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BeitragVerfasst: 12.08.2008, 11:29 
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tier-schützer unter terror-verdacht

edit:
die ALF lehnt gewalt gegen menschen und tiere ab!

edit edit:
ich mein natürlich, die ALF lehnt gewalt gegen menschen und andere tiere ab!
;-)


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BeitragVerfasst: 19.08.2008, 11:36 
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Lemmi hat Folgendes geschrieben:
die lebenseinstellung ist das a und o dabei, richtig. entweder man will keine lebewesen mehr ausnutzen, quälen und morden oder es ist halt nur nebensächlich für einen, obs passiert oder nicht. wenn man es will, ist es problemlos machbar.

Ja die Lebenseinstellung ist das A und O.
Es ist aber nicht Problemlos machbar wenn man bei seiner Ernährung und Nahrungsmittelwahl auch noch andere Aspekte einfliesen lässt.
Am liebsten esse ich selbst angebautes Gemüse und Obst da weiss ich wie es gewachsen ist und das es nicht gespritzt ist! Und es ist definitiv veganisch ohne künstliche Aromastoffe keine langen Transportwege keine Ausnutzung von Arbeitskräften keine Kinderarbeit keine Giftstoffe die da hingeschüttet wurden usw usw.

Lemmi hat Folgendes geschrieben:
artgerechte haltung .... das ist doch schon nen widerspruch insich, oder? als ob irgendein tier dafür geschaffen wurde in gefangenschaft zu leben.

Was wäre dann für die die ?richtige Tierhaltung????
Gehalten werden die Tiere auf der Welt ja irgendwie alle auch die ?frei? lebenden. Durch Zäune, Straßen, Begrenzungen....
Der Wiederspruch in sich liegt ja an sich an dem wie wir die Welt gemacht haben - Lebensunfreundlich
Meiner Meinung nach müssten wir auch hier zurück zu unseren ?Wurzeln? besagt für mich autarkes Leben.
Machbar in unserer Zeit??? Die Sendung das Schwarzwaldhaus war da für mich eine wirklich gute Dokumentation.

Lemmi hat Folgendes geschrieben:
lebt er von der imkerei? dann ist sein oberstes ziel, davon zu leben, geld damit zu verdienen. nicht, dass es seinen bienen gut geht. geht es ihnen gut, ist das image besser, der honig schmeckt vielleicht besser, .... und es gibt mehr geld dafür!

Von was lebst du? Geld? Jeder will heutzutage Überleben. Meinst du würdest ohne Geld auskommen? Ich leider nicht.
Ich möchte da niemanden einen Vorwurf machen wenn es auch nicht mein Weg wäre und ich habe das Glück ohne Tiere mein Geld zu verdienen.

Lemmi hat Folgendes geschrieben:
bist du denn strikt gegen die ausnutzung jeglicher lebewesen?

Wie definierst du diesen Satz?
Du bist ein sehr guter, starker Diskussionspartner möchte da jetzt nix falsches drauf Antworten ;-)


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BeitragVerfasst: 19.08.2008, 14:14 
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Scholli hat geschrieben:
Was wäre dann für die die ?richtige Tierhaltung????

tier-haltung? was wäre denn für dich die richtige kinder-haltung? wir stellen uns über andere (lebewesen) und "halten" sie uns zur unterhaltung, zum schutz, zum sport, zum angeblichen genuss, zur irreführenden forschung, ....

Scholli hat geschrieben:
Gehalten werden die Tiere auf der Welt ja irgendwie alle auch die ?frei? lebenden. Durch Zäune, Straßen, Begrenzungen....
Der Wiederspruch in sich liegt ja an sich an dem wie wir die Welt gemacht haben - Lebensunfreundlich

leider ja. daher sollte die "haltung" von anderen tieren dahingehend laufen, dass wir ihnen, wie auch allen menschen, ein den umständen best-möglich freies leben ermöglichen.

