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 Betreff des Beitrags: Was ist wirklich/real?
BeitragVerfasst: 27.05.2013, 17:22 
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Die Welt ist eine Illusionsfalle!

Die wahrgenommene Welt ist das Ergebnis einer Projektion des menschlichen Bewusstseins, daher existiert die Welt die du siehst nicht einmal

Die Welt ist eine Komödie, Tragödie, ein politisches Schachbrett und dergleichen mehr

Die wahre Wirklichkeit der Welt kann aufgrund der beschränkten menschlichen Intelligenz nicht erkannt werden

Die Welt und irdisches Leben sind optimale Vorraussetzungen für die Bewusstseinsentwickung im Körper des Menschen.
Von tierischer Herkunft ist er unterwegs zur Erlösung und spiritueller Erleuchtung.
Der Mensch repräsentiert somit den Übergang vom Tier zum Engel

(David Hawkins)

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Ahab (oder auch Ishmael):
"Wenn der Mensch zuschlagen möchte muss er durch die Maske schlagen! (...) Manchmal denke ich, dahinter ist vielleicht nix. Aber das genügt mir"
Melville, Moby Dick


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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist wirklich/real?
BeitragVerfasst: 27.05.2013, 17:25 
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Was sagt die Hirnforschung und die eigene Erkenntniskraft?

Der Mensch nimmt naiverweise an, dass seine eigene Wahrnehmung, Ansichten, Lebensauffassung und Ereignisse, "real", wahr, faktisch und somit "richtig" sind. Daraus folgt, dass man andersgeartete Sichtweisen, als falsch liegend, fehlinformiert, voreingenommen, ignorant, einschätzt. Die innewohnende Eitelkeit ist eigennützig und daran interessiert, Recht zu haben, es bringt ein damit verbundenes Gefühl für Wichtigkeit mit sich.
Es gilt zu entdecken, dass der Denkapparat auf der Basis von Vermutungen funktioniert, die gleichzeitig emotionalisiert und nach Prioritäten eingestuft werden. Die Vermutungen stellen Glaubens und Verhaltensmodelle zur Verfügung, als auch eine Übereinstimmung oder Nichtübereinstimmung..Zweifel/Gewissheit.
Der Realitätssinn ist ein auf Erfahrung beruhender, subjektiver Brennpunkt von interaktiver Komplexität, der aus einer Vielzahl von Faktoren hervorgeht, die sowohl identifizierbar, als auch unterschwellig ablaufen. Jeder Moment schließt Millionen mitwirkende Elemente mit ein. Einige der offensichtlichsten die die Meinung beeinflussen, sind: Alter, Geschlecht, Erziehung, Gehirnphysiologie, Erlebnisse, Training, Sprachkenntnisse, IQ, psychologische und Intellektuelle Fähigkeit. Diese Faktoren werden durch Intention, Verpflichtung, Ziele, Aufmerksamkeitsfestsetzung. all diese Faktoren werden weiter geprägt durch die politisierten, kulturellen und gesellschaftlichen Annahmen, Axiome, die als Realität akzeptiert werden und wesentlich sind für die soziale Struktur

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist wirklich/real?
BeitragVerfasst: 27.05.2013, 17:40 
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Es ist offensichtlich, dass ein Sinn für Realität eine subjektive Annahme ist. Alle Annahmen des Verstandes sind nur provisorisch, im Laufe der Zeit werden weitere Informationen hinzugefügt. Weisheit betrachtet Wissen als vorläufig und dem Wandel ausgesetzt.
Um das Wirkliche zu definieren bedarf es einer Möglichkeit, Wahrheit zu verifizieren

Ein angeborene Unschuld ist der elementaren Konstruktion des menschlichen Egos innewohnend, da es an seine eigene Gültigkeit glaubt.
Es ist ihm nicht klar, dass ihm die Fahigkeit zur eigenen Korrektur fehlt. Die Mangelhafte Überprüfungsfähigkeit liegt daran, dass seine Daten alleinig von den internen Verarbeitungssystemen begrenzt werden. Den Mechanismen fehlen jegliche äußere unabhängige Referenzquellen zur Überprüfung.
Ein System ist nur korrigierbar, wenn es einen äußeren Bezugspunkt hat

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist wirklich/real?
BeitragVerfasst: 27.05.2013, 17:44 
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Der Verstand ist also aufgrund seiner Natur nicht in der Lage wahr von unwahr zu unterscheiden. Er ist leicht beeindruckbar.

Was also gibt es für Möglichkeiten, Wahrheit von Schein zu unterscheiden?
Wo liegt die wahre moralische Autorität?

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist wirklich/real?
BeitragVerfasst: 28.05.2013, 15:51 
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keine ahnung wo es anzusetzen gilt, aber fangen wir mal am schluss an: ich glaube daran, dass das bewusstsein nicht im hirn entsteht oder das gehirn die mutter dessen ist, sondern das gehirn "nur" der empfänger ist. anders sind out of body experiences und nahtod erfahrungen garnicht möglich.
unser bewusstsein ist pure energie und lebt selbst dann weiter, wenn wir schlafen oder tot sind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist wirklich/real?
BeitragVerfasst: 29.05.2013, 01:10 
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Und wenn das so ist, ist dann das was ankommt und subjektiv erlebt wird, das Eigene, also von einem selbst ausgehend produziert?

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist wirklich/real?
BeitragVerfasst: 29.05.2013, 09:42 
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vorab mal ein kleines zitat:

>>die altlasten sind immens groß und haben guten geist verkitscht und in den abgrund gerissen, wenn auch vielleicht nicht eines besseren wissend. eine mischung aus märchen und machtmissbrauch, anmaßung und langweiligen riten haben den sinn für höheres betäubt. die suche nach höherem ist teilweise zur peinlichkeit verkommen<<

(peter schorowsky; sophisticated - aliens, fliegenschiss & mamas bh)

ich habe gestern abend über stunden texte zu diesem beitrag geschrieben und wieder gelöscht. am ende hab ich es ganz sein lassen zu antworten, weil keine meiner formulierungen dem gerecht wird, was ich eigentlich beschreiben wollte. ich kam mir vor wie einer der apostel(?) und ich bin doch nun absolut kein religiöser mensch - im weltlichen sinne. ich habe schon immer an etwas höheres geglaubt, aber es einer der bestehenden religionen zuzuschreiben, die keine meinung außer ihrer eigenen zulassen, erschien mir falsch.

_______

das höhere, das licht, gott, universelles gemeinschaftsbewusstsein, der große geist ...

ich hänge im moment ein bisschen an den ausführungen von walter russel fest (egal ob hawkins, russel ect. .. im grunde reden sie alle über die gleiche sache), aber allein die tatsache, dass russel ständig das wort gott benutzt, lässt mich immer wieder stutzen. sämtliche seiner ausführungen fühlen sich richtig an für mich. nur dieses wort GOTT hat mich dazu veranlasst seine zitate nicht zu benutzen. :/ ... doof gell^^

ich weiß nicht wer das beispiel gebracht hat (ihr dürft euch das jetzt bildlich vorstellen *g*), ist auch egal, aber ich fand es ganz gut um das menschliche denken und sein(?) zu veranschaulichen.

wenn man vor einer tür steht und durch ein schlüsselloch blickt, sieht man nur begrenzt in den raum dahinter. man sieht nur wenig von dem raum, nur teile dessen, was er wirklich beinhaltet. die wand in der die tür ist, das bild an dieser wand und sich selbst vor dieser tür, sieht man nicht. man sieht sich nicht vor der tür - im flur - in dem haus -auf dem grundstück, man erkennt den kontext nicht. man müsste aber um ALLES zu sehen und zu verstehen, ALLES betrachten. man müsste es "von oben, aus der vogelperspektive sozusagen" betrachten und jedes detail miteinbeziehen.

so versteht sich unser verstand als die person vor der tür, unsere sinne als das durch das schlüsselloch blickende auge, der begrenzte sichtbare inhalt ist der glaube an eine endliche schöpfung -der tod allen lebens. aber der kontext ist das ganze, transzendenz, das licht, das ewige leben, das schöpfende... nenn es wie du willst!
es ist die unendlichkeit von allem geistlichen - dieser "energie" eben, die nicht sterben kann!

anina333 hat geschrieben:
Und wenn das so ist, ist dann das was ankommt und subjektiv erlebt wird, das Eigene, also von einem selbst ausgehend produziert?


