Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 10 Beiträge ] 
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Manifest - Es geht um Geld
BeitragVerfasst: 02.12.2011, 02:47 
Offline

Registriert: 15.05.2006, 20:41
Beiträge: 969
Wohnort: cologne
Moinsen,

dies soll kein Abfuck sein an alle W- und Onkelz-Fans, aber was sich seit mehreren Monaten abzeichnet in der Welt, es geht nur noch ums Geld und ums Überleben.

die Bedeutung, die die Onkelz für mich suggerierten in gewissen Zeiten, ist nicht mehr gegeben. Man wird älter und erkennt, worauf es ankommt: Überleben, Geld verdienen und ein bisschen Dünnschiss rumposaunen. Verfolge schon länger Newsletter vom Onkelzclub und dem W und es tut einfach nur W.

Was ist eigentlich los? Werden wir zu Zombies und vergessen?

_________________
Ephesians 5:11 Do not participate in the unfruitful deeds of darkness, but instead even expose them


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Manifest - Es geht um Geld
BeitragVerfasst: 02.12.2011, 10:09 
Offline

Registriert: 03.08.2008, 18:17
Beiträge: 238
Wohnort: Ba-Wü
Moin,
Gegenfrage, willst du sterben?
Wie willst Du gegen das „Geld“ angehen? Wie könnte man heute ohne Geld leben?
Wir leben in einer Gesellschaft die aufgebaut ist auf „Geld“. Alles wird daran gemessen, bewertet. Sogar die Menschen. Wer viel verdient ist angesehen...
Meiner Meinung nach wäre das Beste was passieren könnte, wenn das ganze System doch mal zusammenbrechen würde.
Nur man macht Rettungsschirme um das zu verhindern. Man müsste eher Fragen, warum wird das getan.
Autark leben, ist das überhaupt noch möglich hier? Und wenn ja in wie weit wäre man dann noch integriert in unserer Gesellschaft bzw. was würde man denn dann noch mitbekommen?
Kein Internet mehr ;-)
Mir tut es auch W was in letzter Zeit so abgeht, was geschrieben wird, was getan wird. Die Frage wäre, wie kann man es ändern!?


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Manifest - Es geht um Geld
BeitragVerfasst: 04.12.2011, 18:21 
Offline

Registriert: 05.02.2007, 11:39
Beiträge: 828
Wohnort: BaWü / Deutschland
Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.

Mahatma Gandhi


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Manifest - Es geht um Geld
BeitragVerfasst: 05.12.2011, 11:20 
Offline

Registriert: 03.08.2008, 18:17
Beiträge: 238
Wohnort: Ba-Wü
Lemmi hat geschrieben:
Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.

Mahatma Gandhi


Wie soll man sich selber in Hinsicht auf "Geld" verändern???
Ich habe meinen Persönlichen Weg gefunden damit umzugehen, das heißt aber trotzdem das ich muSh Recht geben muss das sich unsere Gesellschaft immer mehr um diese "Geld verdienen" dreht.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Manifest - Es geht um Geld
BeitragVerfasst: 05.12.2011, 14:08 
Offline

Registriert: 19.09.2008, 16:16
Beiträge: 236
Wohnort: Frankfurt/Main
Ja ne da hat sich irgendwann ma ein Hirn mit ner schönen Idee ein Konzept entwickelt und jetzt bestimmt dieses aus der Luft gegriffene Hirngespinst die Lebensqualität der allermeisten. Weiss nicht ob ich darüber lachen oder heulen soll...diese Krankheit betrifft ja nicht nur das Geld, sondern ist irgendwie überall wo man hinglotzt.
Ich find z.B nicht, dass die "Schuld" beim Geld selbst liegt, sondern wie und dass Mensch sich so sehr von agieren lässt, dass er dem Geld dient, wo es doch umgekehrt gedacht war. ISt jetzt die Lösung spartanisch zu leben, oder was? Ich für meinen Teil seh das Problem darin nicht, was den Onkelz quasi vorgeworfen wird. Ist kein Widerspruch z.B Asche wie Dagobert zu haben und dennoch die Anhaftung und Begrenzungen die andere damit haben von sich zu weisen.
Bestimmt heulen die Fans rum, weil sie selbst dumm dämlich einem Herrn dienen von dem sie behaupten dass sie ihn nicht ausstehen können, aber ohne diesen wüssten sie wohl nichts anzufangen und hängen und kleben an ihm und schieben diesem dann noch die Verantwortung zu, geknechtet zu werden.