von vielen kommt dann, ja aber wie soll das gehen? das sind doch nur träumereien. es ist ja noch nicht mal bei allen menschen möglich.
richtig. doch wo setzt man an, wenn man etwas grundsätzliches verändern will? beim schwächsten glied in der kette! wenn mensch lernen würde bzw. sich besinnen würde, lebewesen zu respektieren, würde er automatisch auch jeden nachbarn respektieren.
und vom eigenen lern-prozess her ist es doch auch einfacher, mitgefühl und verständnis mit nem süssen kleinen kälbchen auf dem weg zur schlachtbank zu bekommen und daraus respekt vor lebewesen aufzubauen, als mit dem "bullenschwein", der auf friedliche demonstranten einprügelt und anschliessend nen pflasterstein am kopf hat. "ja! geschieht ihm recht dem bastard!" - nein! tut's eben nicht ;-)
wenn ich mich nicht irre, hat irgendne berühmtheit (ghandi, einstein, ....) mal was in der richtung gesagt : solange es schlachthäuser gibt, wird es auch schlachtfelder geben!
find ich sehr bezeichnend und zutreffend!

Scholli hat geschrieben:
Meiner Meinung nach müssten wir auch hier zurück zu unseren ?Wurzeln? besagt für mich autarkes Leben.
Machbar in unserer Zeit??? Die Sendung das Schwarzwaldhaus war da für mich eine wirklich gute Dokumentation.

kenn ich leider nicht, aber ein autarkes leben wäre die perfekte lösung für aussteiger in der heutigen zeit, jo. was anderes bleibt eigentlich nicht übrig, wenn man seinen weg komplett konsequent durchziehen will.

Scholli hat geschrieben:
Ich möchte da niemanden einen Vorwurf machen wenn es auch nicht mein Weg wäre und ich habe das Glück ohne Tiere mein Geld zu verdienen.

natürlich muss man irgendwie an geld kommen, um in unserer welt zu überleben. selbst wenn du nen stückchen land dein eigen nennst und alles selbst anbaust und mit all dem anderen nix zu tun hast, brauchste geld, um die steuern auf dein eigentum bezahlen zu können.
doch warum ist es denn moralisch ok, wenn man nicht-menschliche tiere für seinen vorteil "ausnutzt", bei menschen aber nicht?

Scholli hat geschrieben:
Lemmi hat Folgendes geschrieben:
bist du denn strikt gegen die ausnutzung jeglicher lebewesen?

Wie definierst du diesen Satz?

hää? hascht angst? ;-)

bist du dafür oder dagegen jemanden für deinen vorteil zu benutzen?


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BeitragVerfasst: 19.08.2008, 15:06 
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Lemmi hat Folgendes geschrieben:
...was wäre denn für dich die richtige kinder-haltung? ....

Huuu heißes Thema... Diese Frage kann und möchte ich nicht beantworten dazu hätte ich auch keine Erfahrungen.

Lemmi hat Folgendes geschrieben:
leider ja. daher sollte die "haltung" von anderen tieren dahingehend laufen, dass wir ihnen, wie auch allen menschen, ein den umständen best-möglich freies leben ermöglichen.

Wobei die Umsetzung hier wirklich auch sehr schwierig gestalten kann! Und können wir (die ja andere Tiere sind) immer beurteilen ob es die den umständen bestmögliche freie leben für das andere Tier ist?
Tja muss zugeben bin in diesem Thema sehr Vorsichtig weil ich auch die Verantwortung für ein Tier habe und mir täglich manche Fragen dazu stelle. Hier habe ich in den letzten Jahren viel verändert und meine ganze Einstellung neu definiert. War ein langer harter Weg der auch noch nicht zu Ende ist!
Ich weiss nur das ich hierzu sagen kann das sich so viel Menschen über das Schlachten aufregen (was ich nun auch nicht Beführworten kann) aber ist es für ein Lebewesen nicht noch schlimmer über Tage, Monate, Jahre physische und körperliches Leid zu ertragen bei schrecklicher Haltung und oft auch Gewalt die dabei angewandt wird. Da ist die Tötung nur ein kurzer (wenn auch furchtbarer) Augenblick.
Ich muss da oft an den Satz denken: ?Lieber ein Ende mit Schrecken wie ein Schrecken ohne Ende?.
Wenn ich manchmal einem Tier in die Augen sehe dann könnte ich heulen. Und wenn das Lebewesen sich wehrt dann wird es gleich als bösartig und sonstiges verschrien.

