und/oder gesetzlich zu dürfen? was wird wie pferden beigebracht (vergl. kommandos bei zb. hunden)? sind pferde mittlerweile soweit domestiziert, dass man sich von anfang an auf sie setzen kann, oder muss man ihnen "das reiten" bzw. geritten werden beibringen (wenn ja, wie)? ab welchem alter (des pferdes) darf man es reiten?


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BeitragVerfasst: 26.08.2008, 08:20 
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Lemmi hat Folgendes geschrieben:
wie schwer darf man sein, um sich auf ein pferd setzen zu können und/oder gesetzlich zu dürfen?

Fangen wir mal mit dieser Frage an.
Da gibt es kein Gesetzt dafür wie schwer man sein darf. Nach dem Gesetz ist ein Pferd eine Sache nicht mal ein Lebewesen.
Das vorab nur ist es so das genaugenommen ein Pferderücken gar nicht so gebaut ist jemanden zu tragen. Somit ist das ganze so das man diese Muskulatur aufbauen muss und gesund erhalten um zu reiten. Somit ist die Frage gleich mitbeantwortet wie oft kann man reiten. Je besser das Pferd an den Rückenmuskeln aufgebaut ist um so länger und öfter kann man reiten.
Ich sehe das ganze wie ne Art Krankengymnastik weil nix mit dem Pferd machen ist auch nix. Denn die Bewegung und gutes reiten gymnastiziert das ganze Pferd und hält es dadurch auch elastisch, fit und gesund.
So kurz zurück zum Gewicht. Man kann beim reiten z.B. nicht sagen so und so viel Gewicht ist zu viel weil hier kommt der Ausbildungsstand des Reiters selber ins Spiel. Das heißt ein kleines Mädchen mit 40 Kg die gerade reiten lernt und dem Pferd in den Rücken fällt weil es noch nicht gelernt hat der Bewegung zu folgen und das Gleichgewicht noch nicht richtig halten kann ist schädlicher für ein Pferd wie ein Mann mit 80 Kg der super reiten kann und das schon ewig tut! Natürlich ist die Grundregel schon so je schwerer je schlechter.
Tja und hier liegt aber auch eines der größten Problem im Pferdesport (mir auch an die Nase fassen) das heißt beim reiten lernt man NIE aus weil auch jedes Pferd anders ist. Somit müsste man sich auch immer (auch wenn man nur im Gelände reitet) regelmäßig fortbilden und Unterricht nehmen. Tja und da die meisten Menschen das so nicht sehen sonder wenn was nicht klappt ist immer das Tier schuld sieht man hier TÄGLICH die schlimmsten Bilder.

Lemmi hat Folgendes geschrieben:
...sind pferde mittlerweile soweit domestiziert, dass man sich von anfang an auf sie setzen kann...

Kurz und bündig Nein!

Lemmi hat Folgendes geschrieben:
was wird wie pferden beigebracht (vergl. kommandos bei zb. hunden)?

Viel hier weiss ich jetzt gar nicht so recht wo ich anfangen soll. Der Roman wir Seitenland ;-) Fass mich aber kurz!
Also Pferde man kann Pferden Stimmkommandos beibringen, sie reagieren auf Körpersprache wenn man sieh lässt.
Pferde sind hochsensible. Bei der Ausbildung muss man unterscheiden zwischen der vom Boden aus und der unter dem Sattel (sozusagen beim reiten). So um hier weiterzuschreiben muss ich nun wissen willst du wissen wie ich es mache oder allgemein?

Lemmi hat Folgendes geschrieben:
ab welchem alter (des pferdes) darf man es reiten?

Auch hier gibt es kein Gesetzt die Regel lautet ab 3 Jahren was ich persönlich schon für früh halte. Meiner wurde erst mit 4 Jahren angeritten. Wobei hier eigentlich das auch nach dem Pferd entschieden werden sollte weil wie bei Menschen gibt es Frühentwickler und Spätentwickler.
Bedenken sollte man bei dieser ganzen altergeschichte das Pferde bis mindestens 7 Jahre wachsen. Das heißt jegliche Überforderungen davor schadet der Skelettausbildung und der Entwicklung des Pferdes. Meiner ist sogar mit seinen 7 Jahren noch nicht mal fertig ausgewachsen (Spätzünder).
Warum beginnt man nun so früh (3 jährig) ganz einfach man kann das Pferd ein Jahr früher verkaufen. Die Züchter und Ausbilder beginnen deshalb oft schon mit Pferden die jünger als 3 Jahren sind ? Kostengründen.
Im Reitsport spielt Geld eine große Rolle. Das Durchschnittsalter bei Pferden die eine Lebensversicherung haben liegt im Moment bei 7 Jahren eigentlich kann ein Pferd bis zu 30 Jahre alt werden.