Ehrlich gesagt seh ich in diesem Fall, dass sich hier W und CoAg um was ganz anderes bemühen, nämlich dass sie echt versuchen ihren (ehemaligen?) Zuhörern ein Stück weit deren Verstörung über Dinge die sie nicht verarbeitet und verstanden haben, zu entgegnen und Verfall und Zerstörung von etwas Echtem zugunsten von Fehlglaube an Interpretation dessen, abzufangen. Was für Geldmache gehalten wird, sind meines Erachtens hauptsächlich Aktionen, die Fans in ihrer Situation nicht völlig allein dastehen zu lassen+ihnen zu begegnen damit sie nicht vergessen. Es hat hier definitiv nix mit den "Figuren", den Onkelz selbst zu tun....es geht um weit weit mehr und eigentlich ist es nicht Stephans Aufgabe unsere Suppe auszulöffeln..zum Glück tut ers auch nicht, sonst wär er ganz schön am Arsch..es wird ja so ziemlich das Gesamte und Eigentliche angezweifelt. Der Rettungsschirm der hier läuft, ist völlig andersartig! Den Job, den der Typ da erledigt, den macht er echt sauber...wenn andere durch ne dreckige Brille sehen, kann er/oder die Onkelz doch nichts dafür. Man hört doch mal genau zu...und ich würde meiden Rückschlüsse bei der Fehlersuche über sich+andere zu ziehen und daran zu glauben..es könnte einiges an Entwirrungsarbeit, Leid Gedönse sparen
Und ich finde es ist an der Zeit zu gönnen, anstatt immer nur Verdienste anzukreiden und Blutsaugermentalität aufrecht zu halten.

_________________
Ahab (oder auch Ishmael):
"Wenn der Mensch zuschlagen möchte muss er durch die Maske schlagen! (...) Manchmal denke ich, dahinter ist vielleicht nix. Aber das genügt mir"
Melville, Moby Dick


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Manifest - Es geht um Geld
BeitragVerfasst: 07.12.2011, 20:06 
Offline

Registriert: 05.02.2007, 11:39
Beiträge: 828
Wohnort: BaWü / Deutschland
Scholli hat geschrieben:
Wie soll man sich selber in Hinsicht auf "Geld" verändern???

anina333 hat geschrieben:
Und ich finde es ist an der Zeit zu gönnen, anstatt immer nur Verdienste anzukreiden und Blutsaugermentalität aufrecht zu halten.

klingt schon mal nach nem anfang.

geld ist nicht das übel. das wäre so, als würde man sagen, waffen wären das problem am krieg.
gäbe es kein geld, würde man wahrscheinlich ein ähnliches konzept mit dem tauschen von waren aufbauen.

ich habe vor vielen jahren mal einem freund ein kleines geschenk zu weihnachten gemacht, weil ich dachte, er würde sich tierisch darüber freuen. das jahr danach hat er mir das erste mal etwas zu weihnachten geschenkt. dann habe ich nichts mehr geschenkt, hab auch nichts mehr bekommen.
das ist ein weiterer punkt wo man ansetzen könnte sich zu ändern. bereit sein, etwas geschenkt zu bekommen ohne dass man sich "in der pflicht" fühlt, dem anderen etwas zurück zu schenken.

geben, nur noch weil man etwas geben möchte, nicht weil man sich etwas davon verspricht.

es gibt tausend punkte, wo man bei sich ansetzen kann. geld von heute auf morgen aus seinem leben zu verbannen, gehört sicher nur für die aller wenigsten dazu. aber das ist auch gar nicht nötig.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Manifest - Es geht um Geld
BeitragVerfasst: 08.12.2011, 11:06 
Offline

Registriert: 03.08.2008, 18:17
Beiträge: 238
Wohnort: Ba-Wü
Lemmi hat geschrieben:
geben, nur noch weil man etwas geben möchte, nicht weil man sich etwas davon verspricht.