Lemmi hat Folgendes geschrieben:
respekt vor lebewesen

Das ist ein Leitsatz in meinem Leben!

Lemmi hat Folgendes geschrieben:
kenn ich leider nicht, aber ein autarkes leben wäre die perfekte lösung für aussteiger in der heutigen zeit, jo. was anderes bleibt eigentlich nicht übrig, wenn man seinen weg komplett konsequent durchziehen will.

So ist es!!! Ich auch nicht.

Lemmi hat Folgendes geschrieben:
natürlich muss man irgendwie an geld kommen, um in unserer welt zu überleben. selbst wenn du nen stückchen land dein eigen nennst und alles selbst anbaust und mit all dem anderen nix zu tun hast, brauchste geld, um die steuern auf dein eigentum bezahlen zu können.
doch warum ist es denn moralisch ok, wenn man nicht-menschliche tiere für seinen vorteil "ausnutzt", bei menschen aber nicht?

Hmm....gute Frage. Die Beantwortung im Moment nicht möglich. Darüber muss ich wohl erst mal meine Gedanken sortieren.

Lemmi hat Folgendes geschrieben:
hää? hascht angst? ;-)

Wenn ich eine Frage hier beantworte mach ich das immer ehrlich der Wahrheit entsprechend meiner Persönlichkeit. Ich weiss wohl das es in Foren nicht immer üblich ist aber darauf steh ich nun mal gar net. Dabei wird mir manchmal klar was für einen Scheiß ich lebe. Somit ist es aber auch der Fall das ich mache Fragen mit sagen wir mal Vorsicht beantworte. Des weiteren hätte ich glaub doch gestern net ganz so lange feiern sollen ;-)

Lemmi hat Folgendes geschrieben:
bist du dafür oder dagegen jemanden für deinen vorteil zu benutzen?

Dagegen aber tue ich das immer auch das kann ich nicht zu 100% beantworten.


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BeitragVerfasst: 19.08.2008, 16:16 
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Scholli hat geschrieben:
Lemmi hat Folgendes geschrieben:
...was wäre denn für dich die richtige kinder-haltung? ....

Huuu heißes Thema...

war auch nicht ernst gemeint als frage, nur als vergleich im bezug auf die bezeichnung "haltung" bei lebewesen.

Scholli hat geschrieben:
Und können wir (die ja andere Tiere sind) immer beurteilen ob es die den umständen bestmögliche freie leben für das andere Tier ist?

natürlich nicht. wir können nur versuchen, allen tieren (menschlich und nicht-menschlich) soviel freiraum wie möglich zu geben, ohne dabei die freiheit des jeweils anderen tiers einzuschränken.

Scholli hat geschrieben:
(...) aber ist es für ein Lebewesen nicht noch schlimmer über Tage, Monate, Jahre physische und körperliches Leid zu ertragen bei schrecklicher Haltung und oft auch Gewalt die dabei angewandt wird. Da ist die Tötung nur ein kurzer (wenn auch furchtbarer) Augenblick.

ja, deswegen steigen ja wahrscheinlich auch viele auf sogenanntes bio-fleisch, bio-milch, bio-eier, bio-honig ;-), ... um, wo die tiere laut promotion nen "artgerechtes" leben führen dürfen....
aber im endeffekt läufts doch eh bei allen nutz-tieren darauf hinaus. gefangenschaft, ausbeutung und wird ihr soll nicht mehr erfüllt, werden sie hingerichtet. da sind sich die meisten nur nicht im klaren drüber.
was passiert denn mit der milch-kuh, die nach ein paar jahren schröpfung nicht mehr die geforderte menge milch liefern kann, weil sie einfach "ausgelutscht" ist? kommt die etwa ins kuh-altersheim oder in die reha-klinik?

Scholli hat geschrieben:
Wenn ich manchmal einem Tier in die Augen sehe dann könnte ich heulen. Und wenn das Lebewesen sich wehrt dann wird es gleich als bösartig und sonstiges verschrien.

ich kann dich gut verstehen, mehr als gut, aber ich versuchs ein ums ander mal zu verdrängen, da ich sonst durchdrehen würde ...

Scholli hat geschrieben:
respekt vor lebewesen

Das ist ein Leitsatz in meinem Leben!

schööön..., dann stehen dem ganzen nur noch deine lieblings-honig-kekse im wege?! ;-)


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BeitragVerfasst: 20.08.2008, 08:18 
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Lemmi hat Folgendes geschrieben:
nicht ernst gemeint als frage, nur als vergleich im bezug auf die bezeichnung "haltung" bei lebewesen.

Hab ich auch nicht ganz ernst aufgefasst ;-) Würde ich aber auch als ernst gemeinte Frage lieber nicht drauf Antworten ;-)

Lemmi hat Folgendes geschrieben:
natürlich nicht. wir können nur versuchen, allen tieren (menschlich und nicht-menschlich) soviel freiraum wie möglich zu geben, ohne dabei die freiheit des jeweils anderen tiers einzuschränken.

Hmm.....da hier ja die Probleme schon zwischen Mensch und Mensch liegen. Meiner Meinung nach liegen diese Probleme auch in unserer Überbevölkerung wir sind nicht dazu geschaffen auf so engen Raum zusammen zu leben. Würde es weniger Menschen geben, gebe es auch weniger Tierhaltung und viel mehr Freiraum für alle Lebewesen. So wie jeder Menschen mit Tieren oder Nicht-Menschen umgehen spiegelt ja sein selbst und ich möchte dann nicht wissen wie so mancher mit einem Kind umgeht (das zur Kinder-Haltung). Aber hier trieften wir ja nun schon wieder vom Thema ab ;-)

Lemmi hat Folgendes geschrieben:
....kuh-altersheim oder in die reha-klinik?....

Hier musste ich dann doch kurz lachen wobei das Thema an sich nicht zum lachen ist!!!!
Ich weiss sehr gut was mit diesen Tieren passiert.....

Lemmi hat Folgendes geschrieben:
ich kann dich gut verstehen, mehr als gut, aber ich versuchs ein ums ander mal zu verdrängen, da ich sonst durchdrehen würde ...

Ich versuche es jeden Tag bei meinem Tier besser zu machen und doch musste ich schon oft erkennen nach dem ich neues Wissen dazugelernt habe wie viel ich wieder ?schlecht? gemacht habe. Denn wir sehen oft nur das was wir sehen wollen. Aber lassen kann ich es auch nicht.
Auch ich versehe dich gut mehr als gut. Ich erlebe es sogar jeden Tag und versuche es anders vorzuleben doch statt die Menschen was dazulernen wollen werde ich noch als ?verrückt? abgestempelt. Traurig....

Lemmi hat Folgendes geschrieben:
schööön..., dann stehen dem ganzen nur noch deine lieblings-honig-kekse im wege?! ;-)

Jetzt bin ich schon wieder traurig wegen dem Thema und dann so viele Dinge bei mir wieder hoch kommen und dann soll ich jetzt nicht mal meine ?Nervenberuhigungskekse? essen dürfen :-(
Spaß bei Seite gehen wir zu den Bienen. Die haben doch wirklich ein schönes leben die dürfen das machen was sie sowieso machen würden wenn sie in ?Freiheit? leben würden. Habe noch nie erlebt das jemand Bienen durch Schläge antreibt mehr Honig zu sammeln ich kenne keine Schlachthöfe für Bienen und ich würde gerne ab und an mit einer tauschen statt hier eingesperrt im Büro zu sitzen in der Landschaft rum fliegen zu können! Bienen geht es doch nicht schlecht?
OK Wahrscheinlich steht mir hier auch mein ?Sucht? im Weg die ?schlechten? Seiten sehen zu wollen.
Aber eine Sucht zu bekämpfen ist immer noch schwieriger....
Du rauchst auch noch obwohl du mir das mit den Anbaugebieten in Hinblick auf die Tiere auch nicht beantworten konntest.
Über den Rest den du dir hier an Wissen angeeignet hast Hochachtung! Das wusste ich vorher nicht.
Aber trotzdem versuchtst du dir deine Sucht damit ja eigentlich ein Stück weit ?positiv? zu rechtfertigen das du noch rauchst oder!?
Will damit nur sagen das es mir da warscheinlich so mit dem Honig geht :-(


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BeitragVerfasst: 20.08.2008, 09:16 
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Scholli hat geschrieben:
Lemmi hat Folgendes geschrieben:
....kuh-altersheim oder in die reha-klinik?....

Hier musste ich dann doch kurz lachen wobei das Thema an sich nicht zum lachen ist!!!!
Ich weiss sehr gut was mit diesen Tieren passiert.....

wobei ich sagen muss, dass es vereinzelt wirklich solche "nutztier-altersheime" in der tierrechts-/-schützerszene gibt, die die ausgelaugten tiere vorm schlachten freikaufen und ihnen zumindest einen entspannten lebensabend verschaffen wollen.
nur so zur info ;-)
der grösste teil wird leider gottes natürlich abgeschlachtet, als dankeschön sozusagen für jahrelange "dienste am menschen" :-(

Scholli hat geschrieben:
Spaß bei Seite gehen wir zu den Bienen. Die haben doch wirklich ein schönes leben die dürfen das machen was sie sowieso machen würden wenn sie in ?Freiheit? leben würden. (...) Bienen geht es doch nicht schlecht?

hm, nagut, wird ein bisschen länger und ausführlicher, aber hier mal ein paar zitate dazu:

Für die Tiere ist der Imker natürlich immer ein An­grei­fer, den es abzuwehren gilt ("Die Bienenstiche muß man in Kauf nehmen ? man kann sich zwar schützen, es wird aber nie ganz ohne Stiche abge­hen."[Wal91, S. 8], "Der Imker muß sich darauf einstellen, daß Stiche die unvermeidliche Begleiterscheinung sei­ner Arbeit sind"[Ket85, S. 147]). Für die stechende Biene bedeutet das den Tod, da der gesamte Stachelapparat durch die Widerhaken der Stechborsten in der Haut hängen bleibt.

Für sogenannte "Kummervölker", die im Früh­jahr "schwach genug [sind], um eine Abschwefelung zu rechtfertigen"[Wei82, S. 78] ? die also nicht mehr ge­nug Gewinn versprechen ? werden "vernichtet". Die­­sen Vorgang be­schreibt einer der (laut Klappentext) "führenden Bienenwis­sen­schaftler" in seinem "Lehr- und Handbuch für Hobby- und Erwerbs­im­ker" so: "Man wartet, bis alle Bienen am Abend zu Hause sind und verschließt das Flugloch. Dann nimmt man den Deckel vorsichtig ab und entzündet in einer Blech­schachtel über den Wa­ben ein Stück Schwefel­streifen [...] Gleich nach dem Anzünden legt man den Deckel auf. Die Bie­nen sind in wenigen Sekunden tot."[Wei82, a.a.O.]Die Sprach­wahl ist bezeichnend: "Es empfiehlt sich die Vernichtung hoffnungslos herunterge­kom­mener Völ­ker, die keine Behandlung mehr loh­nen."[Her82, S. 174], "Die Restbienen werden vernichtet [...] Man möge wilde Schwärme abtöten, das Schwarm­fallenstellen [...] habe wesentlich zur Ver­breitung [der Milben­seuche] beigetragen"[Gnä92, S. 158] oder "Völker, die diese Art der Erweiterung [das Ein­hängen zusätzlicher Waben] nicht vertragen, haben in der Regel keine Daseinsberechtigung."[Wal91, S. 111] Vielfach wird auch kritisiert, daß zur künstlichen Be­fruch­tung, genauer zur Gewinnung des Spermas, die Drohnen dekapitiert werden ? dem werden jedoch, davon abgesehen, daß die künstliche Befruchtung verhältnismäßig wenig angewandt wird, die Imkerei­befürworter entgegenhalten, daß auch die natürliche Be­fruchtung durch Abreißen des "Begattungs­schlauchs" den Tod der Drohnen zur Folge hat. Die Lebenserwartung der Drohnen liegt bei 4-8 Wochen, sie können jedoch auch überwintern[Wal91, S. 61].

"Die Lebensdauer der Königin beträgt etwa fünf Jahre. [...] Für die wirtschaftliche Imkerei ist ein zwei­jähriger Königinnen-Umtrieb anzustreben, da ältere Kö­niginnen in ihrer Legeleistung mehr und mehr nach­lassen."[Wal91, S. 54f] Während die Tiere also fünf Jahre alt werden könnten (und auch älter ? Kö­nig­innen können das Sperma der Drohnen bis zu sechs Jahren speichern, um damit immer wieder Eier zu befruchten), werden sie aus wirtschaftlichen Grün­den bereits nach zwei Jahren getötet. Und gerade ge­schlüpfte Königinnen werden "auf körperliche Fehler genau untersucht [...] Man erspart sich in der Praxis viel Ärger, wenn man nicht entsprechende König­innen schon jetzt ausscheidet!"[Wal91, S. 204].

"Maßnahmen zur Schwarm­verhinderung" bestehen z.B. im "Stutzen des Flügels" der Königin. "Ein Drittel des linken oder rechten Flü­gels wird mittels einer feinen Schere gekürzt. Sobald der Schwarm mit der Königin den Stock verläßt, dreht diese seitlich ab und fällt zu Boden. Durch die Flug­unfähigkeit der Königin kehrt somit ein Großteil der Bienen wieder in den Stock zurück."[Moo91, S. 39]


Quellen
[Gnä92] Fridolin Gnädinger, "Mit Imkern und Bienen. Ge­schichte, Tätigkeiten und Dokumentationen im Badischen Imker­verband und in anderen Verbänden", Stähle Druck und Verlag, 1992
[Her82] Edmund Herold, "Neue Imkerschule: theoretisches und praktisches Grundwissen", 5. Auflage, 1982
[Ket85] Herwig Kettner et al., "Grundwissen für Imker", VEB Deutscher Landwirtschaftsverlag, 1985
[Moo91] Rudolf Moosbeckhofer, Josef Ulz, "Der erfolgreiche Imker", Leopold Stocker Verlag, 1991
[Wal91] Wolfgang Wallner, "Imker-Praxis. Das Grundwissen für die Bienenwirtschaft", Österreichischer Agrarverlag, 1991
[Wei82] Karl Weiß, "Der Wochenend-Imker", Ehrenwirth, 3. Auflage, 1982

(alle zitate und quellenangaben stammen von www.maqi.de)

das mal als "kleinen ausschnitt" über die freiheiten bei der industriellen nutzung der bienen (keine ahnung, wie es in der bio-produktion aussieht)

Scholli hat geschrieben:
Aber eine Sucht zu bekämpfen ist immer noch schwieriger....
Du rauchst auch noch obwohl du mir das mit den Anbaugebieten in Hinblick auf die Tiere auch nicht beantworten konntest.
(...)
Aber trotzdem versuchtst du dir deine Sucht damit ja eigentlich ein Stück weit ?positiv? zu rechtfertigen das du noch rauchst oder!?

ja. das rauchen ist ein "problem", dem ich mich noch nicht entgültig gestellt habe. kommt noch ;-)
... irgendwann :-(
....... aber seit den ganzen diskussionen mit dir darüber, setz ich mich tag ein tag aus damit auseinander. mal sehen wo "das" noch endet ;-)
wir können ja nen deal machen. du lebst vegan und ich hör auf zu rauchen ;-)
(war'n scherz, das muss von dir kommen, und darf nicht unter "zwang" entstehen)


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BeitragVerfasst: 20.08.2008, 10:17 
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Lemmi hat Folgendes geschrieben:
ja. das rauchen ist ein "problem", dem ich mich noch nicht entgültig gestellt habe. kommt noch ;-) ... irgendwann :-( ....... aber seit den ganzen diskussionen mit dir darüber, setz ich mich tag ein tag aus damit auseinander. mal sehen wo "das" noch endet ;-) wir können ja nen deal machen. du lebst vegan und ich hör auf zu rauchen ;-) (war'n scherz, das muss von dir kommen, und darf nicht unter "zwang" entstehen)