nein


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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist wirklich/real?
BeitragVerfasst: 29.05.2013, 16:42 
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wenn man die realität schon verneint (was der erste schritt in ein besseres leben ist), dann sollte das individuum selbst auch geächtet werden. dieses wort "ich" was uns alle zu intoleranten bastarden werden lässt, dessen eigene meinung die maxime darstellt. wir sind in diesem körper "gefangen" deswegen sollte man auch anfangen sich selbt zu lieben, aber ich denke das individualisten die neuen opfer der gesellschaft geworden sind, vor allem die des kapitalismus.
"hier hast du ein schickes smartphone nur auf dich zugeschnitten"
"oh du willst das deine person und dein charakter auffallen? dann hau dir so tunnel in die ohren, tattoos auf deiner haut und piercings in die fresse"
mode hat viel damit zu tun, dass man sich vergisst und nicht definiert.

wenn wir irgendwann sterben und in das all-bewusstsein eintauchen, dann werden wir uns alle erkennen, ohne uns vorher gesehen zu haben, da es dort sowa wie "aussehen" nicht gibt, keine sprachen die uns dran hindern zu kommunizieren.

ich bin jemand der mitläufer und schwarmformierungen bei menschen hasst, aber ich habe kein problem damit zu denken, dass all die armen seelen irgendwann zu einer aufgeschlossenen und toleranten "masse" werden, die uns erleuchtung schenkt.

ps: gott ist tot oder war ein außerirdischer.


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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist wirklich/real?
BeitragVerfasst: 02.06.2013, 12:01 
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anina333 hat geschrieben:
Die Welt und irdisches Leben sind optimale Vorraussetzungen für die Bewusstseinsentwicklung im Körper des Menschen.
Von tierischer Herkunft ist er unterwegs zur Erlösung und spiritueller Erleuchtung.
Der Mensch repräsentiert somit den Übergang vom Tier zum Engel


Kol hat geschrieben:
dieses wort "ich" was uns alle zu intoleranten bastarden werden lässt, dessen eigene meinung die maxime darstellt. wir sind in diesem körper "gefangen"


das EGO wäre also eigentlich nur ein bindeglied auf dem weg der evolution.

wenn man erkannt hat, was man selbst darstellt (im bezug auf alles), kann es ja eigentlich nur noch den weg nach vorne geben. dann kann man ohne jeglichen zweifel sein selbst wieder "verlieren"!

und wie äußert sich das dann in unserer wirklichkeit?^^


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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist wirklich/real?
BeitragVerfasst: 05.06.2013, 14:45 
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Sorry, wegen der späten Rückmeldung...hatte nen scfhön ausführlichen Beitrag, der abhanden gekommen ist, als mein akku den Geist aufgab, dann keine Lust und jetzt momentan ohne smartphone...Computer benutze ich nicht ...

Jedenfalls sehr schöne Beiträge von euch :-)
Kol, ich glaube wir meinen nicht das selbe und wir müssten nochmal genauer beleuchten, was gesagt wurde.
Ich verneine nicht die realität. was ist ist und Verneinung kann das was existiert nicht vernichten...ist auch ne Illusion.
ich hab das mal ausprobiert, ob das möglich ist, was ich für nicht möglich hielt, aber nicht ausschliessen wollte und bin diesem Pfad der Negation gefolgt, einfach um herrauszufinden, ob das geht und ob was daran ist...buddhisten sprechen ja immer von der Leere und das alles in wahrheit leer ist. Es ging also um Existenz vs Nicht-Existenz. Es ist möglich, an diesem Ort zu sein, wo nichts da ist, keine zeit, form, gedanke, gefühl...ganz ohne ist das nicht, weil, weil man sich selbst darin verlieren kann und leicht kommt man da dann nicht mehr raus, deshalb würd ich es nicht unbedingt empfehlen, dahingehend zu forschen. Jedenfalls bleibt irgendwo da Bewusstsein, dass du aber da bist, der diese "Nicht-Existenz" bezeugen kann und erfahren kann, deshalb ist Leere illussorisch...wäre das nicht so, gäbe es nix, auchn nicht ein bewusstsein von Nicht sein, denn das ist schon wieder sein. Jedenfalls habe ich mich daraufhin gefragt, ob ich nur nicht weit genug gegangen bin, also ob es auch irgendwie möglich, sich selbst wie aufzuheben, auch das geht irgendwo, aber diese Form von Selbstaufgabe bringt mit sich, dass man irgendwo seine Erlaubnis gibt, dass das eigenen Bewusstsein von anderen Mächten oder Wesenheiten feinstofflicher Art, übernommen zu werden..auch das kann leicht schiefgehen, nachher kommt man gegen diese sehr sehr starken, mächtigen Energieen nicht an und du kennst deren Absichten nicht. Glaube ihnen keinesfalls, egal wie hoch diese Entianitäten sind oder vorgeben zu sein. Die Besinnung und Festhaltzen an sich selbst, hilft herraus. Jedenfalls begegnete mir nur auch hier wieder nur Existenz. Es gibt nichts anderes wie Existenz umd es gibt auch keinen Ort im ganzen Universum, der nicht belebt ist.. und man ist ständig von nicht sichtbaren Wesenheiten umgeben, man ist nie allein.

Natürlich gibt es die Welt und das Individuum und auch das Ego, nur ist das vergänglich und auch nicht die Existenz selbst, es glaubt nur, es selbst zu sein, der Handelnde und der Schöpfer selbst zu sein...das ist hier das Problem...aber es schwindet immer mehr, je mehr die Strahlkraft der Anwesenheit des eigenen Selbstes an seine Stelle tritt..es soll wohl so sein, dass wenn der letzte Rest wie ausgestausch wurde, dass man dann vollständig erwacht ist. Man könnte es als den eigenen Tod oder Sterben betrachten und dann gibt es nichts anderes wie das Eine mehr, was manche als Gott bezeichnen, aber dann auch du bist...wie das dann st und was dann möglich ist, weiss ich nicht.. man bekommt nur nen Vorgeschmack oder Ahnung dessen.
Aber Kol, was ich auf gar keinen Fall sehen kann, ist, dass wenn der physische Tod eintritt, man automatisch sich im Einheitsgewahrsein befindet und man sich erkennt. Man nimmt seinen Bewusstseinszustamd mit und geht in die Reiche, die diesem entsptechen...manche realisieren ihren Tod noch nicht einmal und hängen astral hier weiter rum...und es gibt auch die Bereiche der Qual und des Leidens und unendlicher Hoffnungslosigkeit und wenn man sich dort befindet, kann man von verschiedenen Höllen sprechen, in denen man sich aufhelten kann...im Leben wie im Tod.

Ich halte es für sehr sehr wichtig, dass man genau ist, wenn es um das ICH geht. Was jeder weiss, keiner anzweifelt oder leugnet, ist, das er existiert. Nur das wird bedient...man kann es als unpersönliche unendliche Anwesehheit oder Ich-heit oder auch nicht von Gott verschieden betrachten. Was völlig anderes, ist das, was den Ich-Gedanken ausmacht. und mit dem man sich identifiziert als seine ganz eigene, autonome Autorität und Persönlichkeit, die selbst der Herr ist...also das was immer von Ich spricht und nicht das was Ich ist.
Dies ist nicht real, wahr und Illusorisch...der Verstand und der Intellekt ist begrenzt und eher ein Interpretationswerkzeug, aber nicht sein Erschaffer selbst und eigentlich kann und weiss er auch nix..er spekuliert.
und hierrauf ist der Mensch so unendlich stolz, nimmt sich so wichtig und will es auch gar nicht aufgeben, weil es ihn ausmacht...Eitelkeit :-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist wirklich/real?
BeitragVerfasst: 08.06.2013, 14:28 
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ja, die sache mit dem ich kann durchaus kompliziert werden.

ich war immer der meinung, ich müsste mich auch mal auf solche "reisen" machen. früher habe ich auch ein bisschen experimentiert, aber das hatte sich dann irgendwie erledigt, nachdem ich zu müde war und "eingeschlafen" bin.(siehe lichtblickbeitrag)

mich würde interessieren wie du aufgrund deiner, ich nenne es mal geisteshaltung, auf deine umwelt oder dein umfeld einwirkst!? erkennst du da veränderungen zu vorher? (ich hoffe du verstehst, was ich meine) :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist wirklich/real?
BeitragVerfasst: 09.06.2013, 16:26 
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wow, schön zu sehen, hier passiert ja doch noch was bzw.wieder was, jenseits der ewigen weidner huldigungen und fussball dokumentationen :-)

meine erfahrungen bezüglich realität sind bisher wie folgt. ich versuch's mal kurz auf den punkt zu bringen...

man stelle sich vor, es gibt einen unendlichen pool von möglichkeiten, wie das "jetzt", die "vergangenheit" und die "zukunft" aussehen können.

wir, jeder einzelne von uns hat viele kleine entscheidungen getroffen, die bestimmen, welche der möglichkeiten wir für uns annehmen.
in der vergangenheit, genau in diesem moment und auch in dem darauf folgenden.

und genau das schafft viele einzelne realitäten.

von denen jede wahr ist.

und tritt sie auch aus der relativ allgemein gültigen realität aus, so ist sie doch genauso wahr (allgemein gültige realität -> zb.die gemeinschaftliche entscheidung der massen, dass möglichkeit a die "richtige" ist, obwohl unzählige andere es ebenso wären, sobald sich einer dafür entscheiden würde).

der grund, warum ein apfel, der sich vom baum löst, auf den boden fällt, ist, weil wir dieses als allgemein gültige realität bestimmt haben. weil unsere logik erst mal gar keine andere möglichkeit zulassen würde.
dennoch fliegen zur selben zeit die äpfel in den himmel, bleiben auf ewig im baum hängen und werden im winter zu sonnenstrahlen.

ich würde die frage nach dem "was ist real" so beantworten.
es ist all das real, von dem du denkst, dass es real ist.
allerdings gleichwertig, was dein nachbar für real hält.
sowie das, was der christ, buddhist, moslem, jude, ... als real sieht.

realität wird erst zur illusion, wenn du den glauben daran verlierst, auch wenn sie als möglichkeit weiter bestehen bleibt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist wirklich/real?
BeitragVerfasst: 09.06.2013, 16:59 
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ganz ehrlich: für mich ist realität nur ein traum und was wir erleben nur der film, den man beim sterben sieht, wenn das leben an einem vorbeizieht.
im prinzip dauert unser leben nur 10 sekunden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist wirklich/real?
BeitragVerfasst: 10.06.2013, 13:28 
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mich verfolgt seit ein paar wochen ein mann, man nennt ihn Amit Goswami. :>

er passt hier gut rein, lest euch mal das interview durch.

http://www.wie.org/de/j11/goswami.asp?page=1


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 Betreff des Beitrags: Re: Was ist wirklich/real?
BeitragVerfasst: 10.06.2013, 14:38 
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Hey Lemmi :-)
ist doch irgendwie echt abgefahren, wie einzigartig jeder ist...wenn man nur einen scheinbar winzigen Faktor in seinem Leben verändert, ist man schon jemand anderes wie man jetzt ist :-)z.B eine andere Sitznachbarin in der Schule und ich wäre nicht die gleiche wie heute. Daran kann man erkennen, wie sehr alles auf alles wirkt. Der Mensch hat eine gewisse Wahlmöglichkeit und Entscheidungsfreiheit, wodurch er sich selbst bestimmen kann, deshalb ist es auch wichtig, was man sich reinzieht, weil es einen verändert. Andersherum kann man aber auch sagen, dass der Mensch nicht anders handeln kann, wie das was er ist, könnte er, wäre er nicht derselbe wie zu dem Zeitpunkt an dem er handelte...man sagt dann immer, hätte ich das damals gewusst, hätte ich anders entschieden...nur er wusste oder konnte da nicht anders.
Es scheint dahingehend ein Problem zu geben, dass einem nicht genau klar ist, was man meiden und was man in seinem Leben Eintritt gewäht, so dass es positive Konsequenzen für einen hat.
Es kann sein, dass der Geist nicht in der Lage ist, zu unterscheiden. Er hat seine eigene Realität und Meinung darüber, aber ob das auch stimmt, was er annimmt, wird nur selten hinterfragt.
Jeder hat seine eigenen Wahrheit, aber diese gilt auch nur für diesen einen Blickwinkel, den er gerade einnimmt.
Eine absolute Wahrheit ist aber für jeden gleich, sie lässt sich nicht leugnen, nicht verändern sondern steht als das was sie ist für sich selbst. Sie hat mit dem was der einzelne daraus macht und sich zurechtlabert wie es ihm gerade passt nichts zu tun. Das sind zwei verschiedene paar Schuhe.
Infofern kann ich mit deinem Apfel Bsp. nicht viel anfangen.. Früher oder später fällt er zu Boden, ob ichs glaube oder nicht...nicht, dass es auch mal anders sein kann, wenn die Faktoren andere sind. Aber derzeit fällt er ohne irgendeine Einwirkungen den physikalischen Gesetzmässigkeiten unterliegend. Natürlich könnte man sein Energiefeld so einsetzten, dass es hier Auswirkung hat..aber das ist dann auch keine Glaubensfrage, sondern ein Fakt, den man überprüfen kann.

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