Tja und wie erklärt man sich dann das Verhalten einiger W-Fans, da bekommt man etwas geschenkt und dann wird noch lauter gemault wie vorher!?!? Statt das man sich einfach mal freut und vielleicht auch für einen anderen Freut???
Ich werde von dem allen nix abbekommen und trotzdem finde ich die Aktionen genial und freu mich für alle die in den Genuss kommen werden!!!
Neid und Missgunst begleiten uns täglich, somit reicht es wohl nicht wenn man etwas gibt und nichts dafür erwartet!? Man müsste ja auch Akzeptieren und Tolerieren das mal jemand anderes etwas bekommt und man selber nicht!? Noch weiter gehen sich für andere freuen das sie etwas bekommen haben, ohne gleich auch etwas für sich selber zu erwarten.

Dazu kommt das man es nicht mehr Wertschätz was man bekommt?! Mehr muss es sein.

Ich gebe euch beiden Recht, das das Übel nicht das Geld ist, aber das „Geld“ das Ergebnis dessen spiegelt, wie sich unsere Gesellschaft entwickelt hat. Zu dem was wir geworden sind.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Manifest - Es geht um Geld
BeitragVerfasst: 08.12.2011, 11:08 
Offline

Registriert: 03.08.2008, 18:17
Beiträge: 238
Wohnort: Ba-Wü
anina333 hat geschrieben:
Und ich finde es ist an der Zeit zu gönnen, anstatt immer nur Verdienste anzukreiden und Blutsaugermentalität aufrecht zu halten.


;-)!!!


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Kochkurs
BeitragVerfasst: 08.12.2011, 14:17 
Offline

Registriert: 27.05.2006, 03:24
Beiträge: 432
Wohnort: Anddadabriĉ
Es gelingt das eigene Bewertungssystem anti-materialistisch einzustellen und trotzdem missgünstige Empfindungen, wie etwa den verschleierten „Neid“, in sich zu füttern.
Die scheinbar schlichten Gemüter, deren Talent zum glücklich-sein ebenso unkompliziert wie deren Weltbild eindimensional ist, erzeugen ein breitgefächertes Spektrum an negativen Impulsen, welche das eigene Ich im schönsten Glanz erstrahlen lassen.

Aber weil man nun mal is(s)t was man is(s)t und diese Seelennahrung verdorben und verwest ist, ordnet sich die Sättigung der Übelkeit unter.

Denn um das, oder die Objekte dreht es sich nie. Wichtig ist Einzig die Verbindung von dem Betrachter zum „Gegenstand(-wodurch dieses Wort seine Bedeutung erst offenbart)”.
Nicht die Buchstaben machen den Sinn eines Textes, nicht die Atome das Molekül, sondern die verbindende Struktur, in seiner eigenen Art, beseelt die Materie.

Ich für meinen Teil glaube nicht, das sich alles ums Geld dreht. Wobei sich aber mit Geld vieles drehen lässt. Unsere Möglichkeiten Dinge zu erwerben haben sich durch die globale Vernetzung enorm gesteigert. Nicht unsere Bedürfnisse sind massiv gestiegen, sondern das Angebot.