Ich hab es befürchtet, jetzt hast mich :-(
Seit wir die Diskussion begonnen haben setzte ich mich jeden Tag den ganzen Tag mit dem ?essen? auseinander und ich esse eigentlich gerne.
Momentan nicht...mein Arzt wird?s freuen.
Ich hatte mich diesem Problem noch gar nicht gestellt, muss ich zugeben....
Die ganze Problematik habe ich total verdrängt.
Der Vorschlagt ... wir können ja nen deal machen. du lebst vegan und ich hör auf zu rauchen ;-)...ist gar nicht schlecht ;-)
Aber ich muss dir Recht geben .... (war'n scherz, das muss von dir kommen, und darf nicht unter "zwang" entstehen) ...und ich muss gestehen das dass mit Sicherheit bei mir ein längerer Weg wird und nicht von heut auf morgen geht. Auch das ist mir die letzten Tagen bewusst geworden.
Aber ich werde mich jetzt mit dem gesamten Thema auseinandersetzen. Wo ?das? noch endet kann ich im Moment aber nicht beantworten!!!


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BeitragVerfasst: 20.08.2008, 13:55 
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Scholli hat geschrieben:
Wo ?das? noch endet kann ich im Moment aber nicht beantworten!!!

...und um die brücke zum anderen thread "zufall/schicksal" wieder zu bauen, haben dich zufälle zu diesen gedanken gebracht, war es dein schicksal, oder hat einfach eins zum anderen geführt, wobei ja eigentlich du die vegan-diskussion ins leben gerufen hast?

und wo werden deine "ess-gedanken" enden? ist es vielleicht "vorherbestimmt", wie auch immer deine entscheidung ausfallen wird? .... ;-)

fragen über fragen ....


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BeitragVerfasst: 20.08.2008, 14:18 
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Lemmi hat Folgendes geschrieben:
...und um die brücke zum anderen thread "zufall/schicksal" wieder zu bauen, haben dich zufälle zu diesen gedanken gebracht, war es dein schicksal, oder hat einfach eins zum anderen geführt, wobei ja eigentlich du die vegan-diskussion ins leben gerufen hast?

Habs gerade nach vollzogen hast schon wieder Recht ich war das mit den fast veganen Keksen. Hab ich nicht bewusst getan! Die Kekse esse ich schon lange weil ja eigendlich kein Zucker drin ist.
Das war ja auch noch in dem anderen Threat sonst hätte ich ja gleich hier geschrieben. Den Threat hier habe ich eigendlich vorher bewusst gemieden aus verschiedenen Gründen. Interessiert verfolgt schon lange.
Darum???

Hmm...meine "ess-gedanken"...wie gesagt vor der Diskussion hab ich mir eigendlich darüber fast keine Gedanken gemacht.


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BeitragVerfasst: 20.08.2008, 15:26 
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Scholli hat geschrieben:
Das war ja auch noch in dem anderen Threat sonst hätte ich ja gleich hier geschrieben. Den Threat hier habe ich eigendlich vorher bewusst gemieden aus verschiedenen Gründen. Interessiert verfolgt schon lange.

eigenartig eigentlich, von der anzahl der zugriffe auf dieses thema schauen ne ganze menge user zu, was hier geschrieben wird, kaum einer steigt aber ein in eine diskussion.... würd mich schonmal interessieren, was da für beweggründe hinterstecken? wieder die verdammte angst? ;-)


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BeitragVerfasst: 21.08.2008, 07:59 
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Lemmi hat Folgendes geschrieben:
eigenartig eigentlich, von der anzahl der zugriffe auf dieses thema schauen ne ganze menge user zu, was hier geschrieben wird, kaum einer steigt aber ein in eine diskussion.... würd mich schonmal interessieren, was da für beweggründe hinterstecken? wieder die verdammte angst? ;-)

Nun ich kann da jetzt nur von mir ausgehen und da es hier im Forum einige gute, harte, wissensstarke usw. Diskussionspartner gibt und hier in diesem Threat auch schon heiße Diskussionen geführt worden sind ? ja wahrscheinlich auch Angst zerpflügt zu werden ;-)
Des weiteren schreibe ich lieber zu Themen wo ich mich ein wenig besser auskenne. Siehe Bienen...
Wobei ich ja doch weiter oben zum schlachten was geschrieben habe.
Dann ist der Threat auch schon über 30 Seiten lang (hab wohl alles gelesen) und dann möchte man ja auch nicht das gleiche noch mal schreiben.

Wobei mir bei den ganzen Seiten etwas gefehlt hat (hätte vielleicht hier an den Anfang müssen) wo ist der Unterschied zwischen Mensch, Tier und oder Lebewesen???

Man ist hier ja sehr stark beim ?Tiere ? essen? gelandet. (Kleiner Tipp am Rande heute Abend kommt ein Bericht über die Lebensmittelknappheit im Globalen und in Zukunft bei den Industriestaaten weil wir ja beginnen aus Lebensmittel Kraftstoff zu gewinnen)

Das fände ich nun auch ne Interessante Diskussionsgrundlage wie es Menschen fertig bringen aus Lebensmittel Kraftstoff zu erzeugen und wo anders verhungern Menschen aus Lebensmittelknappheit. Tieren füttert man dann Artungerecht Tiermehl von anderen verendeten Tieren (was ja dann auch noch Krankheiten auslöst ) weil man deren Futter auch lieber in den Tank leer!?
Am Anfang hat Lemmi geschrieben ... scheinbar sind wir jawohl nicht gerade nötig, das gleichgewicht in der natur zu erhalten, oder? ...passt hier ja gut her ;-)


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BeitragVerfasst: 21.08.2008, 08:57 
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Scholli hat geschrieben:
wo ist der Unterschied zwischen Mensch, Tier und oder Lebewesen???

;-) genau das sieht ja jeder anders und mensch sollte das für sich mal definieren.
aber biologisch gibt es keinen unterschied zwischen mensch und tier, der mensch ist ein tier!
wo liegen denn für dich die unterschiede zwischen menschlichen und nicht-menschlichen tieren? was bedeutet allein der begriff "menschlich"?

Scholli hat geschrieben:
Das fände ich nun auch ne Interessante Diskussionsgrundlage wie es Menschen fertig bringen aus Lebensmittel Kraftstoff zu erzeugen und wo anders verhungern Menschen aus Lebensmittelknappheit. Tieren füttert man dann Artungerecht Tiermehl von anderen verendeten Tieren (was ja dann auch noch Krankheiten auslöst ) weil man deren Futter auch lieber in den Tank leer!?

oder dass mensch zb. in südamerika andere menschen verhungern und verdursten lässt, um futtermittel für seine nutztiere produzieren zu können.
das wasser ist da, die anbauflächen sind da (im überfluss, zerstörung des regenwaldes kommt in dem fall auch noch hinzu) und trotzdem sterben die menschen, die direkt daneben wohnen, weil sie nix zu essen und zu trinken haben/bekommen, damit "wir" weiter unser fleisch auffem teller haben und liter weise milch in uns reinkippen können.
allein dadurch, wenn mensch aufhören würde andere tiere verspeisen zu wollen, wäre das thema "lebensmittelknappheit" keins mehr.
wir produzieren so unglaublich viel, doch verschwenden den grossteil der energie und haben im endeffekt nachher zu wenig , um uns über wasser halten zu können.
für ... ja für was denn?
für das ängstliche, ignorante verhaltensmuster, was wir von geburt an annehmen (... ach, ich liebe dieses "brückenbaun" zwischen den einzelnen threads ;-))


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BeitragVerfasst: 21.08.2008, 09:32 
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Lemmi hat Folgendes geschrieben:
(... ach, ich liebe dieses "brückenbaun" zwischen den einzelnen threads ;-))

Hier muss ich dir voll zustimmen ich auch ;-))

Lemmi hat Folgendes geschrieben:
wo liegen denn für dich die unterschiede zwischen menschlichen und nicht-menschlichen tieren? was bedeutet allein der begriff "menschlich"?

Scheiß schwierige Frage für mich!
Ich wusste schon warum ich diesen Threat eigentlich meiden wollte ;-)
Somit muss ich mich mal wieder mit mir selbst auseinandersetzen ab in die nähe des Kerns...
Das wird nun länger dauern!


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BeitragVerfasst: 21.08.2008, 10:51 
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Scholli hat geschrieben:
Somit muss ich mich mal wieder mit mir selbst auseinandersetzen ab in die nähe des Kerns...

reise, reise, seemann reise, jeder tut's auf seine weise
;-)


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