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BeitragVerfasst: 26.08.2008, 11:02 
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Scholli hat Folgendes geschrieben:
Nun gibt es Menschen die lassen sich nicht drücken trotz Belohnungen und Strafe.
Warum???

Lemmi hat Folgendes geschrieben:
gute frage, hab ich glaub ich noch nie drüber nachgedacht, warum manche menschen sich nicht anpassen wollen ... hab ich ja wieder was zu tun ;-)

Warte immer noch auf Antwort ;-)
Meine Kekse gehen aus muss dringend für Nachschub sorgen in meiner Mittagspause ;-)


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BeitragVerfasst: 26.08.2008, 11:25 
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Scholli hat geschrieben:
Warte immer noch auf Antwort ;-)
Meine Kekse gehen aus muss dringend für Nachschub sorgen in meiner Mittagspause ;-)

ich auch ;-)
ich bin da echt noch zu keinem sinnigen schluss gekommen. kann das noch nicht mal bei mir selber erkennen...
wie gesagt, gute frage ;-)


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BeitragVerfasst: 26.08.2008, 11:53 
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Scholli hat geschrieben:
So um hier weiterzuschreiben muss ich nun wissen willst du wissen wie ich es mache oder allgemein?

hmm... eigentlich beides. jetzt nicht im detail, nur so grob angerissen. will ja selber kein pferd "erziehen", nur mal wissen, wie das so gehandhabt wird. wenn man als aussenstehender was darüber hört, ist es ja meist vonner straf-dressur, sprich macht das pferd was falsch, "gibt's haue", läufts richtig, leichtes klopfen auf den nacken oder sowas.


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BeitragVerfasst: 26.08.2008, 13:48 
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Lemmi hat Folgendes geschrieben:
hmm... eigentlich beides. jetzt nicht im detail, nur so grob angerissen. will ja selber kein pferd "erziehen", nur mal wissen, wie das so gehandhabt wird. wenn man als aussenstehender was darüber hört, ist es ja meist vonner straf-dressur, sprich macht das pferd was falsch, "gibt's haue", läufts richtig, leichtes klopfen auf den nacken oder sowas.

OK ich versuch es mal wobei ich mich von deiner erwähnten Taktik die ?üblich? ist total distanziert habe aus Wissen das ich mir angeeignet habe. Aber gut ich gelte und ?Reiter? ja auch als ?verrückt?.
Pferde sind Fluchtiere und haben ein zweigeteiltes Gehirn das mit relativ wenigen Synabsen verbunden ist. Das heißt auf der einen Seite (links glaub ich) liegt das Fluchtgehirnhälfte und auf der anderen Seite (rechts) der Teil der ?denken? und ?lernen? beinhaltet.
Das heißt in dem Moment wo das Gehirn des Pferdes auf Flucht Programm steht (auch durch Angst und Schläge auslösbar) lernt ein Pferd nix.
Äußerlich Sichtbar meist durch einen hoch getragenen Kopf.
Wenn ich es also schaffe das Vertrauen von einem Pferd zu erlangen und es dazu bringe den Kopf zu senken seine Ängste abbau vor allem neuen oder Dingen wovor es Angst hat dann lernt ein Pferd alles.
Zum Thema haue ? ein Pferd kann eine Mücke auf der Haut spüren!!! Somit ist sogar ?klopfen? das so viel gelobte ?loben? eine Strafe für das Pferd meiner wird ?gestreichelt? wenn was gut war oder mit Stimme gelobt.
Dadurch reagiert er aber auch sehr sensibel (muss wenig ?druck? machen) auf alle Hilfen die ich anwende!
Wenn er seine Grenzen überschreitet dann gibt es auch mal ?haue? weil wir reden hier von 650 Kg Lebendgewicht aber da er wenig druck gewöhnt ist reagiert er auch hier auf ?weniger druck? wie andere Pferde.
Ich versuche ihn auf ?Körpersprache? auszubilden das heißt ähnlich den Handzeichen die es auch bei der Hundesausbildung gibt.
Beim reiten ähnlich.
Die weit verbreitete Art der Ausbildung ist immer noch das ?brechen? so lange gegenzuhalten bis das Pferd nachgibt.
Schläge und Gewalt für mich mutet das ab und an wie Kraftsport an. Damit hat aber gutes reiten nix zu tun.
Die meisten Pferde lernen das schnell und geben nach die Pferde sich wehren sind dann ?verbrecher?.
Ja ich habe vorher auch so ?geritten? kannte es auch nicht anders.
Heute bin ich froh das ich es nicht mehr so mache denn mein Pferd freut sich wenn ich komme nimmt freiwillig das Gebiss ins Maul ist entspannt beim satteln steht wie ne eins beim aufsteigen usw.
Und die Dinge die noch nicht so klappen arbeiten wir dran ;-)


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BeitragVerfasst: 26.08.2008, 14:37 
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Scholli hat geschrieben:
Die weit verbreitete Art der Ausbildung ist immer noch das ?brechen? so lange gegenzuhalten bis das Pferd nachgibt.
(...)
Die meisten Pferde lernen das schnell und geben nach die Pferde sich wehren sind dann ?verbrecher?.

wie beim menschen und "seiner ausbildung" sich in die gesellschaft zu fügen. nur das man hier mittlerweile die körperliche gewalt (in den meisten fällen) abgeschafft hat....

Scholli hat geschrieben:
Und die Dinge die noch nicht so klappen arbeiten wir dran ;-)

viel glück dabei, scheinst ja echt einer der "guten reiter" zu sein!
(... mal ausser acht gelassen, dass ja so nen pferd von der natur her nicht unbedingt dazu geboren wurde, andere durch die gegend zu tragen .... ;-))


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BeitragVerfasst: 26.08.2008, 14:47 
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Lemmi hat Folgendes geschrieben:
wie beim menschen und "seiner ausbildung" sich in die gesellschaft zu fügen. nur das man hier mittlerweile die körperliche gewalt (in den meisten fällen) abgeschafft hat....

So ist es und hier gibt es ja als Alternative wenn man sich nicht fügt den Abdecker (wo auch viele landen). Oder Pferdetransport nach Frankreich und Italien zum dort schlachten wobei den Transport schon viele oft nicht überleben!
Von den Fohlen will ich erst gar nicht erzählen die jedes Jahr geschlachtet werden weil die Aufzucht zu teuer geworden ist (Stroh - Kraftstoff).

Lemmi hat Folgendes geschrieben:
viel glück dabei, scheinst ja echt einer der "guten reiter" zu sein!
(... mal ausser acht gelassen, dass ja so nen pferd von der natur her nicht unbedingt dazu geboren wurde, andere durch die gegend zu tragen .... ;-))

So ist es nicht dafür geboren! "Guter Reiter" ich mache auch noch jeden Tag fehler würde mich nicht als gut bezeichnen :-(
Würde ich nicht so an ihm hängen und hätte Angst das es ihm schlechter geht wenn er jemand anderem gehört hätte ich schon gelassen.


Zuletzt geändert von Scholli am 26.08.2008, 20:49, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 26.08.2008, 16:39 
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was ist denn ein "Adecker"???


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BeitragVerfasst: 26.08.2008, 20:47 
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Sorry verschrieben!
Abdecker = Pferdemetzger


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 Betreff des Beitrags: Aktion: Donnerstag - Veggietag
BeitragVerfasst: 25.09.2010, 16:11 
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die aktion läuft schon seit gut einem jahr, aber ich bin erst vor kurzem darauf gestossen. ein guter anfang wie ich finde, und es werden immer mehr (sa. www.donnerstag-veggietag.de):


Zitat:
Jeder Einzelne kann durch die Reduzierung seines Fleischkonsums das Klima, die Umwelt und die eigene Gesundheit positiv beeinflussen. Für alle, die nicht ganz fleischfrei leben möchten, ist der vegetarische Donnerstag ein idealer Anfang!

San Francisco, São Paulo, Gent, Kapstadt sowie die Hansestadt Bremen haben bereits einen vegetarischen Wochentag eingeführt – mit sehr positiver Resonanz. Auch Unternehmen wie der Sportartikelhersteller Puma sowie eine Vielzahl von Schulen und Universitäten machen sich für den Veggietag stark.

Funf Gründe für den Veggietag:

1. Klimaschutz
Eine Kuh belastet das Klima genauso stark wie ein moderner Personenwagen, der pro Jahr 18.000 Kilometer zurücklegt. Eine Studie der Vereinten Nationen zeigt, dass die globale Tierhaltung 18% der treibhauswirksamen Gase verursacht – mehr als der weltweite Verkehrssektor zusammen. Eine Ernährung ohne Fleischund Milchprodukte verringert den ökologischen Fußabdruck im Ernährungsbereich um 87%. Ein deutschlandweiter Veggietag pro Woche entspräche einer jährlichen Einsparung der Klimagase von 6 Millionen Autos.

2. Gesundheit
Jeder Bundesbürger isst im Schnitt mehr als 1,2 Kilogramm Fleisch pro Woche, empfohlen werden maximal 300 –600 Gramm. Ganz vegetarisch lebt es sich sogar am gesündesten. Übermäßiger Fleischkonsum führt zu Volkskrankheiten wie Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und verschiedenen Krebsarten. Eine britische Studie hat gezeigt, dass durch eine Reduzierung des Fleischkonsums um 30% allein in Großbritannien jährlich 18.000 vorzeitige Todesfälle vermieden werden könnten. Auf Deutschland übertragen, entspräche dies über 24.000 Menschen pro Jahr. Fünfmal mehr, als jährlich im Autoverkehr sterben.

3. Ethik und Tierschutz
Im Laufe seines Lebens isst jeder Deutsche durchschnittlich 1094 Tiere – Fische und andere Meerestiere noch nicht inbegriffen. Durch einen bundesweiten Veggietag müssten jährlich über 140 Millionen Tiere weniger gezüchtet und geschlachtet werden. Diesen Tieren würde damit auch das Leid bei der Aufzucht, der Haltung, den Tiertransporten und der Schlachtung erspart bleiben.

4. Nahrungsmittelsicherung
Ein Hektar Land produziert Rindfleisch für die Ernährung von nur einem Menschen oder aber genügend Kartoffeln für 22 Menschen. Die Soja- und Maisimporte, aus denen Futtermittel vorwiegend bestehen, kommen zu großen Teilen aus Entwicklungs- und Schwellenländern und werden dort zur Versorgung der eigenen Bevölkerung benötigt. Durch den erhöhten Bedarf an Futtermitteln wird fruchtbarer Boden knapp. Mit einem deutschlandweiten Veggietag pro Woche könnten jährlich weit über 2 Millionen Tonnen Getreide eingespart werden. Diese Menge würde ausreichen, um den Kalorienbedarf von über 8 Millionen Menschen zu decken.

5 Genuss
Das einzig Beständige ist der Fortschritt – in der Computertechnik, in der Medizin und auch in der Ernährung. Aber Hand aufs Herz: Wann haben Sie das letzte Mal eine der vegetarischen Neuerungen im Supermarkt probiert? Oder ein neues fleischfreies Rezept? Eine zeitgemäße Ernährung kann spannend und bereichernd sein. Das Sortiment ist längst den Kinderschuhen von Salat bis Tofu entwachsen und hält viele großartige Geschmackserlebnisse für Sie bereit. Versuchen Sie es selbst am nächsten Donnerstag, und genießen auch Sie die Vorzüge einer fleischfreien Ernährung.


Quellen siehe www.donnerstag-veggietag.de/quellen


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BeitragVerfasst: 13.10.2010, 09:40 
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Registriert: 21.08.2006, 13:02
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ich setze den beitrag mal hier hinein.

Nachtolm hat geschrieben:

Wer in den letzten Tagen vor dem Fernseher sass, hat vielleicht das Drama um das Haus von Sonja Zietlow mitbekommen - leider hab ich erfahren dass ein Doggenrüde der wegen überfüllter Pflegestellen bei G.K. unterkam, doch nicht gut vermittelt wurde, sondern spurlos verschwunden ist - wer also hat Pilgrim aka Siesta gesehen ? Hier ein Video von dem Grautigerbuben, der ursprünglich aus einer spanischen Tötung stammt:
Wer Infos hat- bitte per PN an mich !!!

http://www.youtube.com/watch?v=ezTjxqYehB8

_________________
Dein Gehirn ist ein guter und zuverlässiger Diener, aber ein schlechter Herr.


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BeitragVerfasst: 01.11.2010, 21:59 
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Registriert: 11.10.2010, 02:52
Beiträge: 20
Wohnort: Oberfranken
Unser Pilgrim früher Siesta wurde gefunden - er wurde gut in die Eifel vermittelt *freufreufreu*

_________________
wen man die totale sicherheit wählt, gibt man die freiheit auf


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