Ein „nicht darauf zugreifen“, kann für Irritation im Bewusstsein sorgen - denn scheinbar sollte es ja eine Existenzberechtigung geben, sonst wäre es ja nicht Existent. Doch wissend, dass es 10.000de, 100.000de Apps für Mobiltelefone gibt und deren interner Speicher nur einen Bruchteil dieser speichern kann, macht mir deutlich, dass es wohl mal wieder an mir liegt zu entscheiden, was ich denn unbedingt benötige. Unter anderem auch, ob ich überhaupt ein Smartphone brauche.
Bild

_________________
all you need is love!i!


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Manifest - Es geht um Geld
BeitragVerfasst: 12.12.2011, 19:29 
Offline

Registriert: 19.09.2008, 16:16
Beiträge: 236
Wohnort: Frankfurt/Main
xxx: dein Stil gefällt mir und das was mit verpackt wird:-)

Überangebot und Verfall der Wertschätzung dessen was man hat, gehn wien altes Ehepaar Hand in Hand.
Ich hab ehrlich gesagt auch null Bock darauf, mich von nun an jedes mal auf Boden zu 108x auf den Boden zu werfen und halleluja zu singen, weil ich atme undn bissl mehr von allem in den Arsch geschoben bekomme als mei Omma, die viel dafür leisten musste, um sich ihre Sachen selbst stricken zu dürfen ;-) während ich kinderarbeitgerechte Chinaware in nem freudvollen Verschleiss nutze. Den netten Pulli wollt ich, undankbar+verwöhnt wie ich bin, dann doch net, aber der Olle trägt z.B noch die Schuhe von seinem Urgroßvater auf.
Fands übrigens bei uns recht interessant, weil versucht wurde die herrschende Vergwerfmentalität nicht zu bedienen. Das sa dann in etwa so aus. Trotz wohlhabenden Einkommen, wurde darauf geachtet, dass alles Angesammelte zuerst verschlissen sein musste, wobei Reperaturen nicht dazu zählen, bevor was Neues angeschafft wurde. D as war recht schwierig, da irgendwie die Ansicht vorherrschte, Dinge werden sachgememäß gebraucht, wenn sie am Besten nicht genutzt werden...gerade Neues sollte am Besten nicht angefasst, v.a. nicht ohne die Bedienungsanleitung sorgfältigst studiert zu haben...wegen dem Verschleiss....versteht sich.

Was mir auffällt, ist, dass ich den Spass daran verloren habe, das was ich besitze mal wirklich zu benutzen, also sich ma richtig mit dem zu beschäftigen was ich habe. Im Geiste fallen mir unzählige Dinge ein, was sich anstellen ließe, nur machen tu ichs nicht. Ist es das Zeitdruckphänomen, abhaltende Anstrenung bei der Verwirklichung? Liegt der Focus zu sehr auf dem Ziel, die Früchte des Ergebnisses, als auf dem Prozess der kreativen Auseinandersetztung?
Scheint jedenfalls ein Phänomen zu sein, das wirklich viele betrifft!
Also es macht sehr viel aus, ob jmd arm oder reich ist...manche mögen noch so wertvolles Zeugs mit Funktionen noch und nöcher um sich haben, wenn sie damit nix anfangen, es nicht nutzen und einsetzten, sondern nur haben, weil man vielleicht ja ma brauchen könnte, was ja dochso gut wie nie vorkommt, wird wenig wirkliche Freude an seinem Hab und Gut haben.
Was man z.B nicht mit den blöden billigen Stift alles anstellen und rausholen kann... während Kinder das noch wissen, sind Erwachsene eher verarmt + können wenig damit anfangen.

Auch diejenigen, die nicht unter "bitte nicht anfassen+Probieren Verboten" Bedingungen aufgewachsen sind, zeigen solch Abstumpfungseigenschaften...zu viel von allem, die Qual der Wahl bei oft doch fehlendem Interessen an dem Eigentlichen...ich glaub ich wiederhole was mein Vorrednere sagt...hmmm
Überfluss und Reichtum, so viel ham sie wohl nicht gemeinsam...

was ist eigentlich passiert mit der spontenen Freude, seine Welt zu entdecken?

_________________
Ahab (oder auch Ishmael):
"Wenn der Mensch zuschlagen möchte muss er durch die Maske schlagen! (...) Manchmal denke ich, dahinter ist vielleicht nix. Aber das genügt mir"
Melville, Moby Dick


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 10 Beiträge ] 